Zitat:Welches ist Deine größte Angst - vor allem innerhalb von Beziehungen?
Würdest Du sagen, dass es schwer für Dich, in Beziehungen Nähe und Distanz auszubalancieren?
Neigst Du dazu, die Dinge oft in Extremen zu sehen (z.b. nur Traummann oder Depp)?
Hast Du manchmal oder öfter das Gefühl unter einer derartigen Anspannung zu stehen, die anders nicht mehr weggeht, als durch extreme Maßnahmen z.B. Selbstverletzungen?
Hattest Du mal Phasen im Leben, in denen Du Dich exzessiv verhalten hast (Alk., Dro., Promiskuität, Kaufen, Spielen, o.ä.)?
Waren Essstörungen mal ein Thema in Deinem Leben?
Würde es Dir sehr schwer fallen, in ein paar Sätzen aufzuschreiben, was Dich in Deiner Identität ausmacht?
Meine größte Angst ist es allein zu sein, von niemanden geliebt zu werden, mich zu niemanden zurückziehen zu können wenn es mir schlecht geht (ist das nicht normal?), ich habe Angst ihn zu verlieren...an Andere, eine Andere vor allem, dass ich eben doch nicht seine große Liebe war wie er immer beteuert hat, er sagte sogar, dass ich die erste bin der er gesagt hat, dass er sie liebt (er ist Gefühlsmäßig ein sehr zurückgezogener Mensch), die Enttäuschung dass alles nicht wahr war woran ich geglaubt habe. Ich provoziere oft Streit weil ich die Monotonie nicht ertragen, liegen wir uns versöhnt nach einem Streit in den Armen, dann fühle ich wieder stark und die ganze Sehnsucht und Verbundenheit (ja, wahrscheinlich pathologisch dafür erst eine Distanz durch Streit erschaffen zu müssen ?!) Generell denke ich aber nicht, dass ich ein Problem mit Nähe habe. Schwarz-weiß-Denken wirft er mir vor, sehe ich aber nicht so, er ist ja auch derjenige der sich von heute auf morgen von mir getrennt hat. Ich neige zu unkontrollierten, selbstschädigenden Verhalten, aber ich verletze mich nicht selber. Eher indirekt indem ich einen Streit vom Zaun brechen und anschließend unter seiner Ablehnung leide. Warum ich denke, dass ich das verdient habe, oder dass das der "normale Lauf" der Dinge sein muss, weiß ich selber nicht. Eine gewisse selbszerstörerische Ader besitze ich definitiv...leider...weil ich ja darunter leide. Essstörungen waren und sind ein Thema, jedoch hat er das nie so richtig wahrgenommen denke ich, da ich wenn ich mit ihm zusammen bin , meistens diese Probleme nicht habe. Was mich in meiner Identität ausmacht? Dass ich mich von anderen abhängig mache, wenn er mich liebt, dann kann ich es vielleicht auch? Mich macht nicht viel aus denke ich...
Wir haben weiterhin regen freundschaftlichen Kontakt, ich frage mich was das alles soll, er muss doch wissen, dass ich noch an ihm hänge. Wir treffe uns, quatschen, er schreibt mir nach der Arbeit was er so macht, wie es auf der Arbeit war...ich weiß nicht was ich davon halten soll...