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Ex-Mann will Freundschaft und lässt nicht locker

Anlachen

Anlachen


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Zitat von FeLice:
Hallo ihr Lieben, kennt ihr das auch... Das man manchmal das Gefühl hat, Achterbahn zu fahren und nicht aussteigen zu können? Es können hier ...


Oh Maannn, FeLice,

das tut mir voll leid, zu lesen!
Fühl Dich mal gedrückt!

Gestern 18:08 • x 2 #166


FeLice

FeLice


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Sie ist jetzt bei ihrem Vater. Hat den ganzen Nachmittag geweint. Aber sie sagt nichts... Ich habe wieder versucht mit ihr zu reden, sie blockt total. Weint und schweigt. Das zerreißt mich.

Gestern 18:19 • x 1 #167



Ex-Mann will Freundschaft und lässt nicht locker

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EineMitleserin


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Sie muss ihren Weg gehen, so hart es klingt. Vll versucht sie euch auch wieder mehr einander zu binden damit, in der Hoffnung es gibt eine Möglichkeit ihr kämet wieder zusammen.

Für dir vor Augen, es ist der Moment. Es wird nicht für immer so sein.

Wer weiß auch welchen Flo ihr Vater ihr so ins Ohr setzt. Bleib für sie ansprechbar, hab Geduld mit ihr. Sie wird wieder zurück zu dir finden, da bin ich mir sicher.

Gestern 18:37 • x 5 #168


FeLice

FeLice


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Es ist gerade wirklich schwer...
Sie hat mir wortwörtlich um die Ohren gehauen: Ich hasse dich.
Letzte Woche haben wir noch zusammen auf der Couch gekuschelt, LOL geschaut und uns schlappgelacht.
Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Warum hat sie mir nie gesagt, dass sie den neuen Mann ablehnt?
Warum spricht sie nicht mehr mit mir bzw ist nicht ehrlich?
Ich verstehe mein eigenes Kind nicht mehr.

Gestern 18:57 • x 2 #169


EineMitleserin


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Damals als ich alleinerziehend war meinte der Kinderarzt zu mir, dass es normal ist, dass mein Kind (damals noch sehr klein) sehr aggressiv mir gegenüber war. Meist wenn mal der Vater Kontakt zum Kind gehabt hatte. Er sagte zu mir, dass die Kinder ihre Verzweiflung und Wut auf die Situation an denjenigen auslassen, bei denen sie sich am sichersten fühlen.

Dass sie sich hasst, glaube ich nicht. Teenager sagen das alle früher oder später. Versuche es nicht zu ernst zu nehmen, ich weiß, es fühlt sich unmöglich an. Habe selbst einen Teenie hier und bekomme auch diese Worte um die Ohren gehauen (ohne akute Trennung).

Bleib stark!

Gestern 19:48 • x 4 #170


FeLice

FeLice


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Zitat von EineMitleserin:
Er sagte zu mir, dass die Kinder ihre Verzweiflung und Wut auf die Situation an denjenigen auslassen, bei denen sie sich am sichersten fühlen.

Meine Therapeutin hat es mir auch mal so erklärt. Auch, dass dieses Verhalten nicht nur auf die Trennung zurückfällt, sondern ganz viel mit der Pubertät an sich zu tun hat.
Aber warum lügt sie? Ist nicht mehr ehrlich? Ich habe ihr immer und immer wieder gesagt, dass sie der absolut wichtigste Mensch in meinem Leben ist und dass das auch so bleiben wird egal was passiert. Warum sagt sie mir nicht, dass es ihr mit dieser Situation nicht gut geht? Schlimmer noch, mir und anderen gegenüber so tut als wäre alles fine obwohl es das scheinbar ganz und gar nicht so ist.

Gestern 20:02 • #171


FrauDrachin

FrauDrachin


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@FeLice Auch das würde ich nicht allzu ernst nehmen.
Ich denke, das ist etwas sehr häufiges, dass wir uns schlecht und wütend fühlen, und es dann am erstbesten festmachen, was uns in den Sinn kommt.
Gerade, wenn man augenblicklich Teenie ist.
Ich meine, klar fühlt sich das Zuhause ganz anders an, wenn da nicht mehr Mama und Papa wohnen, sondern halt ihr beide mit regelmäßigem Besuch.
Vielleicht fühlt es sich dann sogar besser an, wo zu sein, wo noch nie zuhause war.

Sei gut zu dir, und mach dir nicht allzuviele Gedanken. Ich schick dir eine Umarmung.

