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Erst größe Pläne - dann plötzliche Trennung

unbel Leberwurs.


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Zitat von Isely:

Durch eine Trennung erst mal gar nichts , dass hat sie vermutlich gar nicht richtig auf den Schirm. Noch nicht.
Meine Frage bezüglich Mithilfe im Alltag und Haushalt hat der ET ja noch nicht wirklich beantwortet.

Seine Frau scheint mit irgendwas überfordert, ich kann das gut raus hören.
Mein Empfinden.
Ich versuche nur auf mögliche Motive ihrerseits aufmerksam zu machen.


Alleine aus seinem Nickname schließe ich auf einen liebevollen Vater, der sich auch ansonsten einbringt.

16.03.2019 10:47 • #31


liebenderpapa


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Zitat von Perzet:

Magst du noch etwas mehr zur Familie deiner Freundin sagen?
Du hast immer nur deine Eltern als Hilfe bei euch genannt daß sie euch mal die Kleine abnehmen und daß ihr deswegen in ihre Nähe ziehen wolltet.

Von Seiten der Familie deiner Freundin ist da nicht viel Gutes zu erwarten, oder wie?

Denkst du, deine LG wird von ihrer Mutter negativ beeinflusst, inwiefern?


Ihre Mutter vor Rügen - wir in Hamburg. Meine ehemalige Partnerin ist vor etlichen Jahren der Arbeit wegen hergezogen. Besucht ihre Mama alle paar Monate für ne Woche. Wir haben auch dort einen Teil der Weihnachtstage die letzten 3 Jahre verbracht. Ich würde das Verhältnis von mir zu ihrer Mutter als eher kühl betrachten. Man kann sich gut unterhalten, haben auch unsere Whattsapp Nummern aber so großer gegenseitiger Kontakt besteht nicht.
Ihre Mutter hatte früher starke Alk.. Dadurch ging die Ehe mit ihrem Vater in die Brüche, auch weil sie da nicht ganz so treu war. Ich glaube da war meine ehemalige Partnerin in etwa um die 10 Jahre alt. Sie wohnte ne Zeit bei ihrem Vater, aber mit einsetzen der Pubertät und dass er sie nicht verstand, ging sie zu ihrer Mama. Ihre Mama ist seit Jahren trocken. Ihren Vater habe ich auch ein mal zu Weihnachten kennengelernt. Wir sind bei ihm mal vorbei gefahren. Er machte auf mich einen lockeren und lustigen Eindruck. Hielt aber große versprechen, dass er uns besuchen kommt, dass er sich auf seine Enkeltochter freut (zu dem Zeitpunkt war sie schwanger) und sich regelmäßig melden wird. Das hat er nämlich seit dem Auszug meiner Ehemaligen nicht mehr gemacht. Leider waren dies nur leere Versprechen. Sie hat mehrmals versucht Kontakt aufzubauen, aber von seiner Seite kommt nix. Sie hat einen Bruder und einen Halbbruder. Zum Halbbruder hat sie keinen Kontakt aber regelmäßig zu ihrem Halbbruder. Der hat auch eine Tochter, ist aus einem ONS entstanden. Sie wohnt bei der Kindsmutter aber er kümmert sich sehr rührend um sie. Hat aber nicht wirklich was im Leben erreicht. Keine Ausbildung, nur ne Bildungsmaßnahme, war vor Jahren wegen Dro. im Gefängnis.. naja *beep* halt sehr viel.

Es war desöfteren nur sehr auffällig, dass sie nach manchen Besuchen bei ihrer Mutter mir gegenüber danach distanziert war. Nicht jedesmal, aber öfters.

Zitat von Isely:

Durch eine Trennung erst mal gar nichts , dass hat sie vermutlich gar nicht richtig auf den Schirm. Noch nicht.
Meine Frage bezüglich Mithilfe im Alltag und Haushalt hat der ET ja noch nicht wirklich beantwortet.

