Maccie
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Zitat von Vilya:@Andreas1980 Unterschreibe bloß nichts was sie dir vorlegt! Kannst ihr ja mal sagen das eure Tochter ein RECHT auf ihren Vater hat. Ich würde keinen cm mehr zurückweichen und kämpfen. Wenn du das nicht tust hast du irgendwann eine entfremdete Tochter die dich auf Unterhalt fürs Studium verklagt.
So genau geht´s mir jetzt.
Ich bin mir nicht zu schade, zu sagen, dass ich damals genauso geeiert bin wie du.
Meine Ex kannte alle Psycho Tricks, die sie bei mir anwenden konnte, 6 Entzug (war später Dauerzustand), ignorieren, einfach schweigen und schnaufen. Gekuscht habe ich, weil ich gedacht habe: "zeig guten Willen, gib nach, dann bricht kein Krieg aus". Also quasi, als wenn Selensky für die russischen Truppen Rosenblätter auf Kiews Straßen gestreut hätte, und ihn willkommen geheißen.
Wenn ich schon höre: "entscheide dich heute, sonst". Die Kommunikation mit deiner Ex beschränkst du auf das Mindeste nun. Wenn sie mit was um die Ecke kommt, was dir nicht passt: aufschreiben, anwaltlich regeln.
Nochmal: wenn sie erst einmal Fakten geschaffen hat, kriegst du die nicht mehr so schnell aus der Welt. Meine hat große Teile meines Hausrates verkauft, meinen Hund weggegeben, meine Kinder entfremdet. Bis ich aus meiner demütigen Ohnmacht erwacht war, war alles schon gelaufen. Und eins sage ich dir: die Polizei hilft dir dabei nullkommanull: "Familienstreitigkeit, bitte holen Sie sich ihr Recht vor Gericht". Erst als es hart auf hart ging, habe ich mir Territorium zurück geholt. Die Kinder hatte ich aber da schon verloren.
Und ich sag dir noch was: sichere alle wichtigen Unterlagen, KfZ Brief(e), Darlehensvereinbarungen, Schriftverkehre, Fotoalben (!) bzw. Festplatten davon, Geburtsurkunden. Beschränke den Zugriff zu Konten und anderen Vermögensgegenständen zwingend. Ich hatte hier ein Schriftstück, das ich zufällig mitgenommen habe, es war im Nachhinein 30kEuro wert, ein simples DinA4 Blatt. Klingt jetzt vielleicht geldgeil, aber du musst finanziell unabhängig bleiben, wenn du später etwas vor Gericht durchsetzen willst und ich habe den Eindruck, das musst du sowieso in Zukunft (oder du unterschreibst jetzt und gibtst sowieso nach, aber das wird dir nicht helfen, einmal zurückgewichen, geht´s ganz schwer wieder vorwärts).
Und was deine Tochter angeht: null Kompromisse. Sie darf ausziehen, das Kind muss in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Spiel durch und bereite dich mit deinem Arbeitgeber/Familie (nur blutsverwandt) darauf vor, dass du für dein Kind alleine sorgen kannst. Nur so funktioniert es. Komm in den Quark für deine Tochter und auch sonstwie.
Hier muss ein Anwalt dran, kein Psychologe. Der ist vielleicht gut für dich, aber der gibt dir keine rechtlich verwertbaren Tipps.