Zitat von Katzenmosaik:Helfersyndrom sieht anders aus. Wenn man sich Sorgen um seinen Mitmenschen macht, egal ob Partner oder ne gute Freundin, ist das noch lange kein Helfersyndrom, sondern Nächstenliebe und Fürsorge + Verantwortung übernehmen.
Hey Katze,
was du betreibst, ist kein gesundes Helfen. Hat er dich gebeten, sein Leben zu retten oder machst du das, weil du dann das Gefühl hast "gebraucht zu werden"? Er kam 48 Jahre ohne dich zurecht und kommt es auch die nächsten Jahre! Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und für dein eigenes Seelenheil übernimmst du keine Verantwortung.
Helfen ist gesund, wenn es dir selbst gut geht und du dir durch die Hilfe nicht selbst schadest.
Das was ich hier über Seiten gelesen habe, das ist Helfersyndrom und Coabhängigkeit deluxe. Bei dir kommt nichts an und du lieferst Ausreden um weiter in dieser Abhängigkeit zu leben. Du leidest seit Monaten, lässt dich in Angst (tut er sich was an?) versetzen, gehst extreme emotionale Schmerzen durch und machst natürlich weiter.
Weißt du, wie sich dein krankes Gemüt auch irgendwann einmal körperlich bei dir zu schaffen machen kann?
Was ist deine Mission? Ihn in eine Therapie bringen, seine Heimat kennenzulernen und auf einmal wird er zum Traummann? Wann ziehst du Grenzen für dich?
Ich denke, du hast dir in den Kopf gesetzt erst einmal komplett und auf Teufel komm raus und in sein Leben zu kommen, ihn von seiner "Beziehungsunfähigkeit" zu erlösen und davon wird dich nichts abbringen.
Dass es Männer gibt, die so ok sind, wie sie sind und die dich an ihrem Leben teilhaben lassen, kommt dir wahrscheinlich nicht in den Sinn. Ist ja auch langweilig.
Liebe Grüße