Zitat von Thüringer87: Das geht leider nicht, arbeite auf dem Bau und auch nicht ums Eck.
Viele Männer finden den Trennungsunterhalt und den nachehelichen Unterhalt für ihre Exfrauen furchtbar unfair. Noch unfairer fühlt es sich natürlich an, wenn ja nicht DU sondern SIE die Trennung wollte.
Das verstehe ich total.
Tatsache ist, dass deine Frau schon alleine durch eure parktizierte Arbeitsteilung (einvernehmlich beschlossen natürlich, schon klar!) große Nachteile im Berufsleben, jetzt und in Zukunft hinnehmen muss. Sie wird aller vorraussicht nach nie, selbst wenn sie jetzt Vollgas gibt, das Einkommen erziehlen können, das du hast, und das sich vermutlich noch steigern wird. Das war ihre Entscheidung, und das sind die Konsequenzen, die sie jetzt für eure gemeinsame Entscheidung tragen muss.
Die Konsequenz, die du halt tragen musst, weil ihr euch für diese Arbeitsteilung und dieses Betreuungsmodell entschieden habt, ist, dass du ihr wohl noch eine Weile Unterhalt wirst zahlen müssen. Den Gedanken: "Dann geh ich halt ab sofort weniger in die Arbeit!" haben auch viele Männer in deiner Situation, da hat allerdings der Gesetzgeber einen Riegel vorgeschoben. Genauso hat allerding der Gesetzgeber einen Riegel vorgeschoben, dass sie sagt: "Na gut, dann geh ich nie mehr arbeiten, und lass mich von meinem Ex aushalten!", es wird nämlich mit zunehmendem Alter der Kinder mehr Arbeitszeit als zumutbar angesehen.
Ich nehme mal an, über den KIndesunterhalt ärgerst du dich nicht in dem Maße?
Ich würde dir wirklich raten, auch mit dem Unterhalt für deine Nochfrau nach und nach frieden zu schließen. Dann sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass du eskalierst.