Ich habe jetzt die letzten Seiten gelesen und wartete darauf, dass sich jemand darüber wundert:
Zitat von Cabonga1970: Und bzgl. der Kur ich gebe jetzt nach.
Wie ist das zu verstehen? Du gibst nach? Ich dachte das Kind wollte nicht mit. Was bedeutet konkret dein Nachgeben? Will er nun doch? Hast du davor alles blockiert? Denn sonst könntest du jetzt gar nicht nachgeben, denn das könnte nur dein Sohn, der sich bisher weigerte. Oder doch nicht?
Zitat von Cabonga1970: Die Gründe für eine Eltern-Kind kuren sind zunächst immer die belastenten Eltern (Überforderung, psy angeschlagen, Rückenschmerzen etc.)
Nein, nicht immer, zumindest hatte ich damals nicht den Eindruck. Uns beiden wurde die Kur nach der Trennung vom Vater gewährt und aufgrund unserer Erkrankungen durften wir in eine bestimmte Klinik, die wirklich toll ist. Ich war nicht psychisch krank, es war was anderes und mein Sohn hatte was ähnliches. Die Kur hat viel bewirkt. Und mir viel Kraft gegeben auch in Hinsicht auf das laufende Gerichtsverfahren inklusive Sorgerechtstreit.
Zitat von Cabonga1970: Lass Ruhe einkehren. >>> sieh was ich jetzt bzgl. Kur gemacht habe
Was hast du denn konkret gemacht?
Zitat von Cabonga1970: ich kenne inzwischen Mütter, die tendenziell die Mitnahme der Kinder als im Nachgang nachteilig beschrieben haben, quasi das Gegenteil. Nur weil es bei Dir gut lief, heißt es nicht, dass es überall so ist.
Ich bin auch eine Mutter, die zwar nur einmal diese Leistung in Anspruch genommen hatte, aber nur Positives berichten kann. Auch wenn mein Sohn zu den üblichen KiTa Zeiten betreut war und ich ihn nur zu den Anwendungen bringen musste, hatten wir viel Zeit für uns, da alles in der Klinik, keine Fahrwege, kein Kochen, kein Einkaufen, keine abendlichen Termine, einfach nichts. Auch morgens ging es zum frühstücken und der Tag startete recht entspannt, kein Rennen zur KiTa (ich war in der Zeit noch in Ausbildung und hatte kein Auto). Die Wochenenden hatten wir für uns, dabei gab es viele Freizeitangebote, ein Schwimmbad direkt neben der Klinik und die Ostsee quasi vor dem Eingang in die Klinik. Drei Wochen Urlaub dieser Art hätte ich mir damals nicht leisten können. Dazu viele netten Kontakte, Infoabende für Eltern, Ausflüge. Danach ging es mir deutlich besser, ich war tiefentspannt und gesundheitlich ging es aufwärts. Aufgrund der Beratung in der Klinik und anