tonja
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Zitat von NeuBeginn18:Im Moment mache ich nichts gern. Ich funktioniere nur noch.
Es ist nicht so, dass ich das für sie gemacht habe - ich war einfach der, der ihr den Rücken freigehalten hat und ihr die Kraft gegeben hat das zu schaffen. Zu dieser Zeit war ich gut genug. Da war das spießige Leben genau die Abwechslung zum Chaos... nun ist alles pefekt gewesen - zu perfekt vielleicht.
Das du erst mal nur funktionierst ist ganz normal. Aber ich muss sagen, du funktionierst gut und agierst nicht kopflos. Respekt! Aber nicht nur dein Kopf muss die Trennung verarbeiten, auch deine Seele und dein Herz. Das dauert. Und solange Seele und Herz so traurig sind, ist es normal, dass du bei nichts wirklich Freude empfindest. Ebenso belastend ist eben das Ungewisse, wird es mit dem Haus so, wie ich es mir vorstelle, wie läuft es mit den Kindern, wie läuft es finanziell, wie schaffe ich das alles, was erwartet mich an Unterhaltszahlungen - tja, bei solch grundsätzlichen existenziellen Fragen kommen nun mal keine Glücksgefühle auf.
Ja, du hast ihr den Rücken freigehalten um ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Jetzt läuft es schon viele Jahre gut und sie hat sich dahingehend auch geändert. Sie ist gefestigt, geerdet. Das scheint ihr zu langweilig zu sein, sie muss raus, etwas erleben. Sie will nicht mehr in diesem Leben bleiben, sondern sich austoben ohne Rücksicht auf Verluste- Ich kann mir vorstellen, dass sie dieses Leben in 2 Jahren satt hat und feststellen wird, dass ihr die Beständigkeit, deine Rückendeckung, deine Zuverlässigkeit, deine Organisation fehlen wird.
Erwarte von ihr aber nicht, dass sie aus Dankbarkeit bei dir bleibt, das ist keine Grundlage für eine gute Ehe.
ne teure Briefmarke die du ihr da auf den Hintern klebst !
