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wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

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Erfahrung mit Narzissten - Trennung bewältigen

R
Hallo Jordis,

ich finde es ungeheuerlich, was Deine Psychologin da von sich gibt.

Zitat:
Mir fällt es schwer, das aufzugeben, weil sie mir sagte, sie rechne eh mit einem Therapieabbruch meinerseits. Irgendwie ist das auch der Gipfel. Sie unterstellt mir etwas, im ersten Gespräch, nur aufgrund dessen, dass ich in dieser Beziehung war.


Ja, eine negative Suggestion ihrerseits. Darin liegt womöglich die Aussage: ich (also die Psychologin) nehme an, dass Sie nicht bereit sind, sich mit der "Wahrheit" zu konfrontieren. Also werden Sie nicht wieder kommen. Darin steckt schon ein Urteil.

Es ist eine Anmaßung ohne gleichen, denn sie beansprucht nach einer einzigen Threpiestunde für sich, die "Wahrheit"- womit sie wohl Deine Verantwortung an dem Beziehungsdisaster meint- (über Dich) zu kennen. Ich glaube, Du hast es schon ganz richtig empfunden: es ist eine Schuldzuweisung.

Eine gute Psychologin würde Dich sogar darin bestärken, nach Deinem Empfinden, nach Deinen Bedürfnissen und auch entsprechend Deinen Grenzen zu entscheiden, ob Du eine weitere Stunde bei ihr in Anspruch nehmen möchtest, OHNE Dir zu suggerieren, dass mit Dir irgend etwas nicht stimmt, solltest Du Dich gegen eine Therapie bei ihr entscheiden.

Und eine feinfühlige Psychologin würde sogar im Falle, dass man eine Therapie abbricht weil man einer Erkenntnis aus dem Weg geht, mit vollstem Respekt vor den Grenzen eines jeden Menschen reagieren.
Sie würde immer offen lassen, ob ihre Version, ihr Bild, das sich ihr von einem Menschen und seinen Problematiken zeigt, so stimmt oder eben nicht und genauso immer offen dafür bleiben, von einem Patienten überrascht zu werden weil er sich dann vielleicht doch nicht nach Muster A oder Schema B verhält.



Zitat:
Sie meinte weiter, sie könne sich vorstellen, ich sei gestörter als sie momentan denke. Was soll das denn heißen?


Negative Suggestion Nummer 2! Eher sollte sie sagen "Ich kann mir vorstellen, dass Sie eigentlich gesünder sind, als es im Moment aussieht (Beziehung zu Narz)"
Dadurch würde sie Deine Probleme nicht wegspekulieren, sondern nur deulich machen, dass die Verhältnisse (ob nun Kindheit oder gegenwärtige Beziehungen) uns gestört machen und dass alles Potential in Dir steckt, um wieder heil, ganz und ungestört zu sein.

Generell würde ich jedem Menschen dazu raten, sich einen Psychologen zu suchen, der nicht so sehr die pathologischen Punkte sucht, sondern die Stärken fördern möchte. Ein Mensch der Freude hat, das positive in einem Patientin mit hervorzuzaubern und nicht davor zurück schreckt, auch die tiefen Täler einer Seele mit zu durchwandern, ohne gleich aufzuschreien "Achtung! Gestört!".
Als ich mich damals in therapeutische Behandlung begab, mich selbst geißelte und mich selbst als "gestört" bezeichnete, da suchte meine Psychologin gemeinsam mit mir nach dem Heilen in mir. Das gestörte umschifften wir nicht aber ihre frage war "Wo, wann...wurden Sie so in Ihrem Wesen gestört?" "Was ist geschehen, dass Sie sich wieder haben derartig stören lassen?" Verstehst Du was ich damit sagen will? Es gibt eine liebevolle, wohlwollende Art, sich Problemen anzunähern und eine negative, verurteilende.

Zitat:
Und ich... Merke da kommt jemand, der mir ein Schuldpaket in die Hand drückt und anstatt sofort aufzustehen und zu gehen denke ich, ach, die wird schon merken, dass sie sich irrt.


