hi,
ich habe absolut nichts dagegen das jeder seine meinung sagt, ich finde es nur nicht ok, wie manche es sagen. Ich fühle mich bei manchen wie beschimpft. Und da ich mich eh schon mies fühle, zieht mich das noch mehr runter. Ich weiß auch, das ich vielleicht manches anders machen sollte. Aber für mich ist der weg den ich im moment gehe ok.
Ich bin ja auch hier ins forum gekommen, weil ich meinungen und ratschläge haben wollte und auch weil ich praktisch niemanden habe mit dem ich reden kann, weil ich irgendwo meine gedanken raus lassen muss.
Finde es auch gut, das jeder ehrlich sagt was er denkt. Nur wenn die meinung einen aggressiven zug bekommt, brauch ich das nicht. Ich rede mir nichts schön und will auch nicht mit samt handschuhen angefasst werden. Aber ist es zuviel verlangt, normal zu schreiben? Wie sagt man so schön, der ton macht die musik.
Und ich glaube ich habe hier auch schon geschrieben, das ich die positiven seiten und die negativen seiten sehe an meiner geschichte. Das ich weiß. das es wahrscheinlich das beste wäre, einfach einen schlussstrich zu ziehen. Aber ich habe auch gesagt, das ich das jetzt noch nicht kann.
Ich fühle mich auch irgendwie zerissen im moment. Zwischen vernunft und hoffnung.
Ich bin an meiner jetzigen situation ja auch mit schuldig. Damit will ich die tat meines mannes nicht schön reden, aber leider habe ich ein stück weit ihn soweit gebracht. Habe von einigen erzählt bekommen, das es sowas wirklich gibt, das man sich nicht entscheiden kann. Das er von seinen gefühlen her, hin und her gerissen ist. Das er im moment nicht anders kann.
Es ist wie eine krankheit.
Aber lässt man seinen partner sofort fallen, wenn er schwer krank ist?
Es heisst immer, das ich doch sehen soll, das er bei ihr ist und nicht bei mir. Das er sich doch schon entschieden hat. Klar ist er bei ihr. Aber davor war er bei mir und wenn sie gewusst hätte was in ihm los ist, wäre es ihr in dem moment auch so gegangen wie mir jetzt.
Hätte ich ihn nicht zu ihr geschickt und gesagt das er nur zurück kommen soll wenn er sich entgültig entschieden hat, wäre er sicherlich schon wieder bei mir. Aber nach ca 2 wochen, würde er wieder zu ihr wollen. Und so ginge es immer weiter.
Es ist einfach eine beschi....... situation.
Ich habe ihn nun mit dem hin schicken, eine medizin gegeben. Habe dieses hin und her unterbrochen, habe ihm die möglichkeit genommen, durch das einfache wieder zu mir zurück kommen, sich wieder gut zu fühlen. Und ich weiß es wird ihm bald dreckig gehen. Ich tue ja nicht das was er gerne hätte, sondern genau das gegenteil. Sein ideal zustand wäre, im wechsel mal bei ihr mal bei mir. Aber meine tür ist zu. Er kann nur zurück, wenn er die tür bei ihr schliesst. Erst dann und nur dann, mache ich meine wieder auf.
Ich denke ,,
wenn es so einfach wäre,, versteht was ich meine. Er hat mir zu verstehen gegeben, das ich entscheiden muss. Das meiner sich nicht entscheiden wird. Und genau das habe ich praktisch getan. Ich habe für ihn entschieden, das er zu ihr gehen soll.
Bis jetzt war noch keiner hier, der in der gleichen situation war, bei dem so gehandelt wurde.
Meist ging es einfach eine zeitlang immer hin und her, bis irgendwann alle aufgegeben haben.
Entweder wussten alle bescheid über die situation oder aber es kam irgendwann raus und dann war feierabend.
Ich bin einen anderen weg gegangen.
Ja ich analysiere alles und versuche dann meinen weg zu finden.
Vielleicht endet es auch bei mir so, wie bei all den anderen. Das jeder alleine da sitzt. Aber alles was mir hier erzählt wurde von männern die genauso fühlen und fühlten wie meiner, war praktisch identisch mit unserer situation.
Deshalb denke ich, das meiner sich bei ihr nur eine weile gut fühlen wird und dann wenn er mehrere stunden allein bei ihr hockt, sie arbeiten ist, die gedanken hoch kommen, wird es ihm dann schlecht gehen. Die zweifel werden kommen. Sie wird dann irgendwann nerven, weil sie nicht versteht was los ist mit ihm. Er wird sich verändern ihr gegenüber. Vielleicht erzählt er ihr dann, was mit ihm los ist, aber das wird es nicht besser machen, sondern schlimmer. Weil sie dann sicherlich die selben fehler machen wird wie ich am anfang der geschichte. Klammern, tränen etc.
Er weiß auch das ihm die zeit weg läuft. Und er hat auch angst vor dem alleine sein.
Aber das habe ich ja eigentlich hier schon alles mehrmals geschrieben.
Eigentlich wollte ich nur sagen, das ich versuche mein wissen über das gefühlschaos meines mannes für mich zu nutzen um ihn vielleicht so zurück zu bekommen.
Und das ich mir genauso viel gedanken gemacht habe, falls ich erfolg haben sollte, was dann dannach ist. Das sie sicherlich trotzdem noch in seinem kopf sein wird, auch wenn sie die tür geschlossen haben sollte. Das auch bei mir einiges kaputt ist. Das vertrauen und auch die gedanken, das er mit einer anderen was gehabt hat. Wir sicherlich beide eine therapie brauchen werden und es keine garantie gibt, ob wir beide dann damit klar kommen.
Er sagte ja auch, das er sich sicher ist das er zurück kommt und wir dann eine therapie machen müssen.
Das es auch sein kann, das mir alles zu lange dauert oder er sich einfach entscheidet bei ihr zu bleiben und dann einfach schluss ist.
Wenn ich analysiere, dann richtig
Ich rede mir also nicht alles schön. Bin mir voll bewusst, das egal wie es ausgeht, es nicht einfach sein wird. Mein kampf ist leider noch lange nicht vorbei.
Was ich auch weiß ist, das ich kein halbes jahr oder jahre so mit mache.