Männer in dem Alter ticken doch so simpel, da kann man durch kleine liebevolle Manipulationen schon einiges rumreißen.
Du willst Cocktails trinken mit deinen Freundinnen, mach es.
Dann mal ihm meinetwegen ein Herz auf den Bierdeckel mit seinem Namen drinnen und schick ihm das als Bild per Whatsapp, dass du gerade eigentlich nur an ihn denkst. Solche kleinen süßen Spielereien machst du halt 2-3 mal und die Sache hat sich wahrscheinlich erledigt. Es ist auch nicht sich selbst opfern für seine Probleme, es ist liebevolles Lenken in die richtige Richtung. Der Mann ist 22 Jahre, es ist seine erste Beziehung, da gibt es wohl kein psychisches Trauma... er ist einfach unsicher. Das ist alles.
Auf tiefgreifende Gespräche wird er nicht anspringen, dass tun die aller wenigsten in dem Alter.
Seh es als Lernprozess für dich und kleinen Erziehungsprozess für ihn.
Zitat:Dein Denkansatz ist falsch. Da hast Du als U30 noch Lernbedarf. Du verwechselst hier Verbitterung mit Lebenserfahrung. Wenn Du ein bisschen älter wirst und sich Dein Erfahrungsschatz vergrößert, siehst Du manchmal Dinge aus den unterschiedlichsten Blickrichtungen. Welcher Ansatz zum Lösen eines Problems der richtige ist, kann in der Regel immer erst das Ergebnis zeigen. Doch wie in der Mathematik gibt es oft unterschiedliche Möglichkeiten und der Mensch wendet in der Regel die an, die ihm am ehesten plausibel ist.
Die größte Aufgabe in dem Forum ist zwischen Verbitterung und Erfahrung zu unterscheiden. Das ist okay, fragt man in einem Forum für gebrannte Kinder, kann man auch nur die Antwort dieser Persongruppe erwarten. Das gehört dazu, es ist trotzdem heilsam und gut. Dennoch finde ich, dass man die Hand des Kindes nicht auf die Herdplatte legen brauch, um zu zeigen das man da nicht darauffassen soll. Das geht auch anders - hier wird immer gleich die Abrissbirne angepriesen und das finde ich manchmal berechtigt und manchmal eben auch nicht.