Zitat von Angi2:Sich seinen SChwächen stellen, heißt aber nicht, dem anderen etwas vorspielen, sich verständnisvoll zeigen - so wie es der TE wohl gemacht haben wird, sonst wäre er nun nicht so enttäuscht.
Frauen sind nicht dumm, auch wenn sie zu SOLCHEN MENSCHEN zählen, oder gerade, wenn sie zu diesen Menschen zählen. Traumatisierte Menschen sind oft sehr feinfühlig.
Ich weiß, dass du dich durch meine Formulierungen getriggert fühlst und deswegen so einen Kack über mich schreibst, obwohl du gar nicht weiß wer ich bin und wie ich tatsächlich zu meiner Ex war.
Wenn man glücklich im Leben ist, einen tollen Job, eine schöne Wohnung, finanzielle Sicherheit und fit & gesund ist, dann darf man sich schon mal "unbesiegbar" fühlen. Das bedeutet nicht, dass ich deswegen auf andere Menschen herabschaue, sondern dass ich mich stark und voller Energie fühlte. Es ist nichts Verwerfliches dabei, glücklich zu sein!
Ich habe meiner Ex-Freundin gar nichts vorgespielt, ich war mit all meiner Kraft & all meiner Liebe bei ihr, habe sie unterstützt ohne Ende. Nicht damit ich noch glücklicher werde, sondern damit sie zu einem glücklicheren Leben findet. Aber das alles war eben mein Fehler, sollte in einer normalen Beziehung aber kein Fehler sein mMn.
Dass sie aber von Haus aus eine destruktive Lebensweise hat, konnte ich damals noch nicht ahnen. Ich wurde so auch noch nicht mit einer Bindungsängstlerin konfrontiert.
In einer Beziehung geht es nur um eines - sich gegenseitig gut zu tun! Nichts anderes wollte ich für meine Ex-Freundin.
Sie hat mir stattdessen meine letzte Lebensenergie geraubt, mich verleumdet und zu allerletzt versucht mich zu vernichten.
Das ist nicht das, was ich von einer Beziehung erwarte und deswegen habe ich auch gar nicht vor, sie wieder zurückzubekommen. Ich will einfach runter von meinem Trip (auf sie), um wieder mein Leben zu leben und neue Menschen kennenlernen zu können.
Doch ich finde, es ist normal, knapp 2 Wochen nach der Trennung immer noch komplett down zu sein, sich orientierungslos zu fühlen. Meine Ex-Freundin existierte trotz allem über 3 Jahre in meinem Leben, war immer präsent (On/Off hin oder her), da muss ich mich erstmal darauf einstellen, dass sie nun nicht mehr da ist, ich keine Nachrichten von ihr mehr bekomme und sie morgens nicht mehr da ist, um gemeinsam in den Tag zu starten.
Es ist schwer, diese Angst, verlassen zu werden, die ich monatelang hatte, zu verarbeiten und wieder loszuwerden. Aber die Zeit heilt in der Regel alle Wunden und so wird es auch bei mir sein.
Also liebe @Angi2 , wenn du ein Problem damit hast, dass ich vor meiner Ex ein glücklicher, selbstbewusster Mann war, der es jetzt eben nicht mehr ist und die vorangegangene Beziehung dafür verantwortlich macht, dann ist es besser, wenn du aus diesen Strang aussteigst. Ich will dir keine Plattform bieten, um deine eigenen Ängste an mir auszuleben und mich als jemanden darstellen zu lassen, der ich gar nicht bin.