Zitat von jaqen_h_ghar:Sorry mein Junge, aber das ist *beep*. Du verwechselt hier Henne und Ei.
Die immer weiter verbreitete Beziehungsunfähigkeit ist das Produkt fortgesetzter früher Bindungs- und Beziehungstraumatisierung sowie transgenerationaler Traumatisierung.
Was hat die Politik damit zu tun? Ganz einfach:
(1) Artikel 6 des Grundgesetzes deckt immer noch die vielen Straftaten von physischer, emotionaler und 6ueller Gewalt, die hinter verschlossenen Türen ungeahndet passieren.
(2) Rein vom Status ist er eine.
(3) Die Latte für entsprechende Entschädigungsangebote wie im OEG liegt dermaßen hoch, dass kaum einer die Mühe auf sich nimmt, weil Betroffene von Anfang an abgeschreckt werden.
(4) Die amerikanische Regierung hat bereits zweimal erfolgreich verhindert, dass die Diagnosen Komplexe PTBS und Entwicklungstrauma ins DSM IV bzw. V aufgenommen werden.
So mein Lieber, und jetzt kommst Du ... !?
@
Henne und Ei... stimmt. Erst die Henne - dann Ei!
Wovon Politik nichts erfährt, kann Politik nicht ändern. Politik "deckt" gar nichts. Wenn dem so
wäre, würde sich "Politik" angreifbar machen. Wenn häusliche Gewalt - egal welche - geschieht,
ist das anzukreiden. Ja. Was häusliche Gewalt mit Menschen macht, ist unbestritten.
Henne - Ei.
Zitat:Emotionaler Missbrauch ist immer noch kein Straftatbestand
wer sollte das bemessen...Fachleute - na klar. Wer trägt das an die Politik heran? Kann
Politik alles wissen? Muss Politik alles wissen - idealerweise SOLLTE Politik mehr wissen, kann es aber nicht. Es geht allein darum, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Es wäre wünschenswert.
Henne - Ei
Entschädigungsangebote .... wir haben ein System, was sich auf Dinge beruft, die eben NICHT
nach den Bedürfnissen Einzelner richten kann/wird. Eine Messlatte niedriger zu legen - was
bedeutet das auf die Gesamtheit bezogen? Die Betroffenen käme eher an Entschädigungen..ja! Nähme nicht gleichzeitig die Anzahl der Betroffenen zu...möglich wäre das. Du kennst das auch - Möglichkeiten wecken Begehrlichkeiten.
Und auf das amerikanische Politik-System, Entschädigungssystem zu schauen, ist müßig. Ein vollkommen anderes Rechtssystem, Wirtschaftssystem, und und und liegt dem zu Grunde. Es
lässt sich eben NICHT alles übernehmen, bzw. die USA können eben NICHT überall ihren
Einfluss geltend machen.
Um auf das Thema des Threads zurückzukommen....
.... "Tinder und Depression ab 30".... ein reißerisches Thema, was natürlich anlockt. "Tinder" ist nur EIN Portal von vielen. "Tinder" als EIN Beispiel zu sehen.. na ja! Aber die Ableitung, als 30 käme es zur Depression....da frage ich mich, ob die Kirche noch im Dorf steht! Eine persönlich gemachte Erfahrung wird "durchs Dorf getrieben"...mehr ist das nicht. Von persönlichen Erfahrungen eine Allgemeingültigkeit ableiten zu wollen, ist im Grunde fahrlässig....und irritierend.
Vielmehr muss gewarnt werden, welche Risiken sich hinter bestimmten "Neuerungen der Gesellschaft" verbergen können...aber auch, welche Chancen Neuerungen mit sich bringen können.
Wo Chancen liegen können, können auch Risiken lauern
JEDE/R hat das Recht, JA oder NEIN zu etwas zu sagen...mit allen Konsequenzen verbunden - positiven wie negativen!
"Leben ist NIE risikofrei"!