Zitat von Catalano:Wenn du über das Stalking an sich nicht sprechen möchtest, worüber dann genau?
Was genau belastet dich am meisten?
Die Tatsache, dass du immer noch Gefühle für ihn hast?
Naja, es ist halt so, dass ich zwar den Blick nach vorne suche, ich treffe mich mit Freunden, mache Pläne für die Zukunft und arbeite auch noch einiges in der Beratungsstelle auf, was bei uns schief gelaufen ist und dazu geführt hat, dass es so weit kommen konnte, damit ich in Zukunft genauer hin schaue, mit wem ich meine Zeit verbringe.
Das alles macht mir Mut, dass ich auch irgendwann auf die fünf Jahre zurück blicken kann ohne Groll.
Leider ist es so, dass ich durch seine Aktionen immer wieder in Wut gerate, weil er nicht respektiert, dass ich keinen Kontakt mehr will.Darauf folgt Trauer, weil ich gerne ein friedliches Auseinandergehen gehabt hätte, damit man sich irgendwann gegenüberstehen und sich noch in die Augen sehen kann, was aber einfach nicht möglich ist nach allem. Es wird immer weniger, da ich nicht mehr reagiere aber es macht keinen Unterschied, ob jemand 70 Nachrichten am Tag schreibt oder sich alle 2-3 Tage wieder mit irgendwas in Erinnerung ruft.
Ich selbst habe keine Möglichkeit meine Gefühle zu sortieren und um den Verlust der Beziehung zu trauern, denn das gehört nunmal dazu, wenn man mit einer Beziehung abschließen will, auch wenn man sie selbst beendet hat.
Wenn du sagst, dass du es aus zweierlei Hinsicht kennst, nehme ich mal an, dass du selbst auch schon mit einer hartnäckigen Ex zu tun hattest. Es muss ja nicht gleich Stalking sein, aber wie bist du damit umgegangen, bzw was hat dir geholfen um diese emotionalen Rückschläge abzuschwächen?