Ich bin jetzt seit fast 2 Jahren getrennt und hätte vorher auch keine Beziehung eingehen können.
Einfach aus den von euch genannten Gründen:
Es wäre eine Flucht vor mir selbst gewesen, ich hätte mich immer noch nicht geliebt und das selbe Thema wieder angezogen, ich wäre einfach nicht mit mir im Reinen gewesen.
Es ist kein Spaziergang diese Traumata und die der alten Kindheits-Erfahrungen aufzuarbeiten und eine Partnerschaft kostet Frauen viel Kraft, die ich in mein Wachstum und meine Heilung investieren wollte.
Es waren stets Männer da, aber welcher hätte es sein sollen, da ich nicht mal eine klare Vorstellung hatte, wer ich war?
So allmählich wächst das. Zeit ist ein wichtiger Faktor und leider dauerte das bei mir alles viel länger, als ich dachte.
Von so Ferndiagnosen wer ein Narzisst ist oder nicht halte ich nichts. Das ist auch völlig unerheblich. Die Frage lautet: Tut mir die Person gut oder nicht? Was will ich? Und was will ich nicht?
Diese Kontakt-Rückfälle sind bei Sucht möglich, auch Sehnsucht (nach was auch immer) ist eine Sucht. Aber Sucht bedeutet Entzug, und jeder Rückfall ist ein Schritt Richtung Null: Gehe nicht über Los und ziehe nicht 4000€ ein.
Es hilft alles nichts, um den Entzug kommt man nicht rum, wenn man ein besseres Leben führen will.
Ich habe meine Kontaktsperre richtig hart durchgezogen, wenn von Ex eine Mail kam, habe ich nicht geantwortet (schon mein Name war falsch geschrieben, pass. Aggression lässt grüßen) und ich wusste, er wird sich nie ändern. Wenn ich mal einen Rück-Anfall hatte, dann zog ich meinen Zettel heraus, auf dem die ganzen bösen Dinge standen, erinnerte mich an das schmerzliche Lebensgefühl und atmete erleichtert auf, dass ich es geschafft hatte.
Und dazu gratuliert mir jeder neue Tag! Ich bin das erste Mal allein in meinem Leben und glücklich und zufrieden mit mir selbst.
Wenn mir ein Mann gefällt, bin ich unschlüssig und anscheinet so unfreundlich dass er keinen Kontakt aufnimmt, so ist es eben grad. Dafür bin ich jetzt authentisch und ehrlich zu mir und zum Rest.
Ich gehe jetzt den graden Weg und weiß wie er sich anfühlt, und das tut mir total gut. Ich habe auch einen ganz neuen Zugang zu meinem Glauben, denn die Zweifel die in mir waren hatte ich auch gegenüber Jesus: Ob er es wirklich gut mit mir meint?
Jetzt weiß ich, ja, das ist so. Und das Beste: Was ich vorher als Katastrophe ansah, nämlich diese Trennung etc. sehe ich als meine Rettung an.
Ich kenne auch die Gedanken mit der Next, dass die es jetzt besser hat und er mit ihr alles umsetzt, wofür ich geackert habe, aber mir ist auch klar dass das nur die Anfangs-Euphorie ist.
Ich hab jetzt alles an die Gemeindeleitung abgegeben, habe die über Ex Erkrankung informiert, informiere derzeit auch mein Umfeld, rede darüber und mache mich stark gegen Gewalt gegen Frauen.
Am 14.2. ist
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