Zitat von steveforterio:Sie hat mir stattdessen meine letzte Lebensenergie geraubt, mich verleumdet und zu allerletzt versucht mich zu vernichten.
Fini hat es malwieder auf den Punkt gebracht und da sieht man eben den kleinen (ist gar nicht so klein

) Unterschied, wenn jemand tatsächlich in sich gegangen ist und nicht nur die anderen schuld sind.
Zitat von Angi2:Wenn eine Beziehung scheitert, ist nicht nur einer Schuld - wobei Schuld auch nicht das richtige Wort ist, ich ziehe Verantwortung vor, aber egal - also wenn es zur Trennung kommt, ist immer etwas vorausgegangen und daran habe beide ihren Anteil. Aber das zu sehen (einzusehen), ist - vor allem zu Anfang - sehr schwer.
Viele Menschen, mit genau diesen Problemen ruhen sich nur allzu gerne auf dem Ding "Es sind immer beide schuld" aus, gehen weiter und glauben, dass es eben halt nicht gepasst hat und beim nächsten wird dann alles anders, es waren ja schließlich beide schuld.
Von Verantwortung bemerke ich aber da insgesamt nicht viel.
Eigentlich passt ihr zwei doch prima zusammen... Angi und Steve...
Jeder hat seine Ausrede und wäre nicht beim anderen was falsch gewesen, wäre alles prima gewesen.
Zitat von steveforterio:Wobei ich mir sicher bin, dass eine "gesunde" Partnerin mich niemals derart hintergehen und verleumden würde, nicht mit meinen Ängsten spielen würde. Die auch gehen würde, wenn es nicht mehr funktioniert und nicht jedes Mal wiederkehren würde, um meine Angst noch mehr zu schüren.
Sorry, dass ist doch jetzt mal völliger Blödsinn...
Also da ist mal null Eigenverantwortung zu erkennen.
Du willst jetzt tatsächlich behaupten, dass sie schuld ist, weil sie sich x mal getrennt hat, aber wieder, auf deine Bemühungen und Bitten hin, zurück kam....
Sorry, da muss ich wirklich schn etwas lachen, wenn es nicht so traurig und dramatisch wäre.
Also...
Genau da liegt eben der Fehler.
Warum wolltest du denn unbedingt, dass sie zurückkommt und das selbst nach übelsten Aktionen...?!
Bist du dir eigentlich sicher, dass du so glücklich, frei und stark warst?
Oder war das eher nur dein Traum vom Leben?
Was wäre denn gewesen, wenn sie nichtmehr gekommen wäre..?
Ich glaube, dass du noch immer nicht die Links durchgelesen hast, die ich dir geschickt habe.
Und wenn, hast du noch nicht wirklich damit angefangen die Dynamik zu durchblicken.
Ich verstehe das, da man erstmal noch blind ist und alles extrem wirr wirkt, aber irgendwann wirst du es erkennen.
Deine eigenen Prägungen und eben Anteile haben dich so handeln lassen.
Du wurdest mit dir selbst konfrontiert und zwar mit dem Vorschlaghammer.
Jetzt stehst du da und musst wieder alles zusammenbauen, diesmal aber eben neu und richtig.
Deine Kindheit war nicht so rosig wie du glaubst bzw es eigentlich nicht glaubst, sondern es gerne hättest.
Vieles wurde weggeschoben, mit den Ziel und der Hoffnung, dass alles gut wird, so wie du es dir erträumst.
Sie hat den Traum gerne angenommen und auf einer Strecke mitgeträumt, nur ging es nicht ihre ganzen Verletzungen und eigenen Sachen da ständig mit einzubauen, da sie sich so verliert und nichtmehr weiß wer sie ist, da das eigentlich auch nie richtig klar war.
Also musste sie weg, aber so war der Traum weg. Also musste sie wieder zum Traum. Da war sie aber gar nicht sie selbst, da es ja dein Traum war und sie sich nur als Figur in diesem Traum gesehen hat. Also musste sie wieder weg usw usw usw.
Du hast aber deinen Traum unbedingt beschützen wollen und sie hat prima in den Traum gepasst, also hast du alles verdrängt und lieber geträumt, darum gekämpft, dass dieser Traum nicht zerstört wird.
Jetzt stellst du dich aber hin und sagst, dass sie den Traum zerstört hat, obwohl es deiner war, sie ihn kurz übernehmen konnte, aber es irgendwie nicht ihrer sein wollte.
Wo liegt der Fehler?