Ich kann mir vorstellen, dass Du nicht sofort aufgestanden bist weil Du in einem- Hier wird mir geholfen, hier werde ich verstanden Modus- warst, einfach weil Du zu einer Psychologin gingst. Man erwartet doch bei einem Psychologen ersteinmal Offenheit und Unvoreingenommenheit und wohl auch Wohlwollen. Das kann zu einer inneren Ambivalenz führen, dieman nicht mal so eben löst. Man erwartet Hilfe und bekommt einen übergezogen.

Zitat:
ich glaube wirklich, dass es an der Geschichte lag. Sie sagte ja, ich wirke "normal" auf sie, aber anhand dessen, was mir passiert ist, wird sie wohl gedacht haben, es mit einer Irren zu tun zu haben. Weil sie sich einfach nicht vorstellen kann, dass es so etwas gibt. Sie sagte auch, dass sie mit Psychopathen nichts zu tun haben wolle. Dabei meinte sie allerdings nicht mich, sondern grundsätzlich. Aber wie soll das gehen, wenn ihre Klientin damit zu tun hatte und genau darunter leidet?


Es wird wohl nicht gehen mit ihr. Wahrscheinlich mangelt es ihr an therapeutischer Distanz. Klingt ein wenig nach Angst bei ihr...Klar ist man auch als Psychologe betroffen, vor allem wenn man sehr empathisch ist aber einige Psychologen können emotional nicht zwischen sich und anderen trennen. Sie geraten ins Verurteilen um sich zu schützen.
Diese Frau wirkt sehr engstirnig auf mich. "normal", "gestört"..Blabla...

#6286


Endlichfrei
Danke Resonare, mir ist gerade ein ellenlanger Text abgehauen... jetzt mogi nimmer.

Nur kurz: In meinen Augen sind Therapeuten auch nur Menschen. Und zwar Menschen, die aufgrund eines Triggers, eines Traumas oder anderer dysfunktionaler Geschichten, an ihr Thema herangeführt wurden.

Ich kenne keinen Therapeuten, der seinen Beruf wählte, weil er sich so gesund fühlte und den Überblick hatte, sondern weil er sich durch seinen Job selbst heilen wollte, durch die Ausbildung, das Studium, mit allen nötigen Werkzeugen für sich selbst in Verbindung zu kommen und die vielen Rückkopplungen, Spiegel, Aggressoren, Feinde und Freunde zu begreifen...

Ich weiß das, ich wollte selbst mal Psychologie studieren.

Wenn ein Thera natürlich keinen Narzissten, Histrioniker, Borderliner jemals selbst erlebt hat, kann er seine Bücher hin und herwälzen, er wird nicht den Erfolg haben, den vielleicht ein Jurist durch einfaches Paragrafen auswendig Lernen haben kann.

Genau aus diesem Grund will ich mich keinem Therapeuten mit diesem Narzisstenthema anvertrauen. Ich war während meiner Beziehung mit N. bei einem, der nichts begriff und jetzt, wo alles vorbei ist und ich unglaublich viel aufzuarbeiten hätte, traue ich mich erst recht nicht mehr an einen Menschen, der sehr wohl seine eigenen Traumata überwunden und wissenschaftlich und supervisioniert verarbeitet hat, aber von Persönlichkeitsstörungen und durch selbe entstandene tiefste Zerrüttung einer gutmütigen Seele, keine Ahnung hat.

Ich danke deshalb sehr für dieses Forum und all die Menschen, die den Mut haben, ihre Geschichte zu teilen.

x 1 #6287


A


Erfahrung mit Narzissten - Trennung bewältigen

x 3


J
Hallo ihr Lieben.

Ich bin so froh, dass ihr da seid. Danke für die vielen Rückmeldungen, ich bin sehr berührt von so viel Unterstützung. Gerne würde ich jeder einzelnen von euch antworten, aber ich kann heute nicht mehr. Jedenfalls habt ihr mir total geholfen eine Entscheidung zu treffen, ich gehe dort nicht mehr hin und gerade denke ich, ich werde mir auch niemand Anderen suchen. Ich habe mich, meine Erinnerungen, meine gesunden Anteile, ich habe euch, dieses Forum, ihr alle hier helft mir sehr.
Lieben Dank!