Gestern 20:10 • x 4 #172


FeLice

FeLice


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Zitat von FrauDrachin:
Vielleicht fühlt es sich dann sogar besser an, wo zu sein, wo noch nie zuhause war.

Ich selbst kann manchmal besser mit Leuten über manche Dinge reden, die mich nicht so kennen wie meine Familie oder engsten Freunde. Weil sie unparteiisch sind und so einen klareren Blick auf manches haben.
Unter anderem dieser Umstand hat mich letztes Jahr hier her geführt.

Vielleicht sieht morgen auch einiges wieder klarer aus... Heute fühle ich mich völlig überfahren, leer und kraftlos . Und andererseits weiß ich nicht wohin mit meinen Emotionen und der Energie die diese freigesetzt haben.

Gestern 20:28 • x 3 #173


EineMitleserin


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Weißt du liebe Te, von meinem Teenager habe ich gelernt, dass alles was empfunden wird, eine Momentaufnahme ist.

In einem Moment bin ich die tollste Mama, in der nächsten super peinlich, das absolute Böse, hässliche Langweilerin, tolle Mama die supergut noch aussieht. Mal ist alles Mist, in einer Std allea genial.

Ich glaube nicht, dass sie gelogen hat. Ich glaube es sind ehrliche Momentaufnahmen. Oft wissen sie selbst nicht warum sie was unerträglich oder doof finden (hat mir mein Teenie mal anvertraut). Dann wird einfach verbal losgeschossen.

Ich drücke die Daumen, dass morgen die Welt für dich besser aussieht.

Versuche den Aussagen heute nicht zu viel Gewicht zu geben.

Gestern 22:34 • x 5 #174


Isnogud

Isnogud


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Zitat von FeLice:
Meine Therapeutin hat es mir auch mal so erklärt. Auch, dass dieses Verhalten nicht nur auf die Trennung zurückfällt, sondern ganz viel mit der ...

Ich denke auch, du bekommst gerade alles ab, was normalerweise Eltern als Paar in der Pubertät ihrer Kinder so um die Ohren gehauen bekommen.
Sie hat jetzt den Vorteil dass sie im Ablöseprozess einfach weg kann - zum Vater. Andere Teenager, in intakten Familien, können höchstens abhauen. Das machen aber sicher die wenigsten.
Sie kann ganz bequem das Elternteil wechseln. Es hätte genauso gut andersherum sein können.

EIn Teenie-Ex von mir ist drei mal zwischen Vater und Mutter umgezogen...

Ich kann verstehen wie hilflos du dich fühlst!
Aber du machst das gut! So gut du kannst! Mehr kannst du nicht tun.
Sie weiß, dass du sie liebst und immer da sein wirst. Auf dieser Basis des Urvertrauens bricht sie aus und stößt dich ab.
Es ist alles eine Phase - das ewige Mantra.
Halt die Ohren steif, du machst das gut!

Gestern 22:55 • x 4 #175


FeLice

FeLice


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Guten Morgen
Ihr habt wahrscheinlich recht und ich muss das einfach noch ein bisschen aushalten... Himmel, wahrscheinlich noch ein paar Jahre
Momentan verstehe ich einfach nicht, wie so etwas aus dem Nichts heraus passieren kann. Nicht in dem Ausmaß von gestern. Das hatte ein bisher nicht dagewesenes Niveau.

Selbst mein NM war, als er kam, sichtlich geschockt. Ein gutes hatte es, wir, er und ich, konnten wenigstens für ein paar Minuten mal wieder etwas vernünftiger miteinander reden. Andererseits war er vielleicht nur nett, weil er ja nun alle Trümpfe in der Hand hatte (Kind möchte zu ihm, ich komme alleine mit ihr nicht mehr klar und brauche seine Hilfe usw.).

Irgendwie wächst mir das alles über den Kopf und mein Akku ist leer.

Heute 05:03 • x 4 #176


Brightness2


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Guten Morgen liebe @FeLice,

ich hoffe, du fühlst dich heute besser und gefestigter als gestern. Nach der Lektüre deines Kummers, möchte ich dich gern ein wenig schütteln, um deine innere Aufruhr zu sammeln und auf dich zu zentrieren. Du liebe, tolle Mama, lass doch bitte dein Töchterlein in Ruhe pubertieren Ich habe das Gefühl, jede Gefühlsregung von ihr -und davon gibt es in der Pubertät ganz viele- wird sofort von dir aufgefangen, diskutiert und analysiert. Für mich fühlt sich das allein vom Lesen wahnsinnig anstrengend an. Für euch beide. Deine Tochter besteht aus einem puren Hormoncocktail-Mix, der sie permanent von links nach recht, von oben nach unten und wieder zurück schleudert. Innerlich. Es ist nicht nötig, dass du diese Schwingungen aufnimmst und noch ein bisschen verstärkst, sie selbst hat ja schon genug davon.

Zitat von FeLice:
In meiner Verzweiflung

Da ist es wieder. Du schaukelst jede ihrer Regungen mit. Sie darf das allerdings. Sie pubertiert. Du bist die Mama. Du schwingst nicht, sondern hältst aus. So will es das Mama-Pubertier-Gesetz. Wie kannst du dich stärken, was brauchst du, um aushalten zu können, wer kann dir dabei helfen?
Zitat von FeLice:
Ich frage sie seit Monaten, ob alles in Ordnung ist. Suche Gespräche, versuche sie zu unterstützen, bin (zumindest dachte ich das) für sie da.

Sie sitzt auf der Schaukel. Du schubst sie auch noch an. Hoch, runter. Sie ist aber keine 4 mehr. Sie schaukelt jetzt allein. Wie kannst du aufhören, sie anzuschubsen, sie weiter hoch zu schaukeln?
Zitat von FeLice:
Warum sagt sie es ihm und mir nicht?

Weil sie es gerade so will. Vielleicht weil sie spürt, dass du sie weiter anschubst. Oder weil ihr gerade danach ist. Weil Mama gerade echt doof ist. Wie ihr Innerstes ihr gerade jetzt im Moment klar gemacht hat. Weil du sie nicht verstehst. Sie nie, nie, niemals verstanden hast. Und sie sowieso das unglücklichste kleine Mädchen auf dieser ganzen Welt ist.
Zitat von FeLice:
Im weiteren Gespräch kam heraus, dass sie den neuen Mann an meiner Seite nicht mag. Bisher hatte ich immer den Eindruck, beide verstehen sich ganz gut.

Zitat von FeLice:
Ich hab in der Vergangenheit mehrfach mit ihr darüber gesprochen, dass er in der Zeit, in der sie bei mir ist, nicht unbedingt vorbei kommen muss.

Ja, sie mag ihn wahrscheinlich auch. Wird sie vermutlich morgen auch wieder. Schaukel das Ding nicht so hoch, dass du ihr den Rückweg verbaust. Häng es bitte nicht so hoch. Heute ist Next doof und Papa der allerliebste, allerbeste Tochterversteher auf der Welt, morgen ist Next der liebste Hausgenosse, endlich jemand, der sie versteht und es ist gut, dass Papa endlich nicht mehr ständig nervt.
Zitat von FeLice:
Sämtliche Angebote, außenstehende Hilfe in Anspruch zu nehmen, wird von ihr kategorisch abgelehnt.

Zitat von FeLice:
Aber sie sagt nichts... Ich habe wieder versucht mit ihr zu reden, sie blockt total. Weint und schweigt.

Zitat von FeLice:
Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Warum hat sie mir nie gesagt, dass sie den neuen Mann ablehnt?
Warum spricht sie nicht mehr mit mir bzw ist nicht ehrlich?
Ich verstehe mein eigenes Kind nicht mehr.

Was passiert ist? Die Antwort ist Pubertät. Also die Zeit, in der die Eltern richtig doof werden. Natürlich verstehst du deine Tochter nicht mehr. Sie versteht dich ja auch nicht. Keiner versteht sie so wirklich. Vielleicht die beste Freundin. Wenn die nicht auch gerade doof und gemein ist. Es ist jetzt nicht die Zeit des Verstehens sondern des Aushaltens.
Zitat von FeLice:
Warum sagt sie mir nicht, dass es ihr mit dieser Situation nicht gut geht? Schlimmer noch, mir und anderen gegenüber so tut als wäre alles fine obwohl es das scheinbar ganz und gar nicht so ist.

Zitat von EineMitleserin:
In einem Moment bin ich die tollste Mama, in der nächsten super peinlich, das absolute Böse, hässliche Langweilerin, tolle Mama die supergut noch aussieht. Mal ist alles Mist, in einer Std allea genial.

Zitat von FeLice:
Irgendwie wächst mir das alles über den Kopf und mein Akku ist leer.

