Zitat von steveforterio:
Das ist ja das Nächste... dass ich ihr keine Grenzen gesetzt habe, nicht mal zum Schluss jetzt, denn da kam ich wimmernd und bettelnd wieder an und sie ignorierte mich beinhart bis jetzt.
Tja, auch wenn man Grenzen setzt, nett u freundlich werden die halt mehr u mehr überschritten. Ich hatte meine Ex z.B. mehrfach ganz ruhig darum gebeten, morgens die Wohnungstür nicht so ins Schloss zu schmeißen. Ich habe nämlich Schlafstörungen u sie musste viel früher raus als ich. Hat sie sich nicht dran gehalten. Wenn man dann irgendwann mal lauter wird, ist man das große A.rschloch.
Zitat von steveforterio:Jeder andere, normaldenkende Mann hätte sich das niemals angetan, was sie so abgezogen hat, spätestens nach ihrer Reise nach Amerika mit ihrem Besten hätte ich das Ganze beenden sollen. Aber ich habe es nicht...
Hätte, hätte Fahrradkette. Ich hätte es im Sommer 2018 beenden müssen, noch bevor wir zusammen zogen sind. Leider habe ich damals nicht Rücksprache mit meinem Umfeld über Beziehungsinterna gehalten. Aber damals habe ich das so entschieden warum auch immer. Bringt jedenfalls echt nix, sich deswegen fertig zu machen. Da muss man versuchen, nach vorne zu schauen.
Was mir immer wieder hilft: mir klar zu machen, dass ich mit ihr nicht mehr zusammen sein wollen würde. Dass die Beziehung mir nicht mehr gut tat u meine Bedürfnisse immer mehr in den Hintergrund rückten.
Btw wird ja über Borderline-Partner*innen gern behauptet, sie könnten keine Grenzen setzen und würden zu wenig auf ihre Bedürfnisse achten. Nee, das stimmt nicht. Es ist so, dass man anfangs eben sehr stark ist u der/die Borderliner/in aber mehr und mehr die Kontrolle übernimmt u sich die Merkwürdigkeiten häufen. Insbesondere werden Grenzen massiv überschritten u das wird immer krasser. Kein gesunder Mensch würde so etwas aushalten.
Und für die Zukunft: wichtig ist, dass es einem nicht noch einmal passiert. Ich habe z.B. Entscheidungen entgegen meines Bauchgefühls getroffen. Weil ich gehofft u geglaubt habe. Weil sie mir meine Wahrnehmung regelmäßig ausredete. Im Nachhinein betrachtet war meine Wahrnehmung aber richtig. Wir redeten ja stets viel, gebracht hat es aber nix.
Ich glaube btw, dass auch sie die Beziehung sehr wollte etc. Aber ihre Krankheit zeigte sich dann so richtig, nachdem wir zusammen gezogen waren. Vieles konnte ich ja sogar hinnehmen, z.B., dass sie täglich zwanghaft den Herd putzte. Sie gab beim Schlussmachen auch zu, dass sie total beziehungsgestört ist, aber dass sie daran nichts ändern kann u will.