Na.... es gibt Zweckgemeinschaften, die für Partner oft die bessere Variante sind,
obwohl es heißt: "Ich/wir sind verh.!" Das ist zudem bequemer... weil jeder tun/lassen
kann, was er möchte.
Klar... jeder sollte fortwährend an sich arbeiten! "Sollte?" "Müsste?" Woran denn genau?
Und wie viele Menschen sehen nicht mal Bedarf. WORAN es zu arbeiten gilt! Warum?
Wer beschäftigt sich schon gern mit sich selbst? An sich selbst zu arbeiten, ist nicht so
einfach.
Und - "Splitter im Auge des Anderen".... versus.... "Balken im eigenen Auge!"
Da ist es ein Leichtes, dem Splitter des Anderen Aufmerksamkeit zu schenken,
als sich dem eigenen Balken mit mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
"An sich selbst arbeiten" - wer damit anfängt, wer damit klarkommt, was da alles
zu Tage gefördert wird/werden kann, wird davon eher nicht mehr loskommen. Dann
kann die "Arbeit an sich selbst" zum Selbstläufer werden....und zwar OHNE sich
selbst zu kasteien. Nein...eigene Macken und Schwächen werden NICHT "so einfach"
akzeptiert. Es wird sich damit beschäftigt, um diese ggf. zu minimieren. Die Erkenntnis,
dass Macken und Schwächen nicht samt und sonders ausgemerzt werden (können),
hilft ungemein.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, auf diese Weise sehr viel gelassener geworden zu
sein. Nein... keine eigene Feststellung, sondern von außen an mich herangetragen -
von Leuten, die das völlig unabhängig voneinander sagten.
Gerade lese ich etwas, was meine Stirn noch mehr "runzelt" - von vornherein voreingenommen anderen Menschen zu begegnen, diese könnten ja "etwas" im
Schilde führen, was gleich mit ner "Statistik" untermauert werden soll, schränkt
das Leben noch mehr ein. Es gibt nun mal schwarze Schafe.... und wie häufig
begegnen wir WIRKLICH einem schwarzen Schaf?
Unbekümmerter zu sein/zu werden - was hält davon ab, OHNE die Vorsicht zu vernachlässigen? Ohne Vorsicht kommt kein Mensch durch´s eigene Leben. Fakt
ist zudem - es lässt sich TROTZ eigener Vorsicht nicht alles verhindern.
Wie wichtig es ist - meine Meinung - mehr an sich selbst zu arbeiten, als sich an
Anderen abzuarbeiten, stärkt das Selbstvertrauen, stärkt das Urvertrauen, bietet
mehr Selbstschutz, gibt mehr Selbstsicherheit....
...und ja - das alles geht NICHT von heute auf morgen....das kann ein jahrelanger
Prozess sein/werden. Um so schöner sind die Früchte...weil "ausgereift/er"
