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Erfahrung mit Narzissten - Trennung bewältigen

S
Zitat: ...Außerdem stelle ich mir vor, wie gut es ihm jetzt geht. Wie er - über leichen gehend - sein leben selbstgefällig und hämisch grinsend weiter lebt. Von schuldgefühlen, geschweige denn reue! keine spur!
Hässliche fratze, der... "
(Sorry, ich checke das mit der Zitierfunktion nicht, oder es geht hier vom Handy aus nicht...)

Oh, das kenn ich. Dieses bescheuerte Grinsen! Irgendwie ist das ganz fest in meiner Erinnerung. Ich stelle mir vor, wie er die anderen angrinst, sie einlullt. Kein bisschen schlechtes Gewissen! Und diese abscheuliche Selbstgefälligkeit!
Er hat mir gestern nach längerer Zeit mal wieder eine SMS geschrieben. ....er liebt mich, er kann nicht schlafen, .. bla, bla, bla! Alles nur heiße Luft. Ich konnte nur mit großer Mühe widerstehen ihm zu antworten. Tausend Dinge sind mir wieder eingefallen, die ich ihm an den Kopf schleudern möchte. Aber das wären nur wieder Perlen vor die Säue geworfen!
Wenn solche SMS kommen explodiert in mir die Wut!
Phõnix: deine Geschichte hat mich getroffen. Das ist echt der Hammer und ich bewundere dich um deine Kraft und Stärke! Du hast dir hier den richtigen Namen gesucht!

Ich fühle mich irgendwie mit euch verbunden, als wären wir zusammen die Überlebenden eines Flugzeugabsturzes. Ich bin froh, dass ich dieses Forum hier gefunden habe. Auch mich hat es davor bewahrt weitere schmerzhafte Schleifen zu ziehen.

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Omshanti
Habt Ihr einen Rat wie man mit dieser unfassbaren Wut klar kommt, die so ohne Adressat in einem tobt? Ich habe Rachephantasien, da wird mir vor mir selbst Angst und Bange *schiefgrins*, so sehr besetzt mich diese Wut , ja fast schon Hass auf dieses Wesen. Und ich kenne sowas ernsthaft bisher nicht in meinem Leben, habe mich niemals rachsüchtig oder hasserfüllt erlebt.

Jetzt scheine ich förmlich überzulaufen und bekomme Ausschlag, wenn ich weiß er läuft da draußen "ungeschoren" rum und macht einfach so fröhlich weiter.

Gibts da was von Ratipharm? Kann man seine Wut irgendwo abgeben, recyclen? Spenden?

Denn so sehr mir auch Wut lieber ist, als der entsetzliche Schmerz, so sehr hält sie mich auch in der Situation gefangen. Geht Energie zu diesem Wesen, verfolgt er mich in den Träumen, wie heute Nacht.

Und selbst DAS ist schon viel zu viel Aufmerksamkeit für ihn...

Danke Euch..

#6197


A


Erfahrung mit Narzissten - Trennung bewältigen

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P
Zitat von Omshanti:
Habt Ihr einen Rat wie man mit dieser unfassbaren Wut klar kommt, die so ohne Adressat in einem tobt? Ich habe Rachephantasien, da wird mir vor mir selbst Angst und Bange *schiefgrins*, so sehr besetzt mich diese Wut , ja fast schon Hass auf dieses Wesen. Und ich kenne sowas ernsthaft bisher nicht in meinem Leben, habe mich niemals rachsüchtig oder hasserfüllt erlebt.

Jetzt scheine ich förmlich überzulaufen und bekomme Ausschlag, wenn ich weiß er läuft da draußen "ungeschoren" rum und macht einfach so fröhlich weiter.

Gibts da was von Ratipharm? Kann man seine Wut irgendwo abgeben, recyclen? Spenden?

Denn so sehr mir auch Wut lieber ist, als der entsetzliche Schmerz, so sehr hält sie mich auch in der Situation gefangen. Geht Energie zu diesem Wesen, verfolgt er mich in den Träumen, wie heute Nacht.

Und selbst DAS ist schon viel zu viel Aufmerksamkeit für ihn...