Seine Frau scheint mit irgendwas überfordert, ich kann das gut raus hören.
Mein Empfinden.
Ich versuche nur auf mögliche Motive ihrerseits aufmerksam zu machen.


Haushalt war mein Aufgabengebiet. Sie musste keine Wäsche machen, ich habe immer eingekauft, Abends habe ich immer gekocht. Egal auch wenn ich erst 20Uhr Zuhause war. Am Wochenende habe ich auch das Frühstück vorbereitet.
Die Wohnung wurde von mir gewischt und staubgesaugt. Abwasch habe ich auch immer erledigt. Finzanziell habe ich sie entlastet oder auch z.b. Reparaturen an ihrem Auto übernommen.
Klar sie hat auch mal die Wäsche abgehangen oder beim Geschirrtrocknen geholfen. Das war aber die Ausnahme.
Ich habe die Kleine auch zu Bett gebracht oder bin nachts hoch, wenn Geschrei war. Aber Arztbesuche oder Krankheit blieb ausschließlich an ihr hängen. Ich habe sie auch nur 1x die Woche aus der Krippe geholt, wenn sie Spätschicht hatte. Das hat sie sonst auch immer erledigt.
Daher war das mein Anliegen, sie zumindest so zu entlasten, dass sie Abends mal entspannen kann und auch mal Zeit für sich hat, da sie sich tagsüber um unsere Maus gekümmert hat.

Ich bin ein relativ ordentlicher Typ. Ich muss keine blankgeputzte Wohnung haben, das geht bei einem Kind sowieso nicht, aber ein Mindestmaß an Sauberkeit ist mir schon wichtig. Sie war eher der unordentliche Typ, aber damit habe ich mich arrangiert. So ist sie eben .

Ich hab das alles gerne gemacht, weil ich wusste wofür. Zumindest zu dem Zeitpunkt...

16.03.2019 14:23 • #32


Perzet


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Danke für deine Antwort.

Da scheint nicht gerade viel Stabilität und Verlässlichkeit im Leben deiner Lieben gewesen zu sein.
Kein Wunder, daß sie schneller verunsichert ist, als andere, die gelernt haben, daß man auch mal Durststrecken oder unsichere Phasen überstehen kann und es wieder gut und schön werden kann.

Das hilft dir gerade zwar nicht weiter,kann eventuell helfen, ihre sprunghaftigkeit besser zu verstehen.

16.03.2019 18:20 • #33


aquarius2

aquarius2


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Oh je, das hört sich gar nicht gut an.

16.03.2019 18:24 • #34


liebenderpapa


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Zitat von Perzet:
Danke für deine Antwort.

Da scheint nicht gerade viel Stabilität und Verlässlichkeit im Leben deiner Lieben gewesen zu sein.
Kein Wunder, daß sie schneller verunsichert ist, als andere, die gelernt haben, daß man auch mal Durststrecken oder unsichere Phasen überstehen kann und es wieder gut und schön werden kann.

Das hilft dir gerade zwar nicht weiter,kann eventuell helfen, ihre sprunghaftigkeit besser zu verstehen.


Vorab möchte ich mich bei allen antworten hier bedanken, hätte nicht gedacht, dass ich so viel Rückmeldung bekommen werde!

Ja es hilft mir etwas es zu verstehen.

Dieses Wochenende war ganz schön. Samstag hab ich den Tag meine Tochter gehabt. Sie hatte ja Spätschicht gehabt. Am Sonntag haben wir uns zum Frühstücken mit einem Paar und derem Sohn aus dem Kindergarten getroffen und waren danach noch zusammen auf dem Spielplatz. Das Treffen stand schon länger fest. Muss sagen, hat echt Spaß gemacht. Die wissen noch gar nicht, dass wir getrennt sind. Wollten wir denen auch nicht gleich auf die Nase binden, war immerhin erst das zweite Treffen. Aber wir wollen das alle unbedingt wiederholen...
Den Tag über haben wir beide sogar hin und wieder etwas gelacht.
Am Abend hat sie für uns beide Essen gekocht und danach haben wir einen Film geschaut.
Ich hätte sie gern in Arm genommen oder sonst was. Sie saß zwar neben mir auf der Couch aber ich traute mich nicht. Man muss im Leben was "riskieren" um voran zu kommen, aber hatte zu sehr Angst vor Ablehnung. Es kam auf einmal sowas wie Hoffnung hoch...

