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Emotional betrogen worden - was nun?

R
@kk
Du kannst versichert sein, dass ich kein Schnulli bin.
Und dennoch ist es mir genau so ergangen. Exakt so.
Alles deutet darauf hin, dass das bei Dir auch so sein wird. ALLES.

War schon tricky. Aber ich hab den Respekt komplett zurück.
Glaub mir, das war ein ganz krasser Fight.
Und zwar nur, weil ich diesem Nähe-Kuschelzwang gefolgt bin.
Je länger man das macht, desto schwerer wird der Rückweg.

x 2 #181


K
@kaetzchen, ich kenne diesen Reflex nähe zu suchen sehr gut; Was du schreibst bringt es auf den Punkt. Nähe schafft Distanz und andersherum;

#182


A


Emotional betrogen worden - was nun?

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K
Zitat von keinheldmehr:
@kaetzchen, ich kenne diesen Reflex nähe zu suchen sehr gut; Was du schreibst bringt es auf den Punkt. Nähe schafft Distanz und andersherum;


Es geht ja Männern und Frauen gleich in solchen Situationen, das ist einfach natürlich, dass man in so einem Fall mehr Nähe sucht, wenn der andere in Distanz geht. Aber es ist halt eben leider auch genau falsch, und genau daran gehen die allermeisten Beziehungen kaputt. Weil zu viel Nähe und zu viel Sicherheit die Liebesgefühle ersticken beim anderen. Die verstärken sich durch Distanz, und zwar emotionale Distanz. Und da gerade Frauen in Liebessachen viel emotionaler agieren als Männer und sie nicht bei einem Mann bleiben wollen, für den sie keine Liebesgefühle mehr empfinden, auch wenn er rational betrachtet ein "guter" Mann und Familienvater ist, hat Mann leider in dem Fall nur diese eine Chance. Alles andere führt lediglich zur Verzögerung und Verschlimmerung des Grundproblems.

x 3 #183


G
Oh man, diese Machtspiele. Sich zurückziehen. Rar machen und der ganze Kram. Wie mir das immer tierisch auf den Nerv geht. Muss das denn sein? Dachte immer mit zunehmendem Alte rund Reife gehörte dieser Teenykram der Vergangenheit an.

Was den konkreten Fall betrifft: hier würde ich mich nicht zurückziehen, um Attraktivität zu gewinnen, sondern schlicht und ergreifend, um zu verdeutlichen, dass hier Grenzen überschritten wurden und SIE weniger attraktiv für mich geworden ist. Mir doch egal was die "Omi" davon hält, oder ob das die Anziehungskraft boostet. Der TE sollte klare Grenzen ziehen und aufzeigen was er nicht toleriert. Mit aller Konsequenz.

#184


R
Zitat von Gast08152:
Oh man, diese Machtspiele. Sich zurückziehen. Rar machen und der ganze Kram. Wie mir das immer tierisch auf den Nerv geht. Muss das denn sein? Dachte immer mit zunehmendem Alte rund Reife gehörte dieser Teenykram der Vergangenheit an.


Tja, falsch gedacht Mr. Green
Alternativ gibts auch Hamster oder n´Sittich.
Mädels können krass sein - was ja auch so seine Vorteile hat. Glücklich

x 2 #185


K
Zitat von Gast08152:
Oh man, diese Machtspiele. Sich zurückziehen. Rar machen und der ganze Kram. Wie mir das immer tierisch auf den Nerv geht. Muss das denn sein? Dachte immer mit zunehmendem Alte rund Reife gehörte dieser Teenykram der Vergangenheit an.

Was den konkreten Fall betrifft: hier würde ich mich nicht zurückziehen, um Attraktivität zu gewinnen, sondern schlicht und ergreifend, um zu verdeutlichen, dass hier Grenzen überschritten wurden und SIE weniger attraktiv für mich geworden ist. Mir doch egal was die "Omi" davon hält, oder ob das die Anziehungskraft boostet. Der TE sollte klare Grenzen ziehen und aufzeigen was er nicht toleriert. Mit aller Konsequenz.


