Chava
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@ Thomas
Das mit dem Kopfkino anschalten, mir vorzustellen, wie und was er nun mit ihr tun wird, das ist eine Sache, die ich mir strengstens verbiete. Auch wenn am Tage immer wieder dieser Gedanke hochkommen will, scheuch ich ihn sofort wieder weg. Weil er mir einfach unendlich weh tut. Und ich will mir selbst nicht mehr weh tun!
Thomas, das was du in deinem letzten und vor allem vorletzten Abschnitt geschrieben hast..... wie wahr! Danke dafür!
@ sunshine
Du musst natürlich selbst herausfinden, wann für dich der richtige Zeitpunkt ist, um mit ihm noch einmal zu reden.
Aber ich für mich, fand unser abschließendes Gespräch sehr wichtig.
Hätte ich es nicht ausgesprochen, ich hätte immer das Gefühl gehabt, ihm noch etwas wichtiges sagen zu müssen.
Ich habe dieses abschließende Gespräch vor knapp 2 Wochen mit ihm gehabt. Eigentlich wollte ich damals schon die Kontaktsperre zu ihm einhalten, aber dann geriet ich in eine Ausnahmesituation. Mir ging es sehr, sehr schlecht, und hatte größte Selbstzweifel, ausgelöst durch eine mir unbekannte Person. (das liebe Internet) Und dies musste ich mit ihm noch einmal besprechen. Bevor ich ihn anrief, hatte ich keine Ahnung, wie unser Gespräch verlaufen wird. Ich wusste nur, dass danach nicht die Wende stattfinden würde.
Und bei dieser Gelegenheit musste und wollte ich ihm wirklich alles sagen, was unsere Beziehung betraf. Alles bis dato Unausgesprochene. Vor allem wollte ich ihm erklären, wieso auch ich Fehler gemacht habe, die ich bereue. Und was wir hätten anders machen sollen. Von meiner Seite, wie auch von seiner Seite.
Doch ich spürte bei diesem Gespräch, dass er mit mir abgeschlossen hatte. Da war überhaupt nichts mehr zu spüren, von seiner Wärme, die er mir früher in unendlicher Weise gegeben hatte. Da war nichts mehr. Sondern nur noch Kälte. Das hat so unendlich weh getan, und tut es immer noch, wenn ich daran denke.
Vor allem in seinen Abschiedsworten, als er sagte, es sei alles gesagt worden und sein kaltes Tschüss.
Ich hingegen war tottraurig, und das konnte man sehr wohl in meiner Stimme hören. Aber das war ihm egal.
Nie und nimmer hätte ich ihm so eine Kälte zugetraut, nie und nimmer!
Seit diesem Zeitpunkt ist er für mich ein anderer Mensch.
Diese Person hat nichts, aber auch überhaupt nichts mehr mit dem Menschen zu tun, den ich geliebt habe.
Und seitdem fällt mir die Kontaktsperre auch gar nicht mehr schwer. Im Gegenteil, ich brauche sie um mich vor ihm zu schützen.
So schlimm dieses Telefonat auch war, so sehr es mich auch verletzt hat, und so sehr ich dies auch nie nie von ihm hören wollte..... vielleicht war es doch heilsam für mich, um ihn nun langsam aber stetig aus meinem Herzen zu bekommen. Denn da führt kein Weg mehr dran vorbei!
Er lässt mir keine andere Wahl.
Und seitdem verbiete ich mir auch nur seine guten Seiten zu sehen.
Ich sehe mir bewusst das an, wo und wie er mich verletzt hat!
War es noch vor eins, zwei Wochen so, dass ich meine Wut nie länger wie 2 Tage aufrecht erhalten konnte und dann überkam mich wieder die große Liebe..... (Denn auch als wir noch zusammen waren, und er mich mal wieder heftig verletzt hatte, auch da konnte ich ihm nie länger wie 2 Tage böse sein. Liebe verzeiht alle Fehler.....)
Aber das ist nun anders. Und ich hoffe so sehr, dass dieses Gefühl die Überhand behalten wird. Auch wenn ich vorhin gerade wieder am liebsten losgeheult hätte, weil er mir so fehlt............ Aber wiegesagt, WEG MIT DIESEN GEDANKEN! Denn er ist nicht mehr für mich da, wie ich ihn kannte. LEBE IN DER GEGENWART UND NICHT IN DER VERGANGENHEIT!
Und keine Selbsvorwürfe mehr! (auch wenn immer beide daran "schuld" sein mögen, der eine mehr, der andere weniger, wie auch immer...)
Tut alles, was euch hilft, dass ihr aus dieser schrecklichen Trauer rauskommt!
Später könnt ihr darüber reflektierter denken.
Aber im Moment tut es uns eben nicht gut, sich selbst mit "Schuld" zu belasten. Nach dem Motto, das hätte ich anders machen sollen und das.....
Ich habe schon so einige Trennungen hinter mir. Und immer war ich diejenige, die verlassen wurde.
Jedes Mal habe ich gelitten wie ein Schwein. Meistens ging das ein halbes Jahr lang. Selbst dann, wenn es mir bereits vorher in der Beziehung schon lange nicht mehr gut gegangen ist.
Und davor hatte ich auch dieses Mal so panische Angst! Nicht wieder dieser elend lange Zeitraum, wo ich bald umkomme von diesen elenden immerwährenden Herzdrücken. Ständig diese Magenschmerzen, sobald ich was esse.
Nein! Ich will das nicht mehr und ich kann das auch nicht mehr aushalten!
Viel zu viel habe ich das bereits in den letzten Monaten aushalten müssen.
Ich muss mich da selbst rausholen! Ich muss es alleine schaffen. Keiner kann mich dabei rausziehen. Und ganz wichtig, ich muss es wollen!
Gerade hier können wir uns gegenseitig stützen, uns andere Sichtweisen geben, die uns weiterhelfen... und das tut so gut!
Aber den letzten Schritt, raus aus unseren Herzschmerzen, muss jeder von uns selbst begehen.
Einen Satz, den ich vorhin gehört habe, und mir Trost spendete:
Unser Leben ist wie ein Labyrinth. Oft verirren sich unsere Wege und wir gelangen in eine Sackgasse. Dann heißt es umkehren und einen neuen Weg suchen. Und irgendwann werden wir den roten Faden wieder finden....
Guts Nächtle alle miteinander
) er steckte mir ausserdem noch Süssigkeiten in den Beutel, damit ich Nervennahrung für die Prüfung habe.....also einfach *Liebenswürdigkeiten* die ich aber gar nicht gebrauchen konnte, weil ich ihn ausgeblendet habe. Ja toll, Ende vom Lied war, dass ich dann völlig konfus und verwirrt, die 430 km nach Berlin fuhr, über ne Stunde im Stau steckte und mich überhaupt nicht konzentrieren konnte.....war schlimm....und wofür das Ganze? Heute hat er mich noch nicht mal gefragt, wie meine Prüfung lief.....ne, weil die Neue wohl bei ihm ist und er ja nur von montags bis freitags sms oder emails schreiben darf.