@ Alena
Zitat:nicht zwingen zum glück - eher offen sein für das leben, was es uns trotz allem auch noch bietet. und das ist schon schwer anfangs mit all der trauer und den verletzungen - und diese brauchen auch einen gegenpol zu heilen - das gibt uns kraft und macht auch wieder mut und hoffnung auf mehr ...
mache weiter so und du wirst bald spüren wie es alles wieder leichter wird.
Hey du. Nuja, ich denke viele Menschen neigen nach solchen Schicksalsschlägen dazu, sich zuhause einzuschliessen. Das mag zu Beginn für die Trauer wichtig sein - sollte aber in meinen Augen nicht all zu lange andauern. Man verfällt sonst in eine Depression, die alles nur noch schlimmer macht. Teufelskreis.
Sich selbst in den Hintern treten und motivieren ist sicherlich besser, als sich selbst an die Kette zu legen. Das meinte ich.
Das habe ich in den letzten Wochen getan und es hat geholfen, den Kopf frei zu bekommen. Wenn es auch immer nur eine kurzfristige Freiheit ist...es braucht halt seine Zeit.
Ja, ich hoffe auch, dass es bald noch leichter wird. Erst war ich gaaaanz unten, habe mich dann wieder gerappelt. Dann kam der Absturz. So langsam bin ich wieder auf dem Weg der Besserung und ehrlich? Ich will sie gar nicht mehr zurück!
@ Uffi
Ja, da hat sich einiges getan in der Zwischenzeit. Von meiner Seite aus war es das nun auch mit den Erklärungs- und Schlichtungsversuchen. Meine Nachricht ist draußen - antworten will sie darauf nicht. Zum Teufel mit der Frau. Ich habe gekämpft wie ein Löwe, ja...und dabei habe ich mich zum Affen gemacht. Ich weiss, dass ich mir nichts vorzuwerfen und mein Bestmögliches versucht habe.
Und wie oben geschrieben: Ich bin mittlerweile wirklich an dem Punkt angekommen, wo ich sie nicht mehr zurück will. Sie hat Narben hinterlassen, mit denen ich noch fertig werden muss. Ich arbeite daran, das Loch zu füllen...DAS ist es, was noch schmerzt. Sie selbst habe ich abgehakt und entwickle derzeit sogar eine gewisse Wut. Scheint mir ein gutes Zeichen zu sein.
Ja, Brust zusammen, Bauch raus, Zähne rein und Kopf hoch!
@ JFK
Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Das Loslassen ist ein echter Kampf - wir wissen, dass wir loslassen müssen und sollten aber etwas in uns drin spielt verdammt stark dagegen. Wenn die Gedanken nur um die Ex kreisen und man noch die letzten Erklärungen loswerden oder haben möchte (aber der Kontakt nicht wirklich zustande kommt), dann kann einen das zermürben. Machs wie ich: Raus unter die Leute, ablenken, nette Menschen kennenlernen. Das ist zwar keine Lösung des Problems, aber hilft auf andere Gedanken zu kommen und den Druck/Schmerz zu lindern. Ist der Kopf erst einmal frei, dann sieht man die Sache klarer. Dann kann man auch (wenn man noch eine Mail oder SMS verfassen möchte) "nüchterner" argumentieren.
Hätte ja gesagt "Komm vorbei - gehn wir ein B. trinken" aber du wohnst leider ne Ecke zu weit weg fürchte ich.