Das hat mit Machtspielen überhaupt nichts zu tun, sondern das ist schlicht und ergreifend das, was mit "Beziehungsarbeit" gemeint ist. Nicht gemeint sind damit ewige Gespräche über die Beziehung, wie manche das offenbar glauben. Beziehungsarbeit bedeutet, dass beide permanent daran arbeiten, die emotionale Verbindung zueinander auf Augenhöhe zu halten. Tut man das nicht und lässt es jahrelang einschleifen, dass es dort eine starke Diskrepanz gibt und einer dauerhaft unterlegen ist, hat man am Ende den Salat. Dann kommt halt ein anderer, der noch anziehend ist, und - tschüss. Du kannst also gern Dein Leben lang darauf verzichten, für die nötige Distanz in einer Beziehung zu sorgen, aber ich befürchte, dann wirst Du häufiger ein ähnliches Schicksal erleiden wie der TE oder kopfkino hier.

Es geht hier nicht um Machtspielchen. Es geht hier nämlich genau darum, dass kopfkino (an den richtete sich mein Beitrag) seine Grenzen aufzeigt. Das tut er mit Sicherheit nicht, indem er das Fehlverhalten seiner Frau durch Anklammern und Anhänglichkeit belohnt Augen rollen
Grenzen zeigt man nur durch Konsequenzen, und die müssen gelebt und nicht erzählt werden. Lustigerweise regen sich immer die Leute über solche "Machtspielchen" auf, die sie nicht können. Normalerweise sind das nämlich keine Spielchen, sondern natürliches Beziehungsverhalten, aber das kann halt der eine besser als der andere. Deshalb sind auch manche glücklicher in länger haltenden Beziehungen als andere. So einfach ist das.

x 7 #186


K
Zitat von Random:
Tja, falsch gedacht Mr. Green
Alternativ gibts auch Hamster oder n´Sittich.
Mädels können krass sein - was ja auch so seine Vorteile hat. Glücklich


Das gilt für Männer ganz genauso! Die Frauen, die sich in Beziehungen verlieren, die ständig lieb und zugewandt sind, sich für den Mann aufopfern, die viel Nähe brauchen und diese auch suchen, werden von den meisten Männern als "Klammeräffchen" entweder schnell abserviert oder halt später betrogen.
Beziehungsglück ist kein Zufall und auch kein Glücksspiel. Das hat jeder Mensch selbst in der Hand. Manche können das ganz natürlich, andere müssen es lernen. Viele dann halt auf die harte Tour, die kommen erst drauf, wenn schon alles zu spät ist. Zumindest haben sie dann beim nächsten Versuch vielleicht bessere Karten.

x 3 #187


D
Es kommt auf die innere Haltung an. Der eine will Macht oder Kontrolle zurückbekommen, der andere will sich selber schützen oder die Beziehung auf Augenhöhe.

#188


G
Ob ich das jetzt kann oder nicht sei dahingestellt. Mich nervt das Prinzip. Ich finds kindisch. Sry.
Meine ExExEx war so. Hat sich immer künstlich rar gemacht, um mich zu triggern. Habe sie beim dritten mal dann verlassen.

Zumal Du von Langfristigkeit sprichst; gerade dann sollte man in der Lage sein anzusprechen, wenn an irgendeiner Front die Attraktivität leidet. Wo liegt das Problem? Ich muss dafür nicht künstlich iwelche Verhaltensmuster forcieren. Meine Längste Bez hielt immerhin 8 Jahre. Ist im VGL zu anderen nicht die Welt, aber so nen Zenoba haben wir nicht veranstaltet. (Getrennt haben wir uns weil sie Kinder wollte, ich aber nicht, also habe ich sie "freigegeben", alles andere wäre moralisch nicht zu vertreten gewesen.).

#189


G
Zitat von Kaetzchen:
Das hat mit Machtspielen überhaupt nichts zu tun, sondern das ist schlicht und ergreifend das, was mit "Beziehungsarbeit" gemeint ist.

True, wenn Dein Kind schei. gebaut hat kriegts ja auch kein Lutscher sondern n Ar. voll Smile.