#6288


K
Liebe Jordis und alle,

zum Thema Therapeutin ist im Grunde alles gesagt worden. Und Phoenix und resonare haben in meinen Augen Recht. Falle nicht auf den Fehler rein, von allen geliebt und anerkannt werden zu wollen. Es ist wirklich egal, was diese Frau denkt. Therapieabbruch hin oder her (Manipulation lässt grüßen), es ist dein gutes Recht, diese Therapeutin nicht zu wählen.

Meiner Erfahrung nach brauchen Narzissmusopfer zunächst einmal Emphatie dafür, was ihnen wiederfahren ist, ihr Opferstatus muss anerkannt werden. Das war mir zumindest wichtig. Es schweben ja sowieso schon genug Fragen im zerschundenen Kopf herum, alles ist unklar, diffus, nicht greifbar, gleichzeitig dieses unerträgliche Gefühl, auf ganzer Linie getäuscht worden zu sein etc. etc. etc. Dann erst, ist diese Phase durchlaufen, kann die Auseinandersetzung mit eventl. Eigenanteilen beginnen. Im Grunde kann ich da wirklich nur bestätigen, was Hierigoyen schreibt, das Problem vieler Therapeuten (und das begann mit der Psychoanalyse) ist, dass die Patientin oder der Patient ausschließlich auf seinen eigenen innerpsychischen Anteil reduziert wird. das aber ist im falle einer narzisstischen Beziehung aber genau das Gefährliche. Viele von uns waren ja auch nur allzu bereit, zunächst in sich selbst die Fehler zu suchen, statt im Außen das mögliche Problem zu suchen.

Ich weiß noch, wie ich mit Exnarz noch lang und breit die Kachelmanngeschichte diskutiert habe, da ich Kachelamnn trefflichst als Narzissten identifiziert hatte, nur überhaupt nicht im Entferntesten darauf kam,. dass ich ein besonders perfides Exemplar neben mir sitzen hatte. Das überstieg schlciht meinen Horizont.Und ich denke, so verhält es sich eben auch mit vielen Therapeuten und Narzissten. Es ist für viele schlicht unbegreifbar, sie können es nicht greifen. so wie ich damals auch nicht begriff, was da an meiner Seite war. Narzissmus muss erlebt werden! Und im Falle der Therapie empfiehlt sich eben auch, dass besagte Therapeuten Narzissmus nicht nur aus Lehrbüchern kennen.

Jordis, du hast dich zu schützen, eben auch vor einer Therapeutin, denn verletzt bist du schon mehr als genug oder um meine Freundin zu zitieren, ihres Zeichens selbst Thearpeutin, die mir sagte, denke daran, Therapeuten sind auch nur Menschen und manchmal erzählen sie auch nur Sch....!

In diesem Sinne euch einen schönen Abend!

LG
Kimberly

x 2 #6289


Endlichfrei
Zitat von Kimberly2:
Meiner Erfahrung nach brauchen Narzissmusopfer zunächst einmal Emphatie dafür, was ihnen wiederfahren ist, ihr Opferstatus muss anerkannt werden.


Das könnte man doch so und nicht anders im Grundgesetzt manifestieren. grinsen

Narzissmusopfer müssen genaus so, wie andere Opfer, erstmal begreifen, was mit ihnen geschehen ist.

Ich bin noch gar nicht an dem Punkt, ganz profan und sachlich alle meine Verletzungen abzuarbeiten, abzuhaken und ad acta zu legen. Das wäre perv.. Ich will meine Gefühle und meine Verarbeitungsprozesse wertschätzen. Ich will jeden Moment, den ich begriffen habe, gut finden, mich für diese Arbeit anerkennen und mich weiter schützen, falls doch wieder von mir zuviel verlangt wird und ich im Gleichklang zu viel von mir selbst verlange.

