@Looker06 Wie weit ist die Schwangerschaft fortgeschritten, wie viel Zeit bleibt für die Entscheidung?
Dass ihr ohne Verhütung miteinander die Matratzen getestet habt, liegt in euer beider Entscheidung und Verantwortung. Dass deine Ex während der Trennungsphase zweigleisig gefahren ist, mag für dich nicht schön sein, daraus einen Vorwurf zu konstruieren und einen moralischen Shit-Storm loszutreten, halte ich für moralisch höchst fragwürdig.
Die Fragen, die jetzt dringend beantwortet werden sollten:
1. ist die Schwangerschaft fachärztlich festgestellt, in welcher Woche ist sie,
2. kann daraus eine Vaterschaft -zeitlich- abgeleitet werden,
3. will sie das Kind, egal wer der Vater ist,
4. wie würde sie im gegenteiligen Fall eine Abtreibung verkraften,
5. willst du zurück in die Beziehung mit ihr, wenn sie (euer?) Kind unter diesen Umständen zur Welt bringt und es stellt sich heraus, du bist nicht der Vater,
6. seid ihr beide bereit, Eltern zu werden, kann eure Vertrauensbasis wieder gefestigt werden, was braucht es dazu?
7. tbc...
Zitat von Looker06: Werd ich egal was ist alles für die/den klein tun, wer fi. kann sollte auch die Verantwortung tragen und das werde ich dann auch machen.
Du hast wissentlich ohne Verhütung mit ihr die Laken durchwühlt. Du sagst,
Zitat:wer fi. kann sollte auch die Verantwortung tragen
Was meinst du konkret damit, was bedeutet das für dich, welchen Stellenwert hat diese Aussage, wenn du gleichzeitig sagst, du weißt nicht damit umzugehen, wenn du nicht der biologische Papa des Kindes bist? Was du erst in einigen Monaten wissen kannst. Sie auch. Entscheidungen müssen also jetzt fallen. Die alle Szenarien abdecken.
Was ist mit dem 3. im Bunde, ist der informiert, wie positioniert er sich?
Ich empfehle euch, gemeinsam zu einer Beratungsstelle zu gehen, die euch in eurer Ganzheit, in eurer Situation, unabhängig berät, die euch hilft zu sortieren, die für euch besten Entscheidungen zu finden. Wenn du dich rausziehen möchtest, weil du keine Verantwortung spürst, solange nicht feststeht, ob du der Vater bist, dann kannst du ihr vorschlagen, das für sie allein zu organisieren. Ihr habt beide gefi., wie du es nennst. Sie war ehrlich zu dir, hat nicht versucht dir das Kind unterzuschieben. Was hast du jetzt vor, dich zurücklehnen und abwarten, was sie unternimmt oder sie unterstützen?