Effi
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Als ich ihn mal fragte, ob den die Menschen in seiner Firma schon wissen, dass er getrennt von seiner Frau lebt meinte er, dass er das noch nicht explizit gesagt hat, den das wäre ja nicht relevant und würde ihm möglicherweise schaden.
Ihm dem bunten Mann.
Er hatte die These, dass es schon sehr wichtig ist, dass man als solide Basis eine EHefrau vorweisen kann, ein Status halt. Obwohl ich ja nie verheiratet war und er das aber auch völlig in Ordnung fand, Hauptsache sein Image passt.
Dazu mal der Spruch: "immerhin kann ich im Gegensatz zu dir eine langjährige Ehe vorweisen"
Glaubt mir da hatte er meinen wunden Punkt erwischt.
Ich war nie der Typ Frau die unbedingt heiraten müsste aber diese Bemerkung von ihm war auch allerhand, vor allem da er mir ja seine Affären ehrlich gestanden hatte. Nun ich gab ihm dann auch zurück, indem ich sagte, auf so eine EHe in der man so nebeneinander her lebt, habe ihc gerne verzichtet. Damals ahnte ich noch nicht die Tragweite seines Charakters.
Hierzu passt folgendes SMS, dass er mir noch vor wenigen TAgen geschrieben hatte als es darum ging, dass ich mich nur als Affäre oder Nebenfrau fühle. "Ich kann auch mit deiner Unterscheidung Geliebte, Freundin oder Partner nichts anfangen. DAs sind in Formen gepresste Vorstellungen, die die Qualität einer Beziehung zwischen zwei Menschen beschreiben soll. Das ist aber der falsche Weg. Der Umgang zweier Menschen miteinander lässt sich nicht nicht in ein Schema pressen, wie zwei MEnschen zueinander stehen hat nichts mit der Form ihres Zusammenseins zu tun."
Auf meine Frage warum er dann solange den Status verheiratet hatte obwohl die Pferdefreundin all die Jahre da war und diese jetzt im Grunde genommen auch sein Homebase ist (da ja die Ehefrau nun endgültig weggefallen ist) bekam ich keine ANtwort. Und vor allem fragte ich, ob dann nicht die Wahrheit für alle Beteiligten schön wäre, damit sich jeder entscheiden kann - blieb er mir schuldig. Diese Diskussion kam öfter und er sagte auch ab und an, dass die Pferdefreundin es eben nicht akzeptieren würde aber sie hätte sich eben auch damit arrangiert (vor meinem Outing), dass sie sein oftes Fernbleiben nicht hinterfragt. Wieso soll man ihr es sagen, wenn es passt.
Also er mag seine Unabhängigkeit einschliesslich doch Homebase aber gestand im Grunde genommen mir diesen Wunsch nach Zweisamkeit nie so ganz zu. Er konnte ja immer flüchten ,wenn ich nicht lieb war.
Sehe ich das richtig, dass das hier der komplette Widerspruch ist. HILFE
Mir ist heute nicht wohl, wen wunderts
Drück euch
Als wir letztens noch ein Gespräch hatten und ich alles so unerträglich fand wollte er unbedingt erstmal essen (er hatte gekocht) und fing an zu schöpfen.
Ich weinte und sagte ich kann nicht, er: doch das tut dir gut
Er aß dann seelenruhig mit 2x Nachholen und zu aller Enttäuschung fand ich sein seelenruhiges Essen auch ziemlich fehl am Platz.
Oder im Auto. ich denke gute Gelegenheit dies oder jenes anzusprechen.
Er dann nach einiger Zeit: Bist du fertig? Kann ich den Radio einschalten?
Ich erbost, Aber hallo das wars doch jetzt nicht deine Antwort und alles, es kam ja nichts.
Er inzwischen schon den RAdio eingeschaltet. Oh hör mal interessante SEndung die würde ich mir gerne anhören, macht dir das was aus, wir können ja später nochmal reden
Passiv Aggressiv halt.
Zu den Kosenamen:
Er mochte anscheinend keine Kosenamen und nannte mich erstmal Effi, später wurde es dann doch Schatz.

