Zitat von Lima_: Er will sich ändern in der Hinsicht, für mich. So seine Worte.
Wenn man sich ändern will, tut man das in erster Linie für sich selbst. Weil man merkt, dass man so nicht sein will und es kontraproduktiv ist. Für was auch immer. Für Beziehungen grundsätzlich z.B. Man ändert sich, weil man in bestimmter Hinsicht nicht mehr der Mensch sein will, der man ist. Weil einem bestimmte Dinge negativ auf die Füße fallen und das beginnt zu reflektieren und zu verstehen. Man ändert sich nicht für andere.
Ich habe das auch gehört. Ohne allerdings den Zusatz „für Dich“. Viel Verständnis für meine Ausführungen, warum er gehandelt hat, wie er angeblich gar nicht „wollte“ und nicht kommen sah. Und dazu was eine Beziehung ausmacht. Er gab mir in allem recht. Wie immer, wenn es zu Konflikten führen könnte. Rate mal, was sich genau geändert hat? Es gab auch nie einen Plan, wie man das angehen kann. Damit meine ich nicht unbedingt professionelle Hilfe.
Hat Dein Partner einen Plan? Hat er geäußert, wie er sich das künftig vorstellt?
Ich würde mir z.B. vorstellen, dass man sich - auf seine Initiative hin - regelmäßig mit einem Glas Wein auf die Terrasse setzt. Und darüber spricht, was einen so umtreibt. Wenn der Chef schlechte Laune hat und wie man sich dann in diesem Moment gefühlt hat.
Nicht oberflächlich: Der Blödmann war heute wieder mies drauf und hat mich zusammengeschissen. Aber eh wurschd, morgen hat ers vergessen…*Themawechsel*…morgen muss ich übrigens zum Zahnarzt.
Und das muss er von sich aus auch wollen. Selbst wenn Du ihn darum bittest und es ihm vormachst, wird es nichts ändern, wenn er es nicht wirklich selbst will.