Zitat von Kaetzchen: Ich sag aber nix dazu, ich handle einfach und schau mir an, was der Mann daraufhin macht. Bleibt er unzuverlässig, kriegt er einen Korb. Ich habe nämlich keine Lust, einen Mann zu erziehen, und ein Mann, der nicht von sich aus zugewandt und zuverlässig mir gegenüber ist, der wird es auch später nicht sein, wenn ich ihn nicht drauf hinweise. Also - weg damit.
Richtig, das sehe ich auch so, habe es nur
umgekehrt erlebt (Frau war unzuverlässig).
Zitat von Kaetzchen:Das ist für die vermutlich so, wie für mich ein Gespräch über Autos oder Fußball (ich möchte schreiend weglaufen, wenn einer damit anfängt).

Da bin ich bei Dir (sogar als Mann)
Zitat von Kaetzchen:Und viele Männer fühlen sich der Frau auch unterlegen bei solchen Gesprächen, weil sie zum einen sehr oft keinen so guten und schnellen Zugang zu ihren eigenen Gefühlen haben wie Frauen, und zum anderen auch nicht gewohnt sind, Gefühle in Worte zu fassen.
Auch da stimme ich zu und auch da habe ich es schon oft
umgekehrt erlebt!
Darum möchte ich auch keinen "
Eisschrank" als Partnerin oder Freundin oder eine, die einmal mit den Fingern "schnippt" und ich muss dann dieses und jenes in ihrem Sinne machen, damit sie mich attraktiv findet. Da drehe ich den Spieß einfach um oder bin sofort weg. Dieses "Mann muss der Frau hinterherlaufen/jagen" ist
antiquiert und
nicht mehr zeitgemäß.
Heutzutage "
muss" die Frau auch Gas geben und nicht nur den "Männe" machen lassen, dass ist mittlerweile ein sehr gewichtiger Grund, warum viele Singlefrauen alleine sind, weil sie aus ihrer Rolle als das zu erobernde "Prinzesschen" nicht rauskommen. Das ist in der heutigen emanzipierten Leistungsgesellschaft verpöhnt und unerwünscht und nicht mehr tragfähig. Hatte diesbezüglich gestern im Netz bei verschiedenen Autoren etc. mal diverse Artikel, Ratgeber etc. durchgelesen und es ist tatsächlich so, wie ich es schon im Bekanntenkreis und auch bei mir selbst mitbekomme, dass diese antiquierten Denk- und Handlungsweisen z.B. bei der Paarsuche eines der Hauptkriterien sind, warum besonders Frauen, die länger alleine Single sind/waren, dieses auch lange bleiben werden.
Natürlich gibt es auch andere Faktoren und Männer haben auch ihre Marotten, ganz klar. Aber die Erklärungen und Analysen in dieser Thematik sind m.E. sehr stechend und zutreffend.
Noch mal kurz zum Eingangsthread bzw. dem Thema: Ich stimme da sehr vielen Vorschreibern zu, Verliebtheit kommt selten sofort in die "Gänge", dass muss sich erst aufbauen, auch beim Mann. Jener sieht im ersten Moment nämlich eher andere Attribute als wichtig an, bevor er in den "Bindungsmoment" wechselt. Und die Frau braucht auch nicht gleich Angst zu haben, wenn er sich mal nicht
immer gleich und sofort und viel meldet. (das ist eh unmännlich). Auch das ist, ebenfalls lt. den Experten, nicht mehr zeitgemäß.
Vielleicht sollten wir alle zurück in die Vergangenheit - am besten in die Steinzeit oder so. Da kriegt die begehrte Frau des Mannen einen mit der Keule, wird in dessen Höhle geschliffen und gut ist!
Nein, war nur Spaß, aber die Zeiten haben sich geändert - definitiv. Wir müssen uns alle neu orientieren, denken, fühlen und handeln. Wer das nicht schafft, bleibt schlicht - alleine!
Allen einen schönen Tag noch!
L.G.
Udi