Zitat von Melioo: weil er durch meine Reaktion (sagen wir es mal so =) unter Druck steht.
Sei mir nicht böse, aber ich denke, da wird sich so mancher unter Druck gesetzt fühlen, wenn er sowas zu hören bekommt:
Zitat von Melioo: ich sagte es ist seine Schuld (wg. Verhalten).
Zitat von Melioo: , er schwierig ist und ich absolut verstehen kann wieso er niemals eine Beziehung hatte die länger als 1 Jahr gehalten hat
Zitat von Melioo: dass da jede Frau schreiend weg rennt.
Zitat von Melioo: Hab ihm auch gesagt dass er mich überhaupt nicht verdient hat.
Das sind eher Vorwürfe und keine souveränen Aussagen. Das ist teils auch verbales Niedermachen, Kleinmachen und Angehen seiner Männlichkeit. Generell würde ich unabhängig vom Gegenüber solche Aussagen nicht treffen.
Wenn ich konstruktive, ehrliche und offene Gespräche haben möchte auf Augenhöhe und ich wahrgenommen und wertgeschätzt werden möchte, erreiche ich mit diesen Aussagen es nicht.
Das soll nicht heißen, dass man es nicht aussprechen sollte, nur anders formuliert könnte der "Erfolg" größer sein.
Zum Beispiel, dass es seine Schuld ist. Entschuldige, mal abgesehen davon, dass zwei dazu gehören (Aktion und Reaktion), könnte von Anteilen gesprochen werden. Schuldzuweisungen bringen nix, dass kann man allenfalls machen, wenn man abgeschlossen hat und durch ist mit dem jenigen. Jedoch nicht, wenn man selbst nicht weiß wohin die Reise geht und ich gleichzeitig Erwartungen habe.
Oder, dass jede Frau schreiend weg rennt. Das gleicht einer verbalen Ego-Kastration, zudem Du wahrscheinlich mitbekommen hast, warum andere BZ nicht funktionierten. Das bei Auseinandersetzungen gegen einen Partner einzusetzen, finde ich persönlich nicht konstruktiv.
Ja, man ist Mensch und hat seine Grenze auch mal erreicht. Dennoch stehen solche Aussagen für ein grundsätzliches Problem : die Kommunikation.
Er kann sich vieles erlauben, Du scheinst Probleme zu haben, Grenzen zu setzen.
Ist nur meine Meinung und ich nehme mir nur heraus das anzumerken, weil ich einmal über etliche Monate ähnliches erlebt habe und ich lernen durfte, dass die Bedürfnisse bei Mann / Frau im Grunde gleich sind, aber unterschiedlich priorisiert sind und sich das in der Kommunikation bemerkbar macht. Und so habe ich meine Kommunikation geändert (und übe mich noch immer darin), um in für mich schwierigen Situationen eher konstruktive und sachliche als emotionale oder abwertende / provozierende Aussagen zu treffen.