Liebgruß

#6290


W
Ich lese und lese und kann es nicht glauben.
Ich bin/war auf einen Narzissten reingefallen .....
Die ganze Zeit hat er ( und seine tolle beste Freundin ) mir suggeriert, daß ICH und nur ICH allein Schuld bin.
Unmöglich, assozial, krank, nicht beziehungsfähig, wertlos, daneben, ich sei undankbar und unbelehrbar.
Seine dominante Neigung ( gerade s.uell ) mit der er mich im Alltag bestrafte ( Liebesentzug, sich totstellen, bis ich bettelte und ihn anflehte ).
Seine ständigen Forderungen, nach ungeteilter und absoluter Aufmerksamkeit ( die er nicht an mich zurück gab ).
SEINE Bedürfnisse waren umgehend zu erfüllen, meine wurden als unklar definiert zurückgewiesen.
Zwei Tage nach unserer Trennung ( am 01.März ) war er in einer neuen Beziehung und sorgt immer noch dafür, daß ich ALLES erfahre. Er macht mit seiner Neuen die gleichen Wochenendtripps, wie mit mir, im gleichen Hotel, mit den gleichen Ausflügen.
Ich dachte, mit ihr macht er alles anders, weil sie besser ist als ich. Da bin ich mir jetzt nicht mehr sicher.

Ich kam mir so klein und so wertlos vor. So abserviert und ausgetauscht. So unliebenswert, aber die Wahrheit ist, er ist schon immer von einem Bett ins nächste weitergezogen. Traurig

x 1 #6291


K
Liebe Willow,

herzlich Willkommen im Club!

Hier bist du richtig! Weggeworfen wurden wir alle in einer gewissen Art und Weise. Diese "Du bist nicht"-Botschaft tut unendlich weh, erweist sich doch das zuvor Erlebte als eine grandiose Illusion.

Schreibe dir einfach alles von der Seele...

LG
Kimberly

x 1 #6292


P
Zitat von Willow:
Ich lese und lese und kann es nicht glauben.
Ich bin/war auf einen Narzissten reingefallen .....
Die ganze Zeit hat er ( und seine tolle beste Freundin ) mir suggeriert, daß ICH und nur ICH allein Schuld bin.
Unmöglich, assozial, krank, nicht beziehungsfähig, wertlos, daneben, ich sei undankbar und unbelehrbar.


Die "beste" Freundin steht unter seiner Fuchtel. Sie hört auch nur DAS, was er ihr erzählt. Ich schätze, sie ist nicht in der Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden und dreht ihr Fähnchen nach Narz. Warum auch immer! Und was auch immer sie sich dadurch er"hofft". Durch seine Geschichtchen über Dich wird und wurde sie auf ANTIWillow getrimmt!

WILLKOMMEN, Willow!

Wichtig ist nicht, was die beiden denken und sagen, wichtig ist, wie Du Dich und WAS Du gefühlt hast.

LG,
Phoenix

x 1 #6293


W
Ich habe diese Gefühle so lange mit mir herumgesschleppt. Mir wurden sogar etliche Diagnosen gegeben ....
Jetzt habe ich das Gefühl, mir fällt ein Stein, ach was, ein Felsen von der Brust !
Ich bin kein Dreck .... ich war nur blind und habe meine eigenen Bedürfnisse verleugnet.

#6294


P
Zitat von Willow:
Ich habe diese Gefühle so lange mit mir herumgesschleppt. Mir wurden sogar etliche Diagnosen gegeben ....
Jetzt habe ich das Gefühl, mir fällt ein Stein, ach was, ein Felsen von der Brust !
Ich bin kein Dreck .... ich war nur blind und habe meine eigenen Bedürfnisse verleugnet.


Dreck ist der, der andere wie Dreck behandeln muß, der anderen seinen Dreck als reinigendes Waschmittel verkaufen will, um sich selbst nicht mehr dreckig fühlen zu müssen!

DAS IST DRECK!

#6295


P
Zitat von Willow:
Unmöglich, assozial, krank, nicht beziehungsfähig, wertlos, daneben, ich sei undankbar und unbelehrbar.


P.S.

Er hat sich selbst analysiert!

x 1 #6296


M
Zitat von Kimberly2:
Liebe Jordis und alle,

zum Thema Therapeutin ist im Grunde alles gesagt worden. Und Phoenix und resonare haben in meinen Augen Recht. Falle nicht auf den Fehler rein, von allen geliebt und anerkannt werden zu wollen. Es ist wirklich egal, was diese Frau denkt. Therapieabbruch hin oder her (Manipulation lässt grüßen), es ist dein gutes Recht, diese Therapeutin nicht zu wählen.


