Zitat von Käptn Nemo:@Charla Nein, leider war an Schlaf nicht zu denken. Aber jetzt hab ich ein ganz anderes Problem. Eben kam die Nachricht, dass sie später kommt und ohne unseren Sohn, weil sie klären will, wann sie wieder ins Haus kann und wie es weitergehen soll, wie ich mir das vorstelle und sie will nicht, das unser Sohn zwischen ...
Nemo ruhig Blut. Nicht alles was sie sagt und tut sollte nun nur negativ gesehen werden. Vielleicht ist es so ja
sogar besser. Allerdings würde ich ihr als Bedingung schreiben, dass das Kind dann anschließend - unabhängig
vom Gesprächsausgang - zu dir gebracht wird. An ihrer Reaktion kannst du dann einiges ablesen.
Hinweise für eine gute, gesteuerte Gesprächsführung:
- vereinbaren das jeder ungestört, ohne unterbrochen zu werden, ausreden kann
- verlange Ehrlichkeit
- Stichpunkt Notizen machen und diese Punkte ansprechen
- selbstbewusstes Auftreten
- achte auf ihre Gestik und Körpersprache ob die mit den Worten übereinstimmt
- bleibe stets freundlich, höflich und werde nicht laut
- bleibe stets in der Ich-Form. Also nicht " du hast", sondern "aus meiner Sicht, oder ich sehe das so ..."
- vermeide möglichst sie in Abwehrhaltungen zu bringen. Sie wird dann zumindest weniger erreichbar sein.
- treffe in dieser emotional so angespannten Lage keine weitreichenden Entscheidungen
- versuche das Gespräch so geschickt zu führen und zu steuern das sie nicht blockiert.
Ich wünsche dir ein gutes Gespräch und Antworten von ihr auf all deine berechtigten Fragen. Erwarte aber
nicht zu viel um nicht gänzlich enttäuscht zu sein. Viel Glück.