Zitat von thegirlnextdoor: Ich kenne im realen Leben Betrogene, Betrüger und Affärenpartner und habe gesehen wie es sämtlichen Beteiligten damit ging oder geht. Dass es in einzelnen Fällen auch anders sein kann, mag sein und ist ganz sicher so.
Als einzelner Mensch zieht man seine Schlüsse natürlich irgendwo aus den eigenen Beobachtungen und den Beobachtungen der Menschen, mit denen man spricht...
Keiner von uns ist eine statische Datenbank und in jedem Fall so neutral wie die Schweiz.
Schau und ich kenne eben eher die Fälle, in denen es entweder einfach nicht herauskommt oder bei denen nach Offenlegung sehr erfolgreich eine Ehe 2.0 gestartet wurde und in deren Anschluss beide sagen, daß die Zeit zwar schmerzhaft war, aber sie auch nicht wissen, wie es hätte ohne Affäre anders werden sollen, weil sie als Paar zu fest gefahren waren.
Mir geht es einfach darum, von diesen Generalisierungen wegzukommen. Gibt es Affären, die ich für verurteilenswert halte, aber ja klar, gibt es diese. Gibt es Situationen, bei denen ich denke, oh wow, das könnte ich nicht mit mir vereinbaren, ja natürlich gibt es diese.
Aber ich stelle mich nicht hin und sage, jeder Betrogene hat grundsätzlich die Voraussetzungen, die dann zu einer Affäre geführt haben, mitzuverantworten. Das mache ich nicht, aber das machen eben Menschen, die umgekehrt jeder Affäre beständig eine Mitverantwortung für den Betrug unterstellen.