Liebe Kimberly
Liebe Jordis

Aus meiner Sicht ist zum Thema Therapeutin noch nicht alles gesagt. Es gibt Therapeuten/in, die sich und anderen das Leben schwer machen, weil sie darauf bestehen, dass zwei und zwei fünf ist - oder vielleicht fünfhundert! Wie es bei dir Jordis der Fall ist.

Sollten wir nicht unsere Gefühle aus dem Spiel lassen und wirklich < unparteiisch und objektiv die Fakten sammeln>.

Liebe Jordis, wenn du Angst hast, dir Sorgen machst, ist das nicht so einfach. Dann wirst du wie hier zu lesen von dir von Gefühlen bedrängt. Versuche Abstand zu bekommen, um die Fakten in klarem, objektivem Licht zu betrachten.

1) Beim Sammeln der Fakten tu doch mal so, als seien diese Informationen nicht für dich selbst, sondern für jemand anders bestimmt. Es hilft dir, die Antworten deiner Therp. kühl und sachlich auszuwerten. Es hilft dir dabei, Gefühle auszuschalten.

2) Wenn du die Gedanken zu deinem Problem, die dir Angst machen zusammenträgst, bilde dir einfach ein, dass du ein Anwalt der Therap. bist, mit anderen Worten, bemühe dich, alle Fakten zu bekommen, die gegen dich sprechen - alle Fakten, die deinen Wünschen schaden, alle Fakten, die du am liebsten nicht wissen möchtest.


Setzt dich hin schreibe beide Gruppen auf - die Punkte, die für dich sprechen, und die Punkte die gegen dich sprechen. Hinterher im allgemeinen stellt man fest, dass die Wahrheit irgendwo zwischen diesen zwei Extremen liegt.

Damit wollte ich eigentlich nur sagen: Weder du noch ich, noch Einstein noch der Oberste Gerichtshof- keiner ist so klug, dass er eine intelligente Entscheidung treffen könnte, ohne vorher die Fakten zu kennen.

Konfrontiere deine Therap. mit diesen deiner Gedanken, suche das Gespräch mit ihr und lass sie mit ihrer
Beurteilung deiner Person nicht recht behalten. Wenn ein Therapieabbruch deinerseits gewünscht, dann doch bitte mit offenen Visier und nicht versteckt hinter einer SMS.

Wenn du deiner Therapeutin in einem klar und sachsachlich dargestellten Gespräch dein Problem und bedenken nach euer ersten Sitzung schildert, findet ihr bestimmt gemeinsam eine Lösung für weiteres vorgehen. Evtl. kann sie dich an einem Kollegen/in -ohne längere Wartezeiten - weitervermitteln die den Schwerpunkt Narzissmus verstehen und dir helfen können.

Ein offenes Gespräch wäre das doch Wert. Daraus resultierende Konsequenzen kannst du dann immer noch ziehen.

Liebe Grüße

#6297


M
Zitat von Endlichfrei:
Danke Resonare, mir ist gerade ein ellenlanger Text abgehauen... jetzt mogi nimmer.

grinsen Find ich gut!

Zitat:
Nur kurz: In meinen Augen sind Therapeuten auch nur Menschen. Und zwar Menschen, die aufgrund eines Triggers, eines Traumas oder anderer dysfunktionaler Geschichten, an ihr Thema herangeführt wurden.
Ich kenne keinen Therapeuten, der seinen Beruf wählte, weil er sich so gesund fühlte und den Überblick hatte, sondern weil er sich durch seinen Job selbst heilen wollte, durch die Ausbildung, das Studium, mit allen nötigen Werkzeugen für sich selbst in Verbindung zu kommen und die vielen Rückkopplungen, Spiegel, Aggressoren, Feinde und Freunde zu begreifen...

Dafür waren bestimmt deinerseits ellenlange Interview und aufwendige Recherchen nötig. böse

Zitat:
Ich weiß das, ich wollte selbst mal Psychologie studieren.

Ich wollte auch mal Biologie studieren - weis trotzdem wenig, über die Fauna und Flora -

Wie du hier nach deinen Beleidigungen anderen Usern gegenüber zur Tagesordnung übergeht ist mehr als gewöhnungsbedürftig für mich.

Merkst du überhaupt noch die Einschläge, oder bist du total resistent dagegen?

