Zitat von Revell:selbst wenn du am Ende noch 2 mal on-/ Off mit ihr erlebst...
Selbst wenn, Steve hat durch die "Gespräche" hier viel über die Dynamik einer solchen Beziehung gelernt. Kann er sowohl theoretisch als auch praktisch anwenden.
Es gibt auch Beobachtungsrunden, wo man für sich ihre Muster exakt einprägt - hats alles schon gegeben.
Schafft eine normal einfache Trennung doch schon, einen durcheinander zu bringen, wie soll es dann nach der x-ten Trennung erst sein?
Weil es vorher schon 9x zurück kam, hofft ein Teil in Dir auf die zehnte Nummer. Ist so. Und ein, immer größer werdender Teil, hofft, es bleibt bei neun. Die Qualität der Beziehung wird ja nicht besser, die Abstände werden kürzer, wo das Objekt der Begierde wieder die berühmten 5 Minuten hat.
Man geht dieses Mal nicht voll Enthusiasmus ran, sondern verhalten. Man hat schon einige Blessuren und Narben. Keiner von uns will sich freiwillig das Messer in die Brust rammen lassen.
Ob du dazu nun Beziehung oder finales letztes Gespräch sagst, du bleibst immer ratlos zurück. Siehst ihre Anteile daran noch geringer, das es gelingt, als deine Anteile - das es scheitert. Da zu lernen, es ist umgekehrt, muss verinnerlicht werden. Sicherlich hat sie geliebt, soweit es ihr möglich ist. Könnte man sie fragen, wäre ihre Antwort: 100%
Kann man ja nicht messen. Oft hat man ja den Eindruck, der Partner könnte diesbezüglich mehr leisten. Wenn der Partner aber schon 100 Teile gibt?
Und ihr Zwei, Revell und Zweizelgänger, nicht vergessen - jeder trauert anders, jeder ist unterschiedlich weit durch damit. Wenn Steve ne Ehrenrunde dreht, dann ist das so. Und wenn nicht, auch OK.
Wir alle sind nicht mehr der Mensch, der wir vor diesem Erlebnis waren. Wir können folglich besser/anders agieren?!
Als mein Ex damals ging, bekam ich den finalen Vorwurf: Du bist nicht mehr die, in die ich mich
damals verliebte! Klar, das man nach 25 Jahren sich weiter entwickelt, oder? Und, das perfide daran, der Partner hat großen Anteil daran, wie es sich entwickelt.
Also seid nicht so hart zu ihm, er geht seinen Weg, in Steve-Geschwindigkeit. Er kann ja auch gar nicht anders