Liebe Rosanna
Liebe Freunde,
oh ja, ich bin sehr froh, so eingespannt zu sein... auf der anderen Seite weiß ich aber auch,
wenn ich Ruhe finde, finde ich auch immer mal wieder leichten Schmerz.
Einen Scmhmerz, der mir sagt, dass all das (so Schöne) vorbei ist und vermutlich
mit ihm nie wieder sein wird

jop, da drück ich mir doch jetzt auch glatt mal
wieder nen Tränchen raus... aber er hat leider so vieles zerstört und ist leider auch viel
zu krank, als das wir (momentan) einen gemeinsamen Weg gehen könnten. Und ja, es tut weh.
Manchmal träume ich (am Tag) von ihm... und hole mir die schönen Gefühle ganz nah...
und auch die unvergesslichen Bilder meiner Erinnerungen... das Glück, unser Lachen,
oh wow, dieses wahnsinns Gefühl, das ich mit ihm hatte. Tja, aber eben nur (noch)
Erinnerungen, es war und ist nicht mehr.
Weißt du Rosi, ohne euch und ohne dich wäre auch ich nicht heute (schon) da, wo ich
jetzt stehe. Da gab es so viele wichtige Menschen hier in meinem Thread, die mir so sehr
geholfen haben und ich werde euch alle niemals vergessen. Niemals!
Es war und ist
unbeschreiblich was ich hier gefunden habe. Soviel Liebe und Nähe, soviel Trost und
Weisheit. Soviel Hoffnung und Mut.
Dafür werde ich dir und euch allen ewig unendlich
dankbar sein.
Weißt du Rosi, dein Mr. X hat Wunden aus der frühkindlichen Zeit. Die haben nichts mit dir
zu tun. Es ist an der Zeit, ihm nichts mehr nachzutragen, damit du dich davon befreien kannst.
Es ist wichtig, dass du deine Lebensspur findest. Die alten Muster muss jeder bereit sein,
selbst anzuschauen und zu lösen. Projeziere das nicht auf dich meine Liebe
und er ist dir nicht ohne Grund begegnet.
Das Leben macht keine Fehler
Sei dankbar dafür und nehme es an. Durch diese Wunden kannst du reifen. Wachsen.
Lernst dich besser kennen. Kommst dir viel näher. Es ist eigentlich eben ein Geschenk.
Heute hasse ich meinen X nicht mehr. Ich weiß für mich, es gibt nichts zu tun.
Ich möchte einfach sein. Ich nehme an, was ist. All das hat mir gezeigt, was ich noch lernen muss.
Dafür bin ich dankbar.
Das Leben bringt uns die Menschen, an denen wir wachsen und reifen können.
Es ist, wie es ist. Und es ist gut so, wie es ist.
Ich nehme es an, ich fühle, ich bin!
Unser Körper ist der Übersetzer unserer Seele. Meine Gefühle nehme ich jetzt viel
bewußter wahr. Ich lasse sie zu. Ich schaue sie mir an.
Es geht um Selbstakzeptanz. Um Annahme.
Nicht bewerten! Nur annehmen! Wahrnehmen!
Daraus kann sich dann Vertrautheit entwickeln und innere Ruhe.
Jeder von uns sollte sich wie einen Baum sehen.
Der Baum ist immer fertig und schön. So wie er gerade ist.
Trotzdem treibt und wächst er weiter.
Deshalb sind auch wir alle immer fertig und schön.
Diese Umbrüche ermöglichen uns erst unser Wachstum.
Sie sind der Dünger dafür.
Wenn uns die Eltern mit Liebesentzug straften, weil wir anscheinend mal wieder nicht artig
waren, haben wir bis heute diese Überzeugung in uns. Die kindliche Angst also, verlassen zu werden.
Deshalb müssen wir eine Eigenliebe für uns selbst entwickeln. Wir sind gut so wie wir sind.
Vertraut euch selbst ihr Lieben da draußen.
Ihr seid alle liebenswert
Gute Nacht,
eure Vi