Dracarys
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Würde mich ein Mann anflirten im konventionellen Sinne, könnte ich damit wohl nichts anfangen.
Ich mag die extrem klugen, nüchternen, spröden, Kerle, Brains halt. Nerds sowieso.
Diese Sorte zieht nur kurz die Augenbrauen hoch, wenn eine Frau kokettiert.
Ist halt schwierig und selten, aber nicht unmöglich, solche Männer zu treffen.
Jeder versteht unter Flirten etwas anderes, aber ich lege nie den Kopf schräg, streiche nie durch meine Haare, lächle nicht unentwegt, wiege nicht in den Hüften, zeige nicht pro-aktiv Beine oder Brüste, suche keinen Körperkontakt, klimpere nicht mit den Wimpern und flüstere auch niemandem etwas ins Ohr.
Ich kenne und beobachte derlei Balzverhalten durchaus, aber ich mag es nicht, ich muss es auch nicht mögen.
Dass mich der Mann aus diesem thread interessiert hat, habe ich gezeigt, indem ich schrieb und mich mitgeteilt habe.
Ist mir ein Mensch gleichgültig, registriere ich ihn ja gar nicht, geschweige, dass ich schreiben würde.
Ich habe Gedanken, Eindrücke und Erlebnisse geteilt.
Nie im Leben würde ich Herzchen und Kuss-Emoties verschicken (und auch keine Fotos der intimen Art, sexting auch nicht. Was damit zu tun hat, dass digitale Daten für die Ewigkeit sind).
Sprache ist ein ganz wunderbares Instrument, man muss es natürlich spielen können.
Mein persönliches "Flirten" ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine lebhafte Diskussion über Philosophie, Kunst oder Literatur, bis die Wangen glühen.
Eine schöne Liebesgeschichte ergab sich einmal durch ein heftiges Streitgespräch mit einem Informatiker über die technischen Grenzen des Datenschutzes (-:
Es war eine sehr leidenschaftliche Romanze.
Irgendwelche Signale gibt es von ihrer Seite nicht. Ich hätte da immer Empathie genug, um auch einem Mann (der evtl. im ähnlichen Alter ist und vielleicht bereits einiges erlebt hat) ein wenig die Arbeit abzunehmen. Das ist doch kein Wettkampf "wer engagiert sich mehr!"?