Zitat von frischgeföhnt:Geht gar nicht.
Nehmen wir das hilflose Gestammel des Affairenführers doch einfach mal ernst und denken es zuende:
Er "liebt" angeblich beide Frauen und will keine aus dem Beziehungsdreieck entlassen.
Der Affairenführer wünscht sich also eine polyamore Beziehung, was in diesem Fall schlicht auf eine offene Ehe hinausläufen würde, in der er zu bestimmten Zeiten mal bei der einen, mal bei der anderen Frau sein kann, sofern sie nicht gleich alle miteinander unter einem Dach leben. Zu klären wäre ggfs. auch noch, ob der Affairenführer sich auch gelegentliche flotten Dreier wünschen würde, oder ob der Harem sich auf gemeinsame Haushaltsführung beschränken soll?
Alles kann, alles darf (gesetzlich), aber nichts muß...
Es ist an den Frauen zu
entscheiden,
ob sie polyamor leben wollen und
welche Spielregeln sie dafür akzeptieren. Wenn nicht, bleibt ihnen nur noch die Wahl, sich glasklar zu
trennen und ein
neues Leben zu beginnen oder in einem
Beziehungsdreieck zu
verharren, in dem sie auf eine Monogamie
hoffen, die der Affairenführer ihnen nicht bieten
kann, will und wird - das hat sein
Verhalten inzwischen deutlich
bewiesen.
Zitat:Und da soll jetzt eine Paartherapie helfen.
Für was nochmal?
Fürs Finden der o.g. Entscheidungen.
Zitat:Als EF wollte ich den Jammerlappen.nicht mehr.
In mir wäre da auch etwas zerbrochen, aber ich bin nicht sie und sie ist nicht ich.
Es gibt tatsächlich Menschen, die sich in polyamoren Beziehungen wohlfühlen - auch das bin nicht ich.
Zitat:Da sie ihn aber behält, tickt die doch genauso.
Das gilt auch für die Affairenfrau.
Der Therapeut wird sicher ein gutes Geschäft mit diesen Eiertänzern machen.
Ist doch fein, daß selbst mit Schmierenkomödien noch jemand seine Brötchen verdienen kann.
Alles gut.