Liebe Omshanti,

Dreh mal den Satz um von

"Und selbst DAS ist schon viel zu viel Aufmerksamkeit für ihn"

in

"Und das ist genau die richtige Aufmerksamkeit, die ich MIR gebe, weil ICH sie brauche"


Ich setze Dir hier mal meinen Beitrag vom Mai diesen Jahres rein. Vielleicht hilft es Dir, Deine Wut als etwas "Gutes" (was zu DIR gehört) zu sehen, dass Dich in Deiner Verarbeitung ein Stückchen weiter bringt:

"ich erinnere mich, diese Wut, nie WIRKLICH länger als mal einen Tag gehabt zu haben. Anfangs gar nicht. Allerdings als sie dann mal da war, hab ich sie doppelt und dreifach gespürt und dementsprechend auch heftigst rausgelassen. Bin schimpfend wie´n Rohrspatz in meiner Wohnung von links nach quer gelaufen, übelste Beschimpfungen entglitten meinem Mund, habe Ausdrücke angewandt, die man noch nicht mal bei Google findet, habe Kissen zertrümmert und auf meiner Couch rumgekloppt. Aber diese Wut hat nie lange angehalten. Und kam ungefähr wenn´s hochkommt, alle 3 Wochen mal. Ich habe mehr geheult.

Weißt Du, und jeder im meinem Umfeld sagte mir, dass die Wut länger anhalten müsse, dass sie nicht verstehen, warum ich immer wieder in den Trauermodus zurückfalle. Heute weiß ich für mich, dass meine Wut Dosis genau auf mich und für meine Verarbeitung zugeschnitten war. Natürlich ist Wut gut und dient der Entladung. Aber wer bestimmt denn darüber wie lange sie anzuhalten oder wann sie zu kommen hat? Richtig: Nicht andere Menschen und schon gar keine Vorgaben in Sachbüchern.

Wut drückt sich bei jedem Menschen anders aus, und wird anders wahrgenommen. Der eine ist laut, der andere leise wütend. Wütend sein heißt ja nicht unbedingt, Kissen zerkloppen oder alle Teller aus dem Schrank zu schmeißen. Sie kann auch ganz anders stattfinden. Manchmal erkennen wir die stille Wut gar nicht als solche.

Sie kommt und geht, wie und vorallem WANN es ihr gerade paßt, und nicht wenn wir es wollen oder sagen "ich muß doch irgendwann mal wütend sein". Ja, werden wir vielleicht, und wenn, dann immer zum genau richtigen Zeitpunkt, nämlich dann, wenn´s soweit ist. "


Liebe Grüße,
Phoenix

#6198


S
Liebe sommerblume,

Das mit dem zitieren geht so (müsste eigentlich auch vom handy aus gehen):
Du gehst auf den button "zitat" - rechts oben in dem betrag.

Drück diesen button und dann eröffnet sich eine andere darstellung.

Ein zitat beginnt mit mit dem "qote" in der eckigen klammer. Das ist fürs system der anfang.
Ich kann hier auf dem tablet die eckigen klammern nicht erzeugen, aber so in etwa lautet es:

X y schrieb "eckige klammer - qote - eckige klammer".
Dann kommt der text, den du zitieren willst.
Zum schluss kommt wieder das quote (fürs system)
Dieses qoute lautet so:
"Eckige klammer - schrägstrich - quote - eckige klammer".

Jetzt weiß das system, wo der anfang ist und wo das ende ist.
Ob du alles richtig gemacht hast, verrät dir die vorschau.

Ich hoffe, dass ich mich ein bisschen verständlich ausdrücken konnte.
Das quote in der eckigen klammer ist so eine computersprache. Ohne "/" ist es der anfang - mit "/" das ende.
Lg saxana

#6199


S
Zitat:
...Außerdem stelle ich mir vor, wie gut es ihm jetzt geht. Wie er - über Leichen gehend - sein Leben selbstgefällig und hämisch grinsend weiter lebt. Von Schuldgefühlen, geschweige denn Reue! keine Spur!
Hässliche Fratze, der... "


und
Zitat:
Oh, das kenn ich. Dieses bescheuerte Grinsen! Irgendwie ist das ganz fest in meiner Erinnerung. Ich stelle mir vor, wie er die anderen angrinst, sie einlullt. Kein bisschen schlechtes Gewissen! Und diese abscheuliche Selbstgefälligkeit!"


Dazu stelle ich mal ins Forum:
Die ewige Unzufriedenheit des N.

Hallo an alle, die den Gedanken nicht ertragen können, dass es dem Narzissten nach der Trennung gut gehen könnte. Ich, ein narzisstischer Mann, seit 2 Jahren in Behandlung, kann euch beruhigen. Denn einem Narzissten kann es gar nicht gut gehen, auch wenn er Meister darin ist, sich nach außen als völlig glücklich zu präsentieren. Er ist nie zufrieden mit sich selbst. Tief im inneren hasst er sich und sein Alltag ist von Neid auf bestimmte andere Personen geprägt (weil er sie als attraktiver, charismatischer, erfolgreicher etc. wahrnimmt). Der Neid und die Unzufriedenheit mit sich selbst ist oft so stark und unerträglich, sodass er zwanghaft nach Bewunderung suchen muss (>>Fremdgehen etc).
Er hat keine Freunde, denn wenn sie aufhören ihn zu bewundern oder auch mal ein wenig Kritik ausüben, ist er sofort für immer weg. Es gibt eigentlich gar keine Momente, wo er wirklich glücklich ist, denn in "Glücks"-Phasen sind die Emotionen so stark und chaotisch, dass er euphorisch jubeln und wenige Augenblicke danach wieder in Tränen ausbrechen könnte. Er betrachtet das Leben an sich als böse und sein Leben besteht aus einem ewigen Kampf gegen das Leben selbst.

Also beruhigt euch. Das einzige, was er verdient ist Mitleid, aber auch das kann er nicht ertragen.
Auf Mitleid von primitiven "Menschen", die nichts anderes sind als etwas besser entwickelte Affen, kann er verzichten.


Anmerkung: Von mir bekommt dieses N. - Etwas nicht einmal Mit - Leid, das wäre meine Anteilnahme und irgendwie auch mein Verständnis.
Kein Stück davon, einzig konsequente Ignoranz und noch mehr Gleichgültigkeit.
Alles Weitere und jedes Mehr ist und bleibt verschwendet an menschliche Hüllen.
Da ist nämlich NICHTS drin was lebt, fühlt, liebt, sich freut, genießt, wertschätzt, trauert, begreift, mitfühlt, einsieht, bereut, verzeiht, entschuldigt, reflektiert, Anteil nimmt, hilft.

x 2 #6200


S
Liebe schöne maid,

Ist das aus einem buch?

Sind das echt die gedanken eines narz? Vorstellbar ist es schon, aber wir glauben eher an die verhaltensweisen, die sich uns so präsentiert haben. Zugern würden wir die schmerzliche reue erleben wollen!
Meiner hatte so sinnlos-sprüche drauf: "das hebt mich nicht einen zentimeter..."

Lg saxana

#6201


S
Zitat:
Meiner hatte so sinnlos-Sprüche drauf: "das hebt mich nicht einen Zentimeter..."


Na, weil ER sich schon als den GRÖSSTEN, ach nein, den ALLERGRÖSSTEN hält und wahrnimmt.
Völlig realitätsfern.


Die ewige Unzufriedenheit des Narzissten - Ich weiß nicht mehr, vorher DAS ist.
Ich fand es in meiner monatelangen, sehr schmerz - und leidvollen Auseinandersetzung mit der Beziehung und Trennung von / mit diesem N. - Wesen und dem Narzissmus sehr interessant und wichtig, mal die Sicht und Einschätzung eines Narzissten zu erfahren.

Sind in ihrer Seele und in ihrem Inneren so arme Schweine und doch gibt es von mir keine Spur Mitleid!

#6202


S
Zitat von schöne_maid:
Na, weil ER sich schon als den GRÖSSTEN, ach nein, den ALLERGRÖSSTEN hält und wahrnimmt.
Völlig realitätsfern.




*grins* - hast recht. Seine sicht der dinge ist wahrhaft göttlich. Husch husch, weg mit dem mitleid.

Lg saxana

#6203


J
Ja! Weg mit dem Mitleid. Sie sind gefährlich, diese narzisstisch Gestörten.
Sie zerstören, destabilisieren, vernichten.
Sie lieben nicht. Wir sind oder waren abhängig. Das ist es, was verstanden werden muss, um zu begreifen, dass auch unser Gefühl keine Liebe war.
Der Wunsch nach Liebe ist einer Abhängigkeit gewichen. Davon gilt es sich zu befreien. Und zwar durch Entzug! Mit all seinen Folgen und Erscheinungen. Er wird vorbeigehen und Freiheit wird kommen.
Was ich seltsames beobachte ist folgendes: Seitdem ich den Narz entziehe und je länger der Entzug dauert, desto weniger rauche ich. Kennt das jemand? Ich bin Suchtraucherin, schon sehr lange und sah mich immer außer Stande dieses Laster zu bewältigen. Ich rauche immer noch, aber irgendwie viel weniger süchtig. Hat jemand dafür eine Erklärung? Ich bin selbst total erstaunt.

Aber abgesehen davon, mit jedem Tag der vergeht fühle ich mich ein Stück befreiter. Ja, alleine und ohne Partner, aber freier und selbstbestimmter. Das fühlt sich so gut an.

x 1 #6204


S
Zitat von Jordis:
..
Sie lieben nicht. Wir sind oder waren abhängig. Das ist es, was verstanden werden muss, um zu begreifen, dass auch unser Gefühl keine Liebe war.
Der Wunsch nach Liebe ist einer Abhängigkeit gewichen. Davon gilt es sich zu befreien. Und zwar durch Entzug! Mit all seinen Folgen und Erscheinungen. Er wird vorbeigehen und Freiheit wird kommen.
[/quote]

Wenn ich gerade nicht in einer Hass- oder Depriphase stecke, frage ich mich, was es war. War es Liebe? Ich bin mir nicht mehr sicher. Ich weiß noch am Anfang der Beziehung...das war keine Liebe auf den ersten Blick. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht unbedingt eine feste Beziehung. Ich war noch dabei meine langjährige, gescheiterte Ehe zu verdauen. Dann ging es los, er hat mich umgarnt - jetzt würde ich es Manipulation nennen! Er hat "alles richtig gemacht"! (Das war ein Lieblingsausdruck von ihm.) Und ich hab mich mehr und mehr emotional von ihm abhängig gemacht. Wenn er nicht da war - und er war ja oft nicht da - dann habe ich ihn vermisst und dachte, das wäre, weil ich ihn liebe.

Als er mich dann fest am Haken hatte, wollte er ganz genau wissen, was dazu geführt hat, dass ich mich letztlich in ihn verliebt habe. Und ich hab damals den eigentlichen Hintergrund dieser Frage nicht kapiert. kopf gegen die wand

Liebe Jordis, ich rauche auch und leider momentan mehr als üblich. Als Raucherin kennst du das bestimmt auch, dass man sich einbildet die Zig. würde einen schmecken. Wenn wir aber ehrlich sind, tun sie das nicht. Es ist die Abhängigkeit, die Sucht die uns das vorgaukelt. Und genau so war das bei mir in der Beziehung zum Narz. Vermutlich einfach die Sucht. Er hat mir genau den Stoff geliefert, den ich zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben gebraucht habe. Ich wurde zunächst auf Händen getragen, , begehrt, meine Reiselust konnte ich mit ihm ausleben. Nach langen "entbehrungsreichen" Ehejahren einfach wunderbar!
Dann hat er nachgelassen und ich wollte wieder meinen "Stoff" und wie das eben ein ordentlicher J. macht, habe ich auch Dinge getan, die ich normalerweise nie getan hätte.
Buh.... was für ein Wahnsinn!

(Danke Saxana für das erklären der Zitierfunktion lustig )

x 1 #6205


S
Freut mich, liebe sommerblume, dass ich da helfen konnte. Und voila - du kannst es jetzt auch!

Lg saxana

x 1 #6206


S
Liebe jordis, liebe sommerblume,

Das mit dem rauchen ist bei mir völlig stressabhängig: viel stress = viele zigas müssen sterben. Wenn es mir richtig gutgeht, dann denke ich nicht mal dran. Wenn allerdings der stress, insbesondere emotionalscheiss, besonders hoch ist, dann rauche ich bis zum getno. Arme kleine unschuldige Zig....

Und wenn du jetzt weniger rauchst, liebe jordis, könnte das ein zeichen sein für geldmangel (quatsch) ein zeichen für weniger stress.

Ich sehe es wenigstens zu beginn als liebe. Von meiner seite. Später dann hat sich ein willen zum durchhalten entwickelt und auch wegen dieser achterbahn der gefühle (ewiges krumen zuwerfen und gleich darauf wieder wegnehmen) ein abhängigkeitsgefühl. Frau stahl beschrieb es mal in ihrem buch: man verwechselt dann leicht liebe mit einem wahnsinnsgefühl des verlustes. Je weniger wir von etwas bekommen, desto mehr werden wir süchtig danach.
Und dann betreiben diese kandidaten ja meisterlich die idealisierung und die anschließende abwertung. Und weil wir wieder in den rauschzustand der idealisierung kommen möchten, ertragen wir, erdulden wir, hoffen wir...

In einem anderen thread hier schreibt eine junge frau: kann ich mich auch nach 8 monaten noch entschuldigen, wenn mir jetzt bewusst wird, dass ich ihm sehr wehgetan habe?

Klare antwort: na klar, egal wann, eine entschuldigung ist und bleibt ein zutiefst menschlicher akt der versöhnung. Egal, ob der andere es annehmen will oder nicht.

Seht ihr? Angenommen, unsere idioten würden sich ehrlich und aufrichtig entschuldigen. Dann könnte man irgendwie abschließen. Aber das bleibt uns ja verwehrt. Weil wir wissen, dass sie keine schuldgefühle haben. Von reue ganz zu schweigen. Sie sind bruce allmächtig...
Und weil sie sich ständig im recht wähnen, wird nicht eine sekunde drüber nachgedacht. Die verantwortung und die schuldfrage wird einfach auf unsere schultern geschoben. Hohle narzissten!

Ich glaube schon, dass genau das uns doppelt so schwer belastet. Wir kramen mühsam in unseren präferenzen rum, bis wir eine erklärung gefunden haben, dass mister narz uns derart misshandeln konnte. Dazu noch all die schwere der emotionalen traumatischen misshandlung.

Angenommen, es käme eine für uns glaubhafte entschuldigung (nee, zurückhaben wollen wir sie eh nicht, weil der schlag zu tief saß), dann könnte man besser abschließen. Aber selbst diese einfache menschlich soziale geste verwehren sie einem. Der teufel soll sie holen - denn eigentlich müssten sie wie leprakranke auf eine insel verfrachtet werden. Zum lernen einfachster sozialer kompetenzen.

Kennt jemand den film: mathilda? Ich wünsche allen narzen ohne einsicht die knüppelkuh! Ach was, nicht eine: für jeden eine!

Lg saxana

x 1 #6207


A
Liebe Sommerblume, danke für diesen Beitrag, dort finde ich mich zu 100 % wieder und @Saxana....Bruce Allmächtig....so habe ich meinen immer genannt.. grinsen ..ich finde hier so viele Übereinstimmungen und das hilft mir enorm. Danke Euch allen freunde

#6208


sahara
Zitat von saxana:
Angenommen, es käme eine für uns glaubhafte entschuldigung (nee, zurückhaben wollen wir sie eh nicht, weil der schlag zu tief saß), dann könnte man besser abschließen. Aber selbst diese einfache menschlich soziale geste verwehren sie einem. Der teufel soll sie holen - denn eigentlich müssten sie wie leprakranke auf eine insel verfrachtet werden. Zum lernen einfachster sozialer kompetenzen.


Auch ich hatte lange auf ein Wort oder eine Geste der Entschuldigung gewartet.
Quatsch!
Brauche ich wirklich ein falsches Sorry, um abschliessen zu können? NEIN, ich brauche von Narz gar nichts.

Im übrigen kann man diese emotionale Misshandlung gar nicht entschuldigen!

#6209


sahara
Zitat von Jordis:
Ja! Weg mit dem Mitleid. Sie sind gefährlich, diese narzisstisch Gestörten.
Sie zerstören, destabilisieren, vernichten.
Sie lieben nicht. Wir sind oder waren abhängig. Das ist es, was verstanden werden muss, um zu begreifen, dass auch unser Gefühl keine Liebe war.
Der Wunsch nach Liebe ist einer Abhängigkeit gewichen. Davon gilt es sich zu befreien. Und zwar durch Entzug! Mit all seinen Folgen und Erscheinungen. Er wird vorbeigehen und Freiheit wird kommen.
Was ich seltsames beobachte ist folgendes: Seitdem ich den Narz entziehe und je länger der Entzug dauert, desto weniger rauche ich. Kennt das jemand? Ich bin Suchtraucherin, schon sehr lange und sah mich immer außer Stande dieses Laster zu bewältigen. Ich rauche immer noch, aber irgendwie viel weniger süchtig. Hat jemand dafür eine Erklärung? Ich bin selbst total erstaunt.

Aber abgesehen davon, mit jedem Tag der vergeht fühle ich mich ein Stück befreiter. Ja, alleine und ohne Partner, aber freier und selbstbestimmter. Das fühlt sich so gut an.


Liebe Jordis,
ein sehr guter Beitrag, danke! Du bist auf einem sehr guten Weg. Glücklich

#6210


A


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