Zitat von Gorch_Fock:Ohne die liebe Ex hätte ich das tolle Forum hier nicht gefunden und hätte nicht so viel lernen können. Gerade wenn man mit einem Ex-Partner mal "ganz oben" war, hat man natürlich viele schöne Erinnerungen. Die dürfen auch bleiben. Da in solchen Konstellationen der Fall aber meist sehr massiv und der Aufschlag auf den Boden um so härter ist, darf man auch das nicht vergessen. Irgendwann findet man die gesunde Abgrenzung, die man auch als "Egal-Haltung" bezeichnen könnte.
Für mich selbst war immer wichtig, wirklich gefühlte 100 Prozent zu geben im Trennungsprozess, um so das Ruder noch einmal "herumwerfen" zu können. Ohne das richtige Wissen über die Regeln der Anziehung macht man in der Retrospektive natürlich gewaltige Fehler dabei. Trotzdem hat mir dieses Wissen beim Abschließen auch gut geholfen.
Stimmt, da gebe ich dir recht. Wenn man gerne zurück denkt, kommt das Risiko auf, dass man Sehnsucht bekommt. Darum sollte man sich auch selber schützen.
Ich finde deswegen aber ein gutes Mittelmaß wichtig.
Wie eine Userin hier auch schrieb, sollte man man eben nicht vergessen, Inwiefern sie einen im Leben bereichert haben und sie weiterhin im Herzen tragen. Ich fände es irgendwie traurig, wenn ein Mensch der einmal alles für dich war, irgendwann nichts mehr ist. Jeder hat in deinem Leben mal ne große Rolle gespielt. Das kann man nicht einfach auslöschen.
Aber wegen der Abgrenzung ist es deswegen ja auch so wichtig, dass man eben auch nicht vergisst, wieso es endete und einsieht das es gute Gründe gibt für das Ende.
Man sollte akzeptiert haben, dass es kein zurück mehr gibt. Ich denke dann ist man bereit sich wieder zu öffnen.
Dann kann man sowohl Liebe als auch Abgrenzung verspüren.
So empfindet man von keinem Gefühl zu viel aber auch nicht zu wenig.
Lg