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Name Gast
Zitat von thegirlnextdoor:
Für Deutschland sehe ich keine diesbezüglichen "Fakten". Ferner: kenne ich viele, die jetzt mit der ehemaligen Affäre glücklich leben, aber nicht mehr heiraten. Also von einer solchen Statistik ohnehin nicht erfasst würden.
Ausnahmen gibt es immer. Ich kenne auch einen, der mit seiner Affäre seit fast 8 Jahren zusammen ist. Inzwischen verheiratet mit Kind und glücklich. Die Affäre lief da allerdings weniger als 6 Monate. Ansonsten kenne ich viele, wo es nach einem Warmwechsel doch nicht geklappt hat.
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#7426
T
Thegirlnextdoor Gast
Zitat von Name:
Ansonsten kenne ich viele, wo es nach einem Warmwechsel doch nicht geklappt hat.
Klar, das gibt es auch häufig...
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#7427
A
Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten
x 3
I
Isolde Gast
Warum muss man die Next doof finden oder hoffen, dass die neue Beziehung des Expartners nichts ist? Wer das macht, hält fest, vergleicht sich und kann so nicht abschließen. Für die eigene Trauerarbeit nicht hilfreich. Mich hat lange ein Gefühl der Ungerechtigkeit begleitet, solche Gedanken sind mir also nicht fremd. Hilft nur nicht. Loslassen geht eben anders. Ob der Ex glücklich oder unglücklich ist, im Lotto gewinnt oder mit einer ganzen Damenfußballmannschaft vö. , ändert nichts am eigenen Leben.
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x 5#7428
DieIntegere Mitglied
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@isolde
Da muss man aber erst mal hinkommen und einen langen Weg der Verarbeitung hinter sich haben. Die meisten, die hier unterwegs sind - so wie ich- *beep* noch ihre Wunden und sind leider noch nicht so weise. Der Schmerz ist noch so groß. Ich hoffe und wünschendes, dass ich in ein paar Monaten auch so denken kann. Nur so kann man weiter leben.
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x 3#7429
N
Name Gast
Zitat von thegirlnextdoor:
und ich denke trotz Allem, dass trotz aller Fassade und aller Empathielosigkeit jeder Betrüger in seiner ganz eigenen kleinen Hölle lebt... da braucht es weder Zeigefinger noch Moral von außen.
Das ist auch meine Überzeugung. Und vor allem, wenn man seine eigene Kinder sitzen lässt.
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#7430
S
So-What Mitglied
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Ich habe mich gefreut, als er endlich wieder eine Beziehung hatte. Schon allein deshalb, weil er ich ab diesem Zeitpunkt endlich zur Ruhe kam. Next wollte ja nach unserer Trennung auch nicht mehr Next sein. Aber nach "intensivem Suchen" hat er dann wieder jemand gefunden. Nicht, dass ich die ganze Zeit nach ihm gefragt hätte, aber auf dem Dorf ist man gläsern und bekommt auch ungefragt viele Informationen.
Aber ganz befreien kann ich mich nicht davon, dass mir seine Charakterzüge, die sich letztendlich erst eindeutig durch die Affäre offenbarten, auf die Nerven gehen und mich emotional negativ berühren. Und zwar weil die Kinder hin und wieder auch darunter leiden und sich bei mir über seine Emapthielosigkeit, seine Unzuverlässigkeit, sein Selbstmitleid und die Schuldumkehr (wenn sie nicht so wollen wie er) und sein mangelndes Verantwortungsgefühl beschweren. Deren emotionale Schwankungen darf ich dann nämlich ausbaden. Und egal wie ich es ihm versuche näherzubringen um ihm zu helfen eine bessere (echte) Bindung aufzubauen, weil er dann regelmäßig mich als Stütze hinzuzieht, er kann es nicht verstehen, weil ihm einfach Empathie fehlt und das dann auch eher versucht oberflächlich zu lösen. Dann gehts halt mal fett in Urlaub oder es gibt einen tollen Ausflug. Und ansonsten macht er einfach, was sie wollen. Das sagen sie auch genau so. Aber das ist ein anderes Thema und er versteht es auch nicht. Er macht doch schließlich alles.
Ich habe sowieso den Eindruck, dass die die am meisten davon reden, zum Wohle der Kinder zu bleiben, am wenigsten schon vorher ihre Elternschaft auf die Reihe bringen. Und deshalb nicht gehen, weil der andere Elternteil der Puffer ist, der diese Schwäche kompensiert in der Hoffnung, dann fällt es nicht auf. Damit meine ich nicht mal Fahrdienst machen oder Vesper zu richten. Sondern echte Erziehung, Wertevermittlung, Verantwortung und echte Nähe. Das fällt ihnen dann halt auf die Füße, wenn das - wie in meinem Fall - zeitweise allein gestemmt werden müsste. Vermutlich wird das auch hier so sein. So wie wir playmobil kennengelernt haben.
