BendIt
Gast
gaaanz genau! So ist es. Du würdest dich "wohl fühlen", es gäbe keine Probleme und du könntest einfach glücklich sein.
Wie gesagt, das experiment ist wirklich sehr einfach gehalten, zeigt aber doch recht deutlich wo die Probleme her kommen.
Aus deinen Gedanken (oder aus unser aller Gedanken)
Deine Gedanken, lassen dich leiden. Verstehst du? Nur deine Gedanken, hindern dich daran glücklich zu sein, zu leben, zu lieben und quasi fröhlich hüpfend durch die Welt zu gehen.
DU hast die Macht darüber. Deine Gedanken erschaffen deine Realität, deine Gefühle und deine Handlungen.
Sie lassen dich leiden, sie erzeugen den Schmerz in dir.
Das problem liegt einfach darin, das wir an der Vergangenheit fest halten. Sie nicht los lassen können oder sogar wollen. Auch aus der Angst heraus. Aber: Die Vergangenheit kommt NIEMALS wieder zurück. Es ist töricht, zu glauben, das es ein "Zurück" gibt oder überhaupt geben kann.
Das Leben ist ein ständiger Wandel, alles was ein Anfang hat, hat eben auch ein Ende. Und wir machen uns das Leben besonders schwer, weil wir uns daran festhalten wollen.
Nimm mal die Verlustangst zum Beispiel. Die Angst einen geliebten Menschen zu verlieren, rührt daher, das wir glauben das ein anderer Mensch uns "gehört". Das wir Ihn besitzen. Das ist aber faktisch unmöglich. Du gehörst niemanden, niemand gehört dir. Du kannst deshalb auch nichts verlieren, was dir niemals gehört hat oder gehören könnte. Also, warum sollte man davor Angst haben? Ist quatsch, stimmts? Da kommt unser Ego, sagt: Der/Die gehört jetzt mir, weil wir in einer Beziehung sind.
Und genau da, liegt das Problem. Wir allein sind 100%, wir allein genügen völlig. Ein Partner, würde im Idealfall aus unseren eigenen 100%, 150% oder sogar 210% machen. Das setzt allerdings vorraus, das wir den anderen nicht "brauchen", uns nicht in der Beziehung verlieren.
Die meisten Menschen glauben einen Partner zu brauchen. Aber das ist ebenfalls quatsch. Wenn wir wirklich etwas oder jemand anderen JETZT brauchen würden und es nicht bekommen oder haben, würden wir sofort sterben. Und da wir es nicht tun, ist diese "Lüge" ebenfalls wieder als das entlarvt was sie ist. Nur ein Gedanke, ein Glaubenssatz, eine Prägung, wie auch immer man es nennen möchte oder wo es auch her kommt.
Deshalb ziehen wir auch so lange einen Partner an, der das selbe glaubt (also auch einen Partner brauchen zu müssen um glücklich sein zu können). Natürlich können solche Beziehungen auch funktionieren, allerdings hat das meiner Meinung nach nichts mit einer Liebesbeziehung zu tun. Es ist ein gegenseitiges Missbrauchen.
Wenn zwei Bettler sich treffen und jeder dem anderen in die Taschen greift, braucht sich keiner von beiden zu wundern, das er nichts finden kann.
Deshalb ist es wichtig, bei sich selbst anzufangen. Sich selbst so nehmen und akzeptieren wie man ist. Sich selbst lieben, sich selbst genügen.
Erst dann, wenn wir voller Liebe für uns selbst sind, können wir jeden "Überschuss" (einem) anderen Menschen schenken. Dann ist es wahre liebe.
Nun zu deiner Frage. Ja, es ist im Grunde so leicht. Leider muss man das selbst erkennen, erfahren und erleben. Ich kann dir also nicht sagen, tu dies und das und das auch noch und dann ist alles suppi. So funktioniert es leider nicht.
Was ich dir aber mit relativer Sicherheit sagen kann ist, das der Schlüssel zur Liebe, zum Glück, zur Freude und zur Erfüllung bereits IN DIR ist. Es ist alles schon da, was du brauchst. Und wenn es soweit ist, wenn du soweit bist, wirst du das sehen und erleben können.
Ich weiß, das nimmt einem die Hoffnung auf "schnelle" Heilung, es weckt die Ungeduld und kann einen in Verzweiflung stürzen.
Es ist ein Weg, den jeder gehen darf, der dafür bereit ist und sich dazu entschließt den ersten Schritt zu gehen. Manche sind dafür bereit, andere nicht. Aber du wärst nicht hier, würdest nicht diese Fragen stellen, wenn du nicht bereit dafür wärst.
Du brauchst nur Mut, absolute Ehrlichkeit zu dir selbst, Ausdauer und Willenskraft. Dann kann fast nichts schief gehen.
Du kannst es schaffen! Glaub mir!
Ich hoffe das hilft dir ein wenig...
Liebe Grüße
Ben


