Zitat von loveyourself:Und Selbstliebe hat nichts mit übersteigertem Selbstwertgefühl zu tun.
das ist richtig, darüber schrieb ich nichts !
Zitat von loveyourself:Werde mal wütend, aber bitte nicht auf dich,
Natürlich darf man wütend auf sich werden oder sein, wenn man daran seinen eigenen Anteil erkennt. Einer allein ist nie schuld, zumindest sehr sehr selten.
Zitat von loveyourself:niemals auf dir selbst rumhacken. Bring dir selbst Wertschätzung entgegen.
auf sich rumhacken = mit sich selbst ins Gericht gehen, aber ja doch, das geht auch mit Wertschätzung für sich selbst. Gerade das bringt uns weiter, in dem wir uns mit uns selbst auseinandersetzen.
Niemand hat Macht über uns, nur wir allein. Wir haben es selbst ermöglicht, dort hinzugehen, wo wir jetzt sind! Wir lassen diese Gefühle in uns rein, und wir lassen es zu, darin zu verweilen.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Aber was machen wir? Wir hängen uns an jemanden, leben für ihn / für sie, engen ihn/sie ein, und meinen er muss doch verstehen, genau so denken! Eben nicht, wir sind eigenständige Indiviuden und vergessen es mit der Zeit. Sehen die Erfüllung in anderen. Falsch! Es geht um uns, wie du schon erkannt hast, und schon sicherlich sehr weit darin bist. Aber es geht noch weiter, viel weiter. Er will uns heben!
Aber das geht jetzt fast schon in die Philosophie. Aber was ich sagen will, Ehrlichkeit ist nicht einseitig, mich störte nur, dass man nicht auf sich selbst wütend sein soll. Das ist für mich eben falsch und man darf sehr wohl auf sich rumhacken

Es ist falsch für mich, sich nur selbst im Recht zu sehen, ohne dieser schonungslosen Auseinandersetzung auch mit sich selbst. Sich selbst lieben, ja, aber natürlich, nur wie weit sollte diese Selbstliebe gehen? Man muss einsehen, nicht frei von Fehlern zu sein, seine Macken kennenlernen und ebenso anzunehmen, wie die guten Dinge, die in einem sind. Genau das sind wir im Ganzen

Verstehst bestimmt, wie ich es meiner

Und das wir mitweilen dort so lange bleiben wo wir sind, ist doch, dass wir es in andere suchen, statt in uns selbst.