Zitat von Ampelmännchen: Alles gut. Ich hab´ mich mit Sicherheit auch blöd ausgedrückt. Neige gerne mal zur "Kraftmeierei", vor allem beim Schreiben, aber das ist eigentlich selten so "hart" gemeint aber das rauszulesen geht natürlich nicht. Dann kommt so etwas nicht immer gut an oder kann halt auch völlig missverstanden werden.
Zum Glück lässt sich vieles durch Kommunikation einfach klären.
Manch Zen Meister sagt: Wut und Angst ist die Illusion eines unstimmigen/ unbewussten Geistes. Wut ist ebenso verständlich, wie kontraproduktiv. Und erscheint immer dann, wenn wir unbewusst sind. Kann ich bestätigen. Die Zen Meister hatten recht.
Zitat von Ampelmännchen: Darum glaube ich ja auch, dass ich mir und nicht dem anderen verzeihen muss.
Beiden. Euch beiden. Aber du hast Recht. Anfangen muss man bei sich selbst. verzeiht man sich selbst, verzeiht man auch allen anderen. Habe ich festgestellt. Vergibt man sich, vergibt man auch automatisch allem anderen.
Zitat von Ampelmännchen: Ich hab´ irgendwann mal vor Jahren nach Wegen und Mitteln gesucht und irgendwo las ich dann mal, sich eine Liste mit negativen Dingen zu machen. Und wenn es noch so kleine Merkmale oder Vorkommnisse waren.
Gehört habe ich davon auch mal etwas. Pro und Kontra- Liste. Bei rationellen Entscheidungen wirklich hilfreich. Bei emotionalen nicht. Bei mir zumindest. So ist jeder Jeck verschieden. Ich bin eh ein ambivalentes Kerlchen. Ich sehe beide Seiten.
Vom Sockel stoßen bedeutet doch: Zuerst war ich im Extrem des " Vergötterns". So nenne ich es jetzt mal. Und dann pendelt man ins entgegengesetzte Extrem. Dem "Verteufeln". So nenne ich es jetzt mal. Beide Extreme sind schädlich. Weil es ganz einfach Extreme sind. Aber so funktioniert der Verstand. Klappt es in dem einen Extrem nicht, dann muss es ja im anderen Extrem funktionieren. Falsch. Es funktioniert nicht, weil beides die Extreme sind. 2 Extreme ein und des selben Phänomenes.
Wer oder was ist dieses pendelnde Phänomen? Man weiss es nicht. Aber, er ist von aller höchster Wichtigkeit. So viel lässt sich sagen. Darum halte ich es für sinnvoll, sich nicht auf die phänomenalen Extreme zu konzentrieren, sondern sich auf das zu konzentrieren, was da pendelt zwischen den Gegensätzen.
Sind nur meine 50 Cent und viele Wege führen nach Rom.