Thema Naehe, Distanz: Grosse grosse Challenge, weil der Reflex eben auf Kuschelkurs zu gehen, wenn der andere sich nen Stueck entfernt tierisch gross ist. Wenn man dann noch aus Verlustangst panisch wird ist das in der Regel das Ende.

Aber das ist, so meine ich extrem wichtig auch wenn in einer Beziehung nichts vorgefallen ist und eigentlich alles tuti ist gilt es das zu beruecksichtigen immer huebsch Balance halten.
Gruss,
g.

x 3 #190


G
Kaetzchen spricht davon das immer wieder in einer Beziehung anzuwenden, wenn ich sie richtig verstanden habe. Und nicht als Reaktion auf Fehler. Da ergibt sich das von allein, muss man nich viel drüber nachdenken.

#191


R
....und richtig gevö.... wird auch nicht, wenn die Dame das endlich mal wieder - nach endlosem Rosenblätter streuen- erlaubt oder sich für schlechtes Betragen entschuldigt.

Sondern wenn sie nach dem Tango heiß ist.

x 3 #192


K
Zitat von Gast08152:
Kaetzchen spricht davon das immer wieder in einer Beziehung anzuwenden, wenn ich sie richtig verstanden habe. Und nicht als Reaktion auf Fehler. Da ergibt sich das von allein, muss man nich viel drüber nachdenken.


Nein, Du verstehst das Ganze bloß nicht. Spielchen sind was anderes, das ist, wenn ich etwas vorspiele, was nicht ist. Also das klassische "rar machen", obwohl ich mich nicht so fühle. Das ist dämlich, das funktioniert auch nicht.
Ich spreche von natürlicher Distanz in einer Beziehung. Die geht manchmal verloren, und dann muss man sie wiederherstellen. Aber nicht, indem man sich künstlich rar macht, sondern indem man sich tatsächlich emotional ein wenig distanziert, um die Augenhöhe wiederherzustellen.

Und dazu gibt es viele Wege, aber alle Wege führen darüber, dass man sich verstärkt um sich selbst kümmert, in Teilen egoistischer wird, dem anderen seine Grenzen aufzeigt und sich klar und deutlich abgrenzt. Im Falle eines Betruges, wie bei kopfkino geschehen, würden die meisten Menschen sich sofort und ohne Umschweife trennen und damit eine ganz deutliche Grenze ziehen. Er will und kann das nicht, schon aus familiären Gründen, und das ist ok. Aber es ist nicht ok, so ein Verhalten auch noch zu "belohnen" bzw. sich so unterwürfig und schwach zu zeigen, dass der andere denken muss: Ok, der ist ein totaler Waschlappen, mit dem kann ich ja ALLES machen.

Das Problem in solchen Fällen wie bei kopfkino ist doch, dass die natürliche Abgrenzung nicht funktioniert, er grenzt sich nicht genug ab seiner Frau gegenüber. Und deshalb tut sie das, was sie eben tut, weil sie es kann und weil er es zulässt. Menschen, die mit dieser Abgrenzung kein Problem haben und bei denen sich das, wie Du sagst, "von allein ergibt", haben in der Regel auch keine Beziehungsprobleme. Die schreiben aber deshalb hier auch nur selten zwinkern

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G
Einverstanden Smile

#194


R
Zitat von Kaetzchen:
Zitat von Gast08152:
Das Problem in solchen Fällen wie bei kopfkino ist doch, dass die natürliche Abgrenzung nicht funktioniert, er grenzt sich nicht genug ab seiner Frau gegenüber. Und deshalb tut sie das, was sie eben tut, weil sie es kann und weil er es zulässt. Menschen, die mit dieser Abgrenzung kein Problem haben und bei denen sich das, wie Du sagst, "von allein ergibt", haben in der Regel auch keine Beziehungsprobleme. Die schreiben aber deshalb hier auch nur selten zwinkern


Wenn KK eine rechtsverbindliche Vereinbarung über den Umgang mit den Kids in der Tasche hätte, würde er vielleicht anders handeln.

Hier liegt oft der Grund.
Männer haben Angst ihre Kinder zu verlieren.

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