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x 7#7431
MissLilly Mitglied
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Zitat von So-What:
Und zwar weil die Kinder hin und wieder auch darunter leiden und sich bei mir über seine Emapthielosigkeit, seine Unzuverlässigkeit, sein Selbstmitleid und die Schuldumkehr (wenn sie nicht so wollen wie er) und sein mangelndes Verantwortungsgefühl beschweren. Deren emotionale Schwankungen darf ich dann nämlich ausbaden. Und egal wie ich es ihm versuche näherzubringen um ihm zu helfen eine bessere (echte) Bindung aufzubauen, weil er dann regelmäßig mich als Stütze hinzuzieht, er kann es nicht verstehen, weil ihm einfach Empathie fehlt und das dann auch eher versucht oberflächlich zu lösen. Dann gehts halt mal fett in Urlaub oder es gibt einen tollen Ausflug. Und ansonsten macht er einfach, was sie wollen. Das sagen sie auch genau so. Aber das ist ein anderes Thema und er versteht es auch nicht. Er macht doch schließlich alles.
Ich habe sowieso den Eindruck, dass die die am meisten davon reden, zum Wohle der Kinder zu bleiben, am wenigsten schon vorher ihre Elternschaft auf die Reihe bringen. Und deshalb nicht gehen, weil der andere Elternteil der Puffer ist, der diese Schwäche kompensiert in der Hoffnung, dann fällt es nicht auf. Damit meine ich nicht mal Fahrdienst machen oder Vesper zu richten. Sondern echte Erziehung, Wertevermittlung, Verantwortung und echte Nähe. Das fällt ihnen dann halt auf die Füße, wenn das - wie in meinem Fall - zeitweise allein gestemmt werden müsste.
Einfach grandios und auf den Punkt genau ! 👌
Das fett gedruckte habe ich als Kind erlebt ...am schlimmsten fand ich persönlich das ständige Selbstmitleid und die nahezu theatralisch inszenierte Opferhaltung ... Und wenn man dann mal darauf eingestiegen ist, das Kind beim Namen genannt und hinterfragt hat dann kam immer mein absoluter Lieblingssatz :,, Ach Kinder, ihr seid einfach noch zu jung, um das zu verstehen..." Selbst als Erwachsene wurde ich vollkommen ungefragt mit dieser jämmerlichen Aussage beschallt, aber dann war ich wenigsten soweit ihm die passende Antwort darauf geben zu können !
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x 1#7432
Maxy522 Mitglied
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Meiner fing das zurück rudern an wo ich mir wohnungen in meiner Heimat angeguckt habe dann wäre sein Sohn 500km von ihm weg das passte ihm nicht und da er weiss ich ziehe das durch egal ob mit ihm und seiner familie oder alleine. Wurde ihm bewußt das er zurück muss in unser Dorf.Lebt jetzt seit Ende November bei seinen Eltern.Auch das ich gerade im Urlaub am Strand bin passt dem Herren nicht er hat keine Kontrolle mehr über mich und unseren Sohn.Wie gut das Frau nen eigenes Auto hat und fahren kann und machen kann was sie will.
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x 3#7433
P
playmobil Mitglied
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Sorry, wenn ich auf die ganzen Fragen nicht immer eingehe. Ich werde aber definitiv nicht mit runterziehen.
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x 4#7434
P
Pinkstar Gast
Zitat von playmobil:
Ich werde aber definitiv nicht mit runterziehen.
Oh, eine Entscheidung. Sehr gut playmobil!
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x 2#7435
I
Isolde Gast
@MissLilly Das hatten meine Kinder auch, wir haben das therapeutisch aufgefangen. Das war erfolgreich, beide sind in festen Partnerschaften und betrachten das Ganze sehr ausgesöhnt. Solche Verletzungen eitern sonst ein ganzes Leben, das ist nicht notwendig.
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x 2#7436
I
Isolde Gast
@Playmobil Warum nicht? Was spricht dagegen? Was ist deine Motivation? Aber das halbe Jahr machst du mit ihr?
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x 1#7437
MissLilly Mitglied
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Zitat von playmobil:
Sorry, wenn ich auf die ganzen Fragen nicht immer eingehe. Ich werde aber definitiv nicht mit runterziehen.
🤣🤣😂👏und da haben wir ihn wieder... den heiß erwarteten nächsten Cliffhänger ...sogar fast pünktlich ..sind ja nur noch 4 Seiten bis zur 500 😜
ERGO:
Zitat von Isolde:
Warum nicht? Was spricht dagegen? Was ist deine Motivation? Aber das halbe Jahr machst du mit ihr?
Hä? Wovon sollte ich mich blenden lassen? Ich frage nur nach, ich bin hier ohne persönliches Engagement, playmo gehört weder zu meiner Familie noch zu meinen Freunden, mir macht nur Angst, dass andere Menschen verletzt werden könnten, das könnte er vielleicht ein wenig abmildern. Daher die Frage nach der Motivlage.
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#7439
T
Thegirlnextdoor Gast
Zitat von playmobil:
Ich werde aber definitiv nicht mit runterziehen.
Bist du ganz sicher, @playmobil? Entscheidung gefallen oder ist das nur der aktuelle Stand der Überlegungen?
Ich finde auch: jede eindeutige Entscheidung, ganz gleich welcher Natur, wäre man ein Schritt in die richtige Richtung!
Wenn es die Ehe nämlich nicht mehr ist, ist das grundsätzlich ok!
Aber nur dann, wenn die EF auch offiziell frei gegeben wird, sich mit der Situation abzufinden und ihr Leben neu zu arrangieren.