Zitat von megan:das ist doch zumindest ein lernaspekt aus dieser beziehung
diese ambivalenz, auf die distanz zu stehen aber nähe dann zu vermissen, solltest du dir genauer ansehen und nach den ursachen forschen (stichwort: elternhaus), in der zeit, die du ohne sie bist
bevor du dich erneut bindest

Genau das habe ich vor. Meine erste Beziehung startete mit 16 und ging 8 Jahre. Dieses Mädhcen/Frau liebte mich so sehr und erdrückte mich. Ich habe mich ekelhaft verhalten, einfach um mal eine Reaktion zu bekommen. Letzlich habe ich mich getrennt.
Nun, die beiden Frauen sind das genaue Gegenteil gewesen. Aber das Schema war das gleiche: Beide kamen aus zerrüttenden Elternhäusern, beide kamen im Leben nicht gut klar (Helferleinsyndrom?) ohne jetzt aber total unselbständig zu sein. Beiden konnte ich mit meiner geerdeten Art in dieser Zeit imponieren. Als diese Zeit des chaos vergessen war, wurde es langweilig. Sie konnten nicht verstehen, dass ich zufrieden damit sein kann ein Familienleben zu führen, am Haus zu basteln, mich ab und an mit Freunden treffen, Pfingsten alleine mit den Jungs weg und meine Musik zu machen. Dazu der Garten und mein Job. Ich war wirklich zufrieden und mir reicht dieses Leben. Ab- und an mal ergibt sich eine Party - ansonsten reichen mir Geburtstage und sonstige Anlässe.
Zitat von megan:wir wissen nicht, was sie mit ihm gesprochen hat, ob er absichten hat und wenn ja, welche
Oh doch! Sie hat mich ja am Sonntag nach der Trennung von ihm aus angerufen und er war im Hintergrund und hat mitbekommen, dass die Kinder in der Nacht anfingen zu brechen (Magen Darm). Das war gegen 7 Uhr morgens. Sie hat dann noch in Ruhe gefrühstückt und war gegen 11:30 uhr wieder zu hause (Fahrzeit 20 Minuten).
Als ich diese Bezihung einging hat mich mein Unterbeusstsein gewarnt. So laut, dass ich damals sogar ihre Freunin gefragt habe, b sie mich nicht irgendwann fallen lässt. Sie verneinte. Ich wusste es scheinbar besser.
Das nächste mal werde ich dieses Gefühl nicht ignorieren - und ist des S. noch so gut.