Zombie-Lady
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Auch das ist normal. Um nochmal Michael Ende zu bemühen: Der Sumpf der Traurigkeit kann jeden runterziehen! Und dann kann uns nur ein Glücksdrache daraus befreien.
Ich finde es wichtig, negatives (und unproduktives) Grübeln zu stoppen. Hast du einen Trennungsbuddy? Jemanden aus deinem Umfeld, der dich raushaut, wenn du dich so fühlst wie jetzt? Dem du schreiben kannst, wenn du eigentlich IHM schreiben möchtest? Das wäre wichtig und bestimmt sehr hilfreich.
Zu Beginn braucht man manchmal einen Aktionsplan. Eine Wenn-Dann-Regel. Wenn mich die traurigen Gedanken runterziehen, besuche ich Oma zum Kaffee trinken ... gehe ich mit Nachbars Hund spazieren ... nehme ich ein Schaumbad. Such dir gezielt eine Ablenkung, die dir persönlich gut tut und zücke diesen Joker, wann immer es nötig ist.
Dazu gehört ein bisschen Selbstdisziplin. Aber ich erlebe eine solche Gedankenhygiene als elementar wichtig. Bin auch ein Grübler und kenne daher die Problematik.
Eine ebenfalls hilfreiche Praktik kann der Grübelstuhl sein. Du reservierst einen bestimmten Sitzplatz und eine definierte Zeitspanne (z. B. 30 Minuten am Tag) für deine schweren Grübelgedanken und für die Trauer. Stell dir einen Wecker, setz dich auf den Grübelstuhl und dann quäle dich selbst nach Herzenslust, heule, schniefe und lass alles raus! Danach putzt du dir die Nase und stehst wieder auf.
Alle Gedanken und Bilder, die dich über den Rest des Tages unvermittelt packen, müssen dann leider bis zur nächsten Grübelsitzung warten. So lässt sich mitunter der Gedankenkreislauf stoppen. Muss einem natürlich liegen.
Ich finde es wichtig, negatives (und unproduktives) Grübeln zu stoppen. Hast du einen Trennungsbuddy? Jemanden aus deinem Umfeld, der dich raushaut, wenn du dich so fühlst wie jetzt? Dem du schreiben kannst, wenn du eigentlich IHM schreiben möchtest? Das wäre wichtig und bestimmt sehr hilfreich.
Zu Beginn braucht man manchmal einen Aktionsplan. Eine Wenn-Dann-Regel. Wenn mich die traurigen Gedanken runterziehen, besuche ich Oma zum Kaffee trinken ... gehe ich mit Nachbars Hund spazieren ... nehme ich ein Schaumbad. Such dir gezielt eine Ablenkung, die dir persönlich gut tut und zücke diesen Joker, wann immer es nötig ist.
Dazu gehört ein bisschen Selbstdisziplin. Aber ich erlebe eine solche Gedankenhygiene als elementar wichtig. Bin auch ein Grübler und kenne daher die Problematik.
Eine ebenfalls hilfreiche Praktik kann der Grübelstuhl sein. Du reservierst einen bestimmten Sitzplatz und eine definierte Zeitspanne (z. B. 30 Minuten am Tag) für deine schweren Grübelgedanken und für die Trauer. Stell dir einen Wecker, setz dich auf den Grübelstuhl und dann quäle dich selbst nach Herzenslust, heule, schniefe und lass alles raus! Danach putzt du dir die Nase und stehst wieder auf.
Alle Gedanken und Bilder, die dich über den Rest des Tages unvermittelt packen, müssen dann leider bis zur nächsten Grübelsitzung warten. So lässt sich mitunter der Gedankenkreislauf stoppen. Muss einem natürlich liegen.