Wie kannst du dich stärken, wie kannst du lernen auszuhalten, was muss passieren, dass du nicht mehr mitschaukelst sondern den Prozess der Abnabelung begleiten kannst, ohne selbst permanent Achterbahn zu fahren? Wer kann dir beim Sortieren helfen, zwischen Schuldgefühlen, Trennungsschmerz, verlorenen Träumen vom Familienglück, neuer Liebe und Zickleins Pubertät?

Vor 10 Stunden • x 7 #177


FrauDrachin

FrauDrachin


2025
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Liebe @FeLice ,

ich hoffe, es kommt jetzt nicht falsch rüber, was ich schreibe, ich meine es nicht böse, und wenn es gerade für dich nicht passt, und du es nicht annehmen willst, dann ignoriere es bitte einfach.

Ich lese gerade, dass es deine ganz, ganz große Angst ist, deine Tochter zu verlieren.
Das ist total verständlich, und das ist ja keine Bagatelle, und das ist total schlimm von deinem Ex, dass er dich durch diese Hölle schickt.

Das Problem daran ist, dass du aus dieser Angst heraus erpressbar für deinen Ex bist. Und außerdem mit deiner Tochter nicht mehr neutral umgehen kannst, ihr nicht die mit der Stärke und Klarheit begegnen kannst, wie es jetzt wichtig wäre, sondern Angst hast, Stärke und Klarheit zu demonstrieren, weil sie das zum Vater treiben könnte. Für dich selber ist es natürlich auch schlimm, in dieser Angst leben zu müssen.
Vielleicht macht es Sinn, immer wieder inne zu halten, und dir zu überlegen, wie du handeln und dich fühlen würdest, wenn diese Angst nicht so allgegenwärtig wäre? Wo du authentisch als Mutter handelts, und wo aus der Angst heraus?

Was braucht es für dich, um diese Angst in den Griff zu bekommen, so dass sie dich nicht mehr lähmt und handlungsunfähig macht? Ich glaube, du meintest, du wärest in Therapie, vielleicht das da mal ansprechen?

Vor 8 Stunden • x 5 #178


FeLice

FeLice


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So, Feierabend für heute... Komme aber daher auch jetzt dazu euch zu antworten @Brightness2 und @FrauDrachin.

Und nein, ich nehme es niemandem übel oder bekomme es in den falschen Hals, wenn hier jemand versucht meinen Blick vielleicht zu ändern und/oder zu erweitern. Dafür bin ich hier und lade meinen Seelenmüll ab und ich bin dankbar für jeden Ratschlag
Ich weiß, dass ich manches Mal einfach zu emotional agiere. Mein Schnabel war schon immer schneller als mein Kopf und manchmal geht es auch emotional mit mir durch. Dann sehe ich nicht mehr klar und das vieles vielleicht gar nicht so kompliziert ist, wie ich es empfinde.

Ich habe mir eure Antwort heute oft durch den Kopf gehen lassen... Ich muss wirklich einiges an meiner Haltung ändern. Dieses Mimöschen bin ich auch eigentlich gar nicht, aber meine Tochter ist halt mein wunder Punkt. Ich vergesse immer wieder, dass sie eigentlich schon ziemlich groß ist und nicht ständig meine Betüddelung braucht. Mir ist leider erst bei euren Worten aufgefallen, dass genau das mich damals bei meiner eigenen Mutter zeitweise in den Wahnsinn getrieben hat (und ich sie).

Zur Therapie gehe ich seit meiner Trennung. Habe damals gemerkt, dass da einiges im argen liegt, was ich allein nicht mehr stemmen kann. Leider gehört ein gewisses Maß an Verlustangst bzw Probleme, anderen zu vertrauen dazu. Aber das ist eben mein Problem und darf es eben nicht zu dem meiner Tochter oder irgendwem sonst machen.
Ich werde versuchen, alles nicht so sehr auf mich zu beziehen.
Puh, ich merke gerade, dass ich das schon mal mit anderen Worten gesagt habe... Da liegt wohl ein hartes Stück Arbeit vor mir.

Vor 1 Stunde • x 2 #179


FrauDrachin

FrauDrachin


2025
2
3902
Zitat von FeLice:
Leider gehört ein gewisses Maß an Verlustangst bzw Probleme, anderen zu vertrauen dazu.

Na super.
Und das Leben stellt dich vor eine Verlustsituation wo du keine andere Wahl hast, als deiner Tochter und deinem Ex zu vertrauen.
Danke auch Leben.

Ich schick dir ne Umarmung.

Vor 1 Stunde • x 1 #180



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