Moinmoin,
um mal meine unmaßgebliche Meinung in den Topf zu werfen: Ich denke, dass das erste Interesse an einem Vertreter des anderen Geschlechtes sehr wohl den alten und archaischen Regeln folgt.
Es ist auch erstmal nix Falsches dran, sich als Mann von einer dem eigenen Ideal entsprechenden Frau angezogen zu fühlen, dasselbe gilt für die andere Seite.
Allerdings sollte dann irgendwann die zivilisatorische Transferleistung stattfinden, so dass man hinter die Kulissen schauen und den Menschen sehen kann. Da wir eben nicht mehr in der Höhle hausen und das Abendessen mit der Keule verdreschen, kann man getrost auf die inneren Signale hören, die sich eigentlich immer einstellen.
Zuhören ist da die Kunst, zuhören, was die eigene innere Stimme sagt. Oft missachten wir Warnsignale, bügeln Gedanken und Gefühle (vor allem Gefühle!) ab, die uns helfen könnten, einzuschätzen, inwieweit die Deckungsgleichheit mit dem Gegenüber eben mehr als Ar. und Tit. ist (frau möge mir verzeihen, dass ich aus männlicher Sicht argumentiere).
Ich habe zwei Sachen aus meinem Drama vom März gelernt:
Erstens, und das sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt, dass ich Dinge akzeptieren muss, die ich nicht ändern kann. Und zweitens, dass ich mehr und genauer auf meine innere Stimme hören muss.
Gerade letzteres hat mir übrigens auch gut auf meinem Weg der Bewältigung geholfen, denn meine Mitte hat mir verlässlichere Signale gesandt als mein Verstand.
Naja, das nur am Rande....
Weitermachen.
hangover
//edit:
Die Schlafstörungen, und damit hoffe ich den ein oder anderen zu beruhigen, gehen im Laufe der Zeit. Während ich gerade in den ersten Wochen nur zwischen 1:00 und 4:00 (-> Beginn der täglichen Dreharbeiten am Kopfkino) schlafen konnte (im weitesten Sinne zumindest), kehrte der normale Schlafrhythmus in dem Maße zurück, in dem ich auch im Wachzustand mit meinem Leben vorankam.
Also: Verarbeiten, dann kommt auch der Schlummer wieder.
