Au contraire, mon Capitan!
Der Staat reagiert oberflächlich betrachtet auf den Druck der feminin Geprägten Gesellschaft (mehr Sicherheit!). Die Damen handeln nach dem Prinzip "Kinder bekommen, Sicherheit haben und dann noch dem Weg der größten Anziehungskraft nachgehen".
Beides führt dazu, dass die meisten Mädels, nachdem Kinder aus dem Gröbsten raus sind (und die Unterhaltsfrage geklärt ist), sich oft einen Mann suchen, den sie wirklich lieben. Meist dann mit dem Beifall der Häkelgruppe, den der bisherige Partner hat sie ja irgendwie am Boden gehalten und nun kann sie sich selbst entdecken. Was halt in der Praxis bedeutet, sich von irgendeinem anderen Stier auf die Hörner nehmen zu lassen.
Und jetzt jault nicht rum, sondern schaut auch die Scheidungsstatistiken an und vor allem, welcher Partner sich in der Mehrzahl der Fälle trennt. Jaja, ich weiß, war dann bestimmt ein mieser Mann, der es verdient hat.
Wenn der Staat also nur reagiert, um die Bücher halbwegs glatt zu halten und die Männer am Ende die Zeche zahlen, dann kann man ja auch mal aus Neugier einen Blick ganz ans Ende der Gleichung werfen. Was hat rational betrachtet der derzeitige Weg, bei dem Mann und Frau entfremdet werden, bei dem die Bevölkerung in idiologisch geprägte Splittergruppen aufgeteilt ist (divide et impera!) auf finanzieller Ebene für einen Vorteil und für wen?
Fakt ist, dass die Männer buckeln wie blöde (in Summe) um die Kinder zu finanzieren. Fakt ist, dass viele Mütter selbst mit neuem Stier ebenfalls buckeln müssen, weil es an jeder Ecke fehlt. Fakt ist auch, dass sich alle gegenseitig die Schuld geben, weil es allen mies geht. Allen? Haben eventuell Gruppierungen mit viel Geld einen Nutzen davon, dass sich alle gegenseitig schwächen, alle mehr arbeiten müssen, um klar zu kommen...mehr mehr mehr!
Rational, weil dem Geld Emotionen egal sind. Ich sage immer: Folge dem Geld. Wenn man ein System nicht in Gänze überblicken kann, dann hilft manchmal der Blick auf das Ergebnis, um Nutznießer zu entlarven.
Und wer jetzt sagt, dass der Urmel nen Aluhut auf hat, der sollte sich mal fragen, wie sich denn die Gesundheit der Arbeitnehmer durch die Bank in den letzten Jahren entwickelt hat. Burnout & Co. auf dem Vormarsch, Dunkelziffern aus der Hölle! Unglückliche Menschen, weil der Leistungsdruck zu groß ist. Staaten, die Milliarden an Steuern verlieren (und nicht in Kindergärten & Co. stecken können), weil große Firmen so schlau sind, das Geld beiseite zu schaffen.
Ob bewusst oder unbewusst, aber das derzeitige System verharrt in der Hoffung auf eine Besserung und schaut dabei zu, wie es seit Jahren den Bach runter geht. Wie lange dauert es noch, bis wir Trailerparks auch in Deutschland haben? Ach, haben wir schon?
Was ich sagen will: Das derzeitige System hat nur zwei Wege. Entweder es wird schlimmer (was dazu führt, dass es mehr alleinerziehende Eltern geben wird und somit beide Eltern mehr (finanziell) belastet oder die Menschen besinnen sich und die Werte der alten Familie werden neu entdeckt (und dieser Impuls muss, zwingend, von den Männern, durch das Verhalten der Männer, kommen).
->
Deswegen müssen wir auf das Beste hoffen und für das schlimmste Planen. Was bedeutet, dass wir nicht an die Ratio appellieren können, denn wir reden über Emotionen. Und deswegen wenn man Kinder zeugen will, Ehevrtrag und vorher die Kinderfrage regeln, denn der Gesetzgeber wird NICHT zum Vorteil der Männer reagieren, er wird zum Vorteil der Finanzlast reagieren!
Und Harald Lesch und Richard David Precht habe da auch was zu zu sagen: