Jordis
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Das geht so nicht. Ich will mich befreien und lese das nicht mehr. Ich bin selbst.
Diese "phantastische" Sucht werde ich los.
Lieber Forenbesucher,
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Jordis
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elim
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Jordis
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Phoenix07
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Zitat von Jordis:
Ich habe eine Therapeutin gefunden, aber ich fühle mich nicht richtig verstanden. So fragte sie mich in der ersten Stunde, was so toll an der Beziehung war, dass ich dort geblieben bin. Ich dachte mein Schwein pfeift. Sie hat die Psychodynamik der Abhängigkeit nicht begriffen.
Herbstfee2014
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Jordis
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Jordis
Gast
Zitat von Herbstfee2014:Liebe Jordis,
liebe elim,
ich war mit einem Borderliner zusammen.
Wobei N. und B. viele Parallelen aufweisen. Erschreckend viele sogar!
Ja, es stimmt! Ich suche Erklärungen. Erklärungen dafür, was schief lief.
Erklärungen dafür, warum es zur plötzlichen Trennung kam.
Nachts lag ich in seinen Armen, da war ich noch die tolle Frau, die er niemals verlieren wollte. Da wollte er noch, dass ich glücklich bin.
Einige Stunden später macht er Schluss.
Ich habe zig Bücher gelesen, rede auch mit meiner Psychologin….dennoch werde ich es niemals ganz verstehen können - und suche immer noch nach Antworten!
Ja! Vielleicht sollte ich mehr an die Demütigungen und Kränkungen denken. Wie kalt und verletzend er manchmal war, wenn ich seinen Wünschen und Forderungen nicht nachkam.
Ich weiß ja, dass ich mit ihm keine erfüllende echte Partnerschaft hätte führen können. Es wäre nicht besser geworden.
Aber diese „hätte“-Fragen überfallen mich immer noch. Wie stellt man sie ab? Wie stellt man seine Gedanken ab, die vor allem abends kommen?
Jordis, ich war im letzten Jahr bei einer Therapeutin, die war für mich total ungeeignet.
Sie kannte sich mit Persönlichkeitsstörungen, wie Borderline, nur wenig aus.
Außerdem gab sie mir seltsame Tipps, wie z.B. wenn ich abends sehr traurig sei, solle ich aus dem Fenster in den Sternenhimmel schauen.
Ich habe das zweimal praktiziert; jedes Mal ging es mir schlechter und ich fühlte mich verdammt einsam.
Ich wechselte dann zu einer, die sich mit Borderline und Narzissmus sehr gut auskennt und auch welche in Therapie hat. Bei ihr fühle ich mich gut aufgehoben, wenn auch meine Fortschritte sehr klein sind und der Weg noch weit!
Sie stellt manchmal Fragen, die mir nicht gefallen. Ich sprach sie daraufhin an und sie meinte, sie müsse mich doch kennenlernen, ihr wäre wichtig, zu wissen, wie ich denke und fühle.
Jordis, aber ich finde es von deiner unverschämt, zu sagen, du seist gestörter als sie momentan denke. Wie kommt sie dazu?
Wir alle haben Schlimmes erlebt. Wir brauchen Unterstützung und Hilfe; keine neuen Schuldzuweisungen und Verletzungen. Das hatten wir bereits in der Beziehung!
Phoenix07
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Zitat von Jordis:..., weil sie mir sagte, sie rechne eh mit einem Therapieabbruch meinerseits. Irgendwie ist das auch der Gipfel. Sie unterstellt mir etwas, im ersten Gespräch, nur aufgrund dessen, dass ich in dieser Beziehung war.
Sie meinte weiter, sie könne sich vorstellen, ich sei gestörter als sie momentan denke.
Zitat:anstatt sofort aufzustehen und zu gehen denke ich, ach, die wird schon merken, dass sie sich irrt.
Jordis
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Jordis
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Phoenix07
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Zitat von elim:So sagte meiner zum Beispiel mal (natürlich sehr vorwurfsvoll) zu mir, ich sei seine einzige Bezugsperson. Dabei stimmte das gar nicht.
), der er alles erzählt.Zitat:In den vergangenen drei Monaten seitdem der N sich von mir getrennt hat, habe ich neben dem unglaublichen Schmerz vor allem unter dem Verlust meiner Lebensenergie gelitten. Ich fühle mich so ausgelaugt. Mehr als es je während der Beziehung der Fall war. Aber gut. Ich habe mittlerweile erkannt, dass ich durch die Zeit mit ihm, oder eher gesagt, durch sein Verhalten mir gegenüber traumatisiert bin. Es fühlt sich wirklich so an, als ob alle Gefühle, die ich während der Beziehung nicht artikulieren durfte, all die Verletzungen, die ich unterdrückt habe, jetzt an die Oberfläche drängen.
Zitat von elim:In den Wochen vor der Trennung bin ich ja zunehmend aus der mir zugedachten Rolle des uneingeschränkten Bewunderers ausgestiegen und habe ihm immer und immer wieder den Spiegel ins Gesicht „geknallt“. Ich habe ihm mehrfach in aller Deutlichkeit gesagt, dass er sich in einer Welt eingerichtet hat, in der immer nur die anderen alles falsch machen und er das Unschuldslamm ist. ....
Fazit: Ich habe ihn durchschaut und muss deshalb zerstört, der Spiegel muss zerschlagen werden. Er versucht das, in dem er mir nahezu alles nimmt, was mir etwas bedeutet oder mich glücklich gemacht hat: Meinen Garten, meine schöne Wohnung, meinen Traum von einer gemeinsamen Zukunft und natürlich zuletzt, meinen Freund, meinen Gefährten und meinen Vertrauten.
Warum weckt dieser Gedanke jetzt meine Lebensgeister? ICH LASSE MICH DOCH NICHT VON SO EINEM WICHT ZERSTÖREN! NIEMALS! Nein, das schafft dieser armselige Wurm nicht. Wenn der Schmerz vorüber ist, werde ich stärker und glücklicher sein als je zuvor, das weiß ich genau. Alles, was er mit seinem Verhalten zerstört, ist doch nur sich selbst! Womit wir wieder bei der Projektion wären… Und er raffts nicht mal.
Phoenix07
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Zitat von Jordis:ich glaube wirklich, dass es an der Geschichte lag. Sie sagte ja, ich wirke "normal" auf sie, aber anhand dessen, was mir passiert ist, wird sie wohl gedacht haben, es mit einer Irren zu tun zu haben. Weil sie sich einfach nicht vorstellen kann, dass es so etwas gibt. Sie sagte auch, dass sie mit Psychopathen nichts zu tun haben wolle.
Zitat von Jordis:Um das jetzt zum Abschluss zu bringen...
Was soll ich machen? Was meint ihr?
Soll ich ihr schreiben, auf den AB sprechen, noch einmal hingehen und es persönlich klären?
Zitat von Jordis:Ich fühle mich schlecht, weil, wenn ich da nicht weitermache ihr Recht gebe. Sie sagte ja, sie rechne sowieso mit einem Therapieabbruch meinerseits. Obwohl wir ja noch gar nicht angefangen haben.
Jordis
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Carmelita
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Herbstfee2014
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