18.03.2019 08:18 • #35


unbel Leberwurs.


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Zitat von liebenderpapa:
Am Sonntag haben wir uns zum Frühstücken mit einem Paar und derem Sohn aus dem Kindergarten getroffen und waren danach noch zusammen auf dem Spielplatz. Das Treffen stand schon länger fest. Muss sagen, hat echt Spaß gemacht. Die wissen noch gar nicht, dass wir getrennt sind. Wollten wir denen auch nicht gleich auf die Nase binden, war immerhin erst das zweite Treffen. Aber wir wollen das alle unbedingt wiederholen...
Den Tag über haben wir beide sogar hin und wieder etwas gelacht.
Am Abend hat sie für uns beide Essen gekocht und danach haben wir einen Film geschaut.
Ich hätte sie gern in Arm genommen oder sonst was. Sie saß zwar neben mir auf der Couch aber ich traute mich nicht. Man muss im Leben was "riskieren" um voran zu kommen, aber hatte zu sehr Angst vor Ablehnung. Es kam auf einmal sowas wie Hoffnung hoch...


Hm, eine richtige Trennung sieht für mich aber anders aus...

18.03.2019 08:47 • x 2 #36


lilawolki


Hab nur den Anfang gelesen.
Ich glaube, dass sie sich nicht genügend geliebt fühlt.
Die Initiativen gingen ja vorwiegend von ihr aus.
Das wäre meine Vermutung.
Ein wenig mehr Eigeninitiative wäre da hilfreich,
wobei ich mich frage, ob da wirklich die Motivation besteht?

18.03.2019 08:59 • #37


aquarius2

aquarius2


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Geh mal ein wenig auf abstand zu ihr, schon um deiner selbst willen.... Mach mal was für dich Sport, geh mit deinen Freunden ein B. trinken guck dir Filme an, die nur du angucken willst, mach privat was, ohne sie miteinzubeziehen.

18.03.2019 09:28 • x 1 #38


liebenderpapa


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So.. wir hatten vorhin kurz Kontakt bei Whattsapp. Habe ihr gesagt, dass ich den Sonntag sehr schön fand, dass ich gerne Ihre Nähe gespürt hätte und ob wir am Abend kurz reden können. Sie sagte zu aber schrieb dann doch einen langen Text. Ja das Frühstück war toll, aber das kann man ja manchen unabhängig von einer Beziehung und wir sind ja erwachsene Menschen.
Dann hätte sie keine Angst gehabt alles aufzugeben aber nur für Jemanden mit dem sie alt werden will wo sie sich wohl fühlt und es das richtig sei.
Heiraten und zweites Kind gerne aber wie oben gesagt mit wem wo es passt.
Da frage ich mich, wieso haben wir 3 Tage vor der Trennung drüber geredet.. aber nunja is jetzt wohl so
Sie hat einen Neuanfang versucht wegen unserem Kind. Aber nicht aus Liebe, das war ein Fehler und diesen wird sie nicht noch einmal tun. Eine Beziehung ohne Richtige Gefühle läuft nicht...

Was war/ ist wahr was nicht? Mein Kopf ist voll ich weiß gar nicht was ich glauben soll. Keine Ahnung... aber das hier ist mehr als deutlich...
Ich hatte immer die damalige Trennung im Kopf, da hatte ich sogar fast meine neue Wohnung unterzeichnet.

Ich muss mich wohl damit abfinden, es für ewig abzuhaken... fühlt sich verdammt mies an... in mir keimte gestern echt Hoffnung...