Gruß

#6298


P
Zitat von Medium:
Aus meiner Sicht ist zum Thema Therapeutin noch nicht alles gesagt. Es gibt Therapeuten/in, die sich und anderen das Leben schwer machen, weil sie darauf bestehen, dass zwei und zwei fünf ist - oder vielleicht fünfhundert! Wie es bei dir Jordis der Fall ist.

Sollten wir nicht unsere Gefühle aus dem Spiel lassen und wirklich < unparteiisch und objektiv die Fakten sammeln>.


Liebe Medi,

haben denn Gefühle nicht auch mit unserer Wahrnehmung zu tun? Ich meine, ist es nicht das, was viele von uns ignoriert haben?

Ich bin der Meinung, in diesem "Fall" nicht unparteiisch und objektiv sein zu können, wenn es um Wahrnehmung, bzw. Gefühle geht. Ich würde, wie in Jordis Fall, mir gegenüber auf jeden Fall parteiisch sein (müssen). Ich ergreife für mich Partei, wenn ich der Meinung bin, ich fühle mich mit einer anderen Person, hier mit der Therapeutin, nicht wohl. Sehe ich es dann nicht objektiv und ergreife Partei für mich, indem ich das abschüttle, was mir nicht gut tut?

Zitat von Medium:
1) Beim Sammeln der Fakten tu doch mal so, als seien diese Informationen nicht für dich selbst, sondern für jemand anders bestimmt. Es hilft dir, die Antworten deiner Therp. kühl und sachlich auszuwerten. Es hilft dir dabei, Gefühle auszuschalten.


Ich verstehe was Du meinst, doch bin ich der Meinung, dass manche Menschen, sich nicht damit auseinandersetzen und es kühl und sachlich auswerten können. Einfach, weil sie in dem Moment, ihrer Lage entsprechend auf Hilfe hoffen, Gefühle preisgeben und sie nicht ausschalten wollen/können, bzw. sich nicht damit beschäftigen wollen. Sie wollen sich fallen lassen können.

Möchte ich nicht einfach etwas loswerden in der Therapie? Erstmal? Doch, wie kann ich mich fallen lassen und meinem Kummer (weiter) freien Lauf lassen, wenn ich bereits in der ersten Stunde mit derartigen Aussagen konfrontiert werde?!

Zitat von Medium:
... suche das Gespräch mit ihr und lass sie mit ihrer
Beurteilung deiner Person nicht recht behalten. Wenn ein Therapieabbruch deinerseits gewünscht, dann doch bitte mit offenen Visier und nicht versteckt hinter einer SMS.


Ich sehe das anders. Warum sollte sich Jordis denn in einem Gespräch beweisen, bzw. die Therapeutin vom Unrecht der Beurteilung ihrer Person überzeugen?

Manchmal möchte man einfach kein offenes Gespräch (mehr), was ich jetzt nicht unbedingt als hinter einer Mail oder SMS "verstecken" bezeichnen würde. Man muß sie nicht unbedingt so verfassen, wie ich es vorgeschlagen habe, man kann aber das:

Zitat von Medium:
Wenn du deiner Therapeutin in einem klar und sachsachlich dargestellten Gespräch dein Problem und bedenken nach euer ersten Sitzung schildert, findet ihr bestimmt gemeinsam eine Lösung für weiteres vorgehen. Evtl. kann sie dich an einem Kollegen/in -ohne längere Wartezeiten - weitervermitteln die den Schwerpunkt Narzissmus verstehen und dir helfen können.


...auch in einer Mail verfassen; je nach Verfassung und aktueller Gefühlslage. Allenfalls in einem Telefonat. Markierten Vorschlag von Dir finde ich gut und hilfreich!

LG,
Phoenix

x 1 #6299


S
Zitat von Willow:
Ich bin kein Dreck .... ich war nur blind und habe meine eigenen Bedürfnisse verleugnet.


Herzlich willkommen hier!
Nein willow, du bist kein dreck! Du wurdest in den dreck gedrückt und solltest ihn zum schluss sogar fressen...
All die wunderbaren beiträge hier und die wunderbaren menschen - leidensgefährten - geben dir recht!
Lies dich satt, lies dich stark und schreibe dich stark!

Oh, man, diese elendiglichen schweinenarzis!

Lg saxana

#6300


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