liebenderpapa
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Zitat von Perzet:
Magst du noch etwas mehr zur Familie deiner Freundin sagen?
Du hast immer nur deine Eltern als Hilfe bei euch genannt daß sie euch mal die Kleine abnehmen und daß ihr deswegen in ihre Nähe ziehen wolltet.
Von Seiten der Familie deiner Freundin ist da nicht viel Gutes zu erwarten, oder wie?
Denkst du, deine LG wird von ihrer Mutter negativ beeinflusst, inwiefern?
Ihre Mutter vor Rügen - wir in Hamburg. Meine ehemalige Partnerin ist vor etlichen Jahren der Arbeit wegen hergezogen. Besucht ihre Mama alle paar Monate für ne Woche. Wir haben auch dort einen Teil der Weihnachtstage die letzten 3 Jahre verbracht. Ich würde das Verhältnis von mir zu ihrer Mutter als eher kühl betrachten. Man kann sich gut unterhalten, haben auch unsere Whattsapp Nummern aber so großer gegenseitiger Kontakt besteht nicht.
Ihre Mutter hatte früher starke Alk.. Dadurch ging die Ehe mit ihrem Vater in die Brüche, auch weil sie da nicht ganz so treu war. Ich glaube da war meine ehemalige Partnerin in etwa um die 10 Jahre alt. Sie wohnte ne Zeit bei ihrem Vater, aber mit einsetzen der Pubertät und dass er sie nicht verstand, ging sie zu ihrer Mama. Ihre Mama ist seit Jahren trocken. Ihren Vater habe ich auch ein mal zu Weihnachten kennengelernt. Wir sind bei ihm mal vorbei gefahren. Er machte auf mich einen lockeren und lustigen Eindruck. Hielt aber große versprechen, dass er uns besuchen kommt, dass er sich auf seine Enkeltochter freut (zu dem Zeitpunkt war sie schwanger) und sich regelmäßig melden wird. Das hat er nämlich seit dem Auszug meiner Ehemaligen nicht mehr gemacht. Leider waren dies nur leere Versprechen. Sie hat mehrmals versucht Kontakt aufzubauen, aber von seiner Seite kommt nix. Sie hat einen Bruder und einen Halbbruder. Zum Halbbruder hat sie keinen Kontakt aber regelmäßig zu ihrem Halbbruder. Der hat auch eine Tochter, ist aus einem ONS entstanden. Sie wohnt bei der Kindsmutter aber er kümmert sich sehr rührend um sie. Hat aber nicht wirklich was im Leben erreicht. Keine Ausbildung, nur ne Bildungsmaßnahme, war vor Jahren wegen Dro. im Gefängnis.. naja *beep* halt sehr viel.
Es war desöfteren nur sehr auffällig, dass sie nach manchen Besuchen bei ihrer Mutter mir gegenüber danach distanziert war. Nicht jedesmal, aber öfters.
Zitat von Isely:
Durch eine Trennung erst mal gar nichts , dass hat sie vermutlich gar nicht richtig auf den Schirm. Noch nicht.
Meine Frage bezüglich Mithilfe im Alltag und Haushalt hat der ET ja noch nicht wirklich beantwortet.
Seine Frau scheint mit irgendwas überfordert, ich kann das gut raus hören.
Mein Empfinden.
Ich versuche nur auf mögliche Motive ihrerseits aufmerksam zu machen.
Haushalt war mein Aufgabengebiet. Sie musste keine Wäsche machen, ich habe immer eingekauft, Abends habe ich immer gekocht. Egal auch wenn ich erst 20Uhr Zuhause war. Am Wochenende habe ich auch das Frühstück vorbereitet.
Die Wohnung wurde von mir gewischt und staubgesaugt. Abwasch habe ich auch immer erledigt. Finzanziell habe ich sie entlastet oder auch z.b. Reparaturen an ihrem Auto übernommen.
Klar sie hat auch mal die Wäsche abgehangen oder beim Geschirrtrocknen geholfen. Das war aber die Ausnahme.
Ich habe die Kleine auch zu Bett gebracht oder bin nachts hoch, wenn Geschrei war. Aber Arztbesuche oder Krankheit blieb ausschließlich an ihr hängen. Ich habe sie auch nur 1x die Woche aus der Krippe geholt, wenn sie Spätschicht hatte. Das hat sie sonst auch immer erledigt.
Daher war das mein Anliegen, sie zumindest so zu entlasten, dass sie Abends mal entspannen kann und auch mal Zeit für sich hat, da sie sich tagsüber um unsere Maus gekümmert hat.
Ich bin ein relativ ordentlicher Typ. Ich muss keine blankgeputzte Wohnung haben, das geht bei einem Kind sowieso nicht, aber ein Mindestmaß an Sauberkeit ist mir schon wichtig. Sie war eher der unordentliche Typ, aber damit habe ich mich arrangiert. So ist sie eben
Ich hab das alles gerne gemacht, weil ich wusste wofür. Zumindest zu dem Zeitpunkt...