18.03.2019 14:26 • #39


aquarius2

aquarius2


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@liebernderpapa

Sie will nicht und du hast es verstanden. Fang an auch so zu handeln. Als erstes erzähle es deinen Freunden, dass ihr getrennt seid und auch deiner Familie. Sicher bist und bleibt ihr Eltern und auf der Elternebene müsst ihr noch zusammenarbeiten, mehr nicht.

Nimm dir vor jeden Tag was für dich zu tun, sieh deine Freunde, unternimm was und teilt euch die Wochenenden ein, jeder hat Recht auf zwei kindfreie Wochenenden und auch sonst muss man sich absprechen, alles andere lebt jeder für sich und bitte sie, dich sonst nicht mit ihren Problemen zu belasten. Sie will ohne dich weiter durchs Leben, dann muss sie das auch auf die Reihe kriegen. Lass dich nicht erweichen, ihr bei jedem Mist zu helfen und hör auf, Anteil an ihrem Leben zu nehmen, nur so kannst du die Trennung verarbeiten.

Egal wie schlecht ihr Start ins Leben war, sie ist für sich und ihr Leben selbst verantwortlich. Sie muss den Alltag auch ohne dich auf die Reihe kriegen.

P.S. Kämpf um dich nicht um sie!

19.03.2019 09:34 • #40


liebenderpapa


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Nein, kämpfen tu ich keinesfalls mehr. Das ist vorbei.

Ende des Monats zieh ich aus. Werde übergangsweise bei meinen Eltern unterkommen. Finde ich natürlich ziemblich blöd, dass man als 32 Jähriger wieder bei den Eltern sein muss - aber irgendwo auch froh, dass ich diese Möglichkeit habe. Ist ja nicht für immer. Ich werde wieder intensiver zum Sport gehen..das wieder mehrmals die Woche. Über Duolingo habe ich angefangen Spanisch zu lernen und das könnte ich jetzt in einer Abendschule vielleicht intensivieren.

Das was mich wirklich traurig macht ist die Art und Weise wie es passiert ist. Was mich auch sehr traurig macht ist, dass ich dann nicht mehr jeden Tag meine Tochter bei mir habe. Kein tägliches Zubettbringen, keine Gutenmorgen Umarmung kein Gutenachtkuss. Ich habe sie zwar 2mal die Woche - vielleicht 3mal, aber am liebsten hätte ich sie jeden Tag um mich herum. Ich liebe diese kleinen Mensch mehr als alles andere auf der Welt. Allein beim Gedanken daran, dass sie fragt wo Papa ist oder sehnsüchtig darauf wartet, dass ich nach Hause komme und es doch nicht tue, zerreist mir das Herz. sch. auf den Schmerz den ich empfinde, ich kann damit irgendwann um gehen, ich möchte aber keinesfalls, dass sie irgendwie traurig ist. Niemals. Das zerbricht mich innerlich.

