was-tun
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Zitat von Philinea:Das ist übrigens ein Punkt, über den ich sehr viel nachgedacht habe, dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein ist ein Lebensthema bei mir. Ich lerne gerade sehr viel über mich. Diese ganze Geschichte, die Trennung von meinem Mann und von meinem neuen Freund - es ist auch eine große Chance für mich, an mir selbst zu arbeiten und zu wachsen.
Das finde ich ganz wichtig! Am Ende bedeutet Verliebtsein ja auch, dass man gerade im anderen viel sucht, was man im eigenen Leben vermisst. Ausgelöst, klar, durch diesen besonderen Menschen, aber wenn das Schicksal einen nicht zusammenführt, dann kann man die Situation ja vielleicht wirklich dazu nutzen, zu schauen, wohin denn genau die eigene Sehnscht hinwollte. Nicht für alles, was man begehrt, braucht es einen Liebespartner - manches kann man sich auch alleine geben…
Zitat von Philinea:Nur, wenn ich ihn loslasse, hat er die Chance, sich wirklich darüber klar zu werden, was er will.
Wie in Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“ - wer wirklich liebt, lässt los. Es gibt doch auch diesen anderen Spruch von Konfuzius: „Was du liebst, lass frei. Kommt es zu dir zurück, gehört es dir - für immer.“ Finde ich selbst in der Umsetzung nicht immer leicht, aber wenn du das schaffst, bist du bestimmt auf einem guten Weg - egal, wie alles ausgeht.
