Olivier88
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Zitat von steveforterio:
Natürlich hatte ich davor auch schon mal von On-Off-Beziehungen gehört, mir war es aber nie bewusst, was sowas aus einem Menschen machen kann. Ich kannte diese Erfahrung ja persönlich noch nicht. Wenn eine Beziehung beendet war, dann war sie beendet und ich hoffte niemals auf eine Rückkehr der Ex. Psychische Folgeschäden gab es auch keine außer den üblichen Liebeskummer.
Dieses On/Off hat auf jeden Fall etwas mit mir gemacht. Ich erwische mich leider zu oft bei dem Gedanken, dass das jetzt eben wieder nur eine Off-Phase ist und meine Ex irgendwann wieder ankommen wird. In mir existiert diese unterschwellige Hoffnung, dass es so sein wird, das alles nur ein neuer Schmäh von ihr ist. Diese Hoffnung versuche ich so gut es geht zu stoppen. Vorallem fürchte ich mich mittlerweile unendlich vor ihr und will sie nicht mehr wiedersehen, aber mein Herz denkt anders.
Wie oft habe ich mir während der Beziehung gedacht, dass ich da raus muss... unzählige Male. Aber ich war wie versteinert, ich konnte nicht. Ich hätte niemals handeln können, ich war wie gelähmt vor Angst, sie zu verlieren. Diese Verlustangst ist etwas, das ich mir unbedingt ansehen lassen muss!
Zuckerbrot und Peitsche ist ein effektiver sehr beliebter Mechanismus, um ein Geschöpf unter maximaler Kontrolle zu halten. Es gibt da Experimente mit Ratten zu, die auch dann im Käfig blieben, wenn es dort nur noch Stromstösse hagelte. Es ist eine perfide Art der Konditionierung. Mach dir bitte keine Vorwürfe. Und noch wichtiger: trag dieses Verhalten nicht weiter. Da musst du echt drauf achten, das passiert sehr häufig.