20.03.2019 15:58 • x 2 #41


liebenderpapa


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Hallo liebe Gemeinde,

es gibt ein paar Updates. Alles mal in Kurzfassung:
Ende März hat sie von ihrem Arbeitgeber die Kündigung erhalten. Da war sie fertig, sie hat geweint... war für sie da, hab sie aufgebaut, bei den Bewerbungen geholfen etc. Nun hat sie einen neuen Job, welcher im Juni losgeht.
Dann hatte unsere Tochter ihren zweiten Geburtstag. Den haben wir mit ihrer Familie gefeiert - ich war dabei und mit meiner Familie - sie war auch dabei. Waren wirklich schöne Geburtstage muss ich sagen.
Ausgezogen bin ich noch nicht, sondern tue es jetzt dieses Wochenende. Wollte diesen Monat noch bei meiner Tochter sein.
Am Abend der Geburstagsfeier bin ich zu meinen Eltern gefahren und habe dort übernachtet. Ihr Familie kommt von 250km weit weg und weil die Bude zu klein für so viele Leute ist, bin ich Abends woanders schlafen gewesen. Am gleichen Abend bekam ich von ihr eine bitterböse Nachricht, warum ich ihr nicht Tchüss gesagt habe, ich würde mich bei ihr ganzen Tag durchgefressen haben etc. Kann sein, dass ich ihr nicht tschüss gesagt habe, ich bin der Meinung ich habe es und wenn nicht, wars absolut keine Absicht.
Jetzt ist es so, dass sie in ihrem neuen Job 2mal die Woche Spätschicht hat. Vorgestern hat sie mich gebeten, die Kleine dann immer ausm Kindergarten abzuholen. Habe ihr gesagt dass werde ich so einrichten, weil ich sie ja auch sehen möchte. Sie beharrt aber auf ein 100%igs Versprechen. Habe ihr gesagt, das wird mit Sicherheit immer klappen aber es kann sein, dass mal was dazwischen kommt. Dann bin ich vielleicht später in der Kita. Aber ich hole sie ab. Wozu dann ein 100%iges Versprechen? Ich verstehe den Unterschied nicht.. es folgten Beleidigungen, Beschimpfungen, Schuldzuweisungen... ich wäre an allem Schuld, Beziehungsunfähig, Konfliktunfähig.. sie ist froh dass sie mich los ist.. ich wäre so ein A.. Dann drohte sie mir das Sorgerecht zu entziehen und und und.
Da ruhig zu bleiben fällt mir wirklich sehr sehr schwer.
Am gestrigen Tag wollte sie nochmal reden, warum es gestern so eskaliert ist.. fing aber wieder mit Schuldzuweisungen mir gegenüber an.. es folgten wieder Beleidigungen.. ich versuchte mit ihr zu reden, dass keine Dikussion möglich ist, wenn es nur darum geht, dass ich der Schuldige bin und zu kuschen habe und man selbst keine Fehler eingestehen kann. Und es ist nicht nur einer alleine an einer Situation schuldig. Es gehören immer zwei dazu. Sah sie absolut nicht ein. Und ich sagte, ich finde es schon undankbar.. ich war für sie da habe sie aufgebaut nach der Kündigung und sie meinte ich hätte es nicht machen müssen und von daher müsse sie gar nicht dankbar sein. Sie wollte ja nie meine Hilfe, auch in der Beziehung nie etc.. auch die gemeinsamen Urlaube darauf hatte sie ja nie Lust und sie wäre nur mitgeschliffen worden etc. Und dass sie mich beleigt, da hätte ich Schuld.. und ich würde in jeder Beziehung versagen etc...
Ich war gestern echt fertig...wirklich richtig fertig.. ich erkenne sie überhaupt nicht mehr wieder.
Hätten wir kein Kind zusammen, wär ich längst weg. Aber das ist der Grund, warum ich noch bei ihr wohne, obwohl ich heute gar nicht mehr da hin möchte. Weil ich weiß, ich werde eh wieder angegangen.

Gut ist, unsere Tochter bekommt das nicht mit, weil sie dann schon immer geschlafen hat. Ich versuche ein gutes Verhältnis zu ihr zu haben, damit wir gemeinsam was unternehmen können für unser Kind. Weil ich finde, wir müssen uns wegen ihr zusammen reissen. Aber ich weiß nicht mehr weiter..

25.04.2019 10:52 • x 2 #42


Kepler


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Tja... ruhig bleiben...

Ich bekomme seit der Trennung ein Bild von mir gezeichnet, dass mich erschreckt und schockiert. Denkt sie so über mich? Bin ich so ein Ar. gewesen?

Ich signalisiere Frieden und Einvernehmen aber wehe ich sag was, dann geht sie sofort hoch wie ein Vulkan. Ich rudere dann zurück, damit es vor den Kindern nicht eskaliert. Sie verbucht es als Sieg und chattet dann bestimmt wieder in WhatsApp, dass sie es mir wieder ordentlich gezeigt hat.

Es geht um die Kinder, da müssen wir durch. Das Theater muss jetzt bis zur räumlichen Trennung funktionieren. Wenn du raus bist, kannste wieder atmen. Jetzt musst du auf der Hut sein !

Du bist nicht alleine!

25.04.2019 12:27 • x 2 #43


Kepler


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Im Übrigen glaube ich liegt hier auch das Problem.

Die Kinder geben der Trennung meiner Meinung nach ein extremes Ungleichgewicht. Ich kann die Kinder nicht nehmen, wegen meines Jobs. Nach DT komme ich hoch raus, je nachdem was ich noch bereinigen darf.

Der Kindesunterhalt gehört zum Budget für die Trennung, ist fest eingeplant und wird mit absoluter Sicherheit mit allen Mitteln verteidigt.

Wenn ich jetzt nicht neben der Trennung noch eine Front zum Thema Kinder und Umgang- auch für die Zukunft- aufmachen will, muss ich die Fresse halten.

Klar könnte ich harte Kannte zeigen, aber sobald sie auszieht, habe ich keine Hebel mehr, sie aber die Kinder. Die Kinder würden dann ja auch gesehen haben, dass der Papa bestenfalls "schwierig" ist und somit- in meiner Theorie- hätte ich dann noch mehr verloren.

Ruhe bewahren, Fresse halten, durchziehen und zur Frau auf allen Ebenen Abstand halten.

Grüße

25.04.2019 15:37 • x 1 #44


Fanta1

Fanta1


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Oh Mann, das tut mir aber leid, dass deine Noch-Frau so eskaliert im Moment. Normalerweise würde ich da ganz profan sagen " die hat einen an der Waffel", aber sie ist schließlich die Mutter deines Kindes. Ich glaube, die ist mit den ganzen Veränderungen in ihrem Leben ( Trennung, neuer Job) irgendwie überfordert und lässt jetzt ihren ganzen Frust an dir aus. Traurig sowas. Das mit dem " nicht tschüß gesagt" war doch nur ein Vorwand um Dampf abzulassen. Wäre es das nicht gewesen, hätte sie irgendwas anderes gefunden als Aufhänger. Dass die Väter vom Good-.Will der Mutter abhängig sind und Mütter das zum Teil ausnutzen, ist beschämend. Ich selber habe eine sehr üble Trennung/Scheidung hinter mir, mit allem was Poten. für eine feine Rache gehabt hätte: Fremdgehen parallel zu meinen Schwangerschaften, Geliebte war des Öfteren Gast in meinem Haus ohne dass ich was wusste, da sie nur als Arbeitskollegin vorgestellt wurde, Kinder wurden mehr oder weniger vom Vater nach der Trennung genötigt, die Geliebte zu akzeptieren und...und...und.... Aber NIEMALS, also wirklich NIEMALS habe ich dem Vater ein Umgangsrecht verweigert, wir haben an Sportveranstaltungen der Kinder gemeinsam teilgenommen, die Kinder konnten ihn sehen wann sie wollten und er durfte noch zu uns reinkommen wenn er wollte ( ich habe mich dann allerdings verzogen). Die Früchte dieser Selbstdisziplin ( ja , die gehörte oft dazu): heute habe ich psychisch starke, fröhliche junge Erwachsene, die beide Top-Berufe haben, den Kontakt zu jeder Zeit zu mir suchen, über all die kleinen lustigen Geschichten, die sie mit ihrem Vater erleben, mit mir sprechen und gemeinsam lachen können. Als mals von der Seite der Kinder aus längere Zeit Funkstille war, habe ich beide immer wieder ermuntert, doch den Kontakt zum Vater zu suchen. DAS ist in meinen Augen das einzig richtige Verhalten bei einer Trennung mit Kindern und nichts anderes.

LiebenderPapa, ich wünsche dir ganz viel Kraft und drücke die Daumen, dass sich die Ex wieder etwas einkriegt.

27.04.2019 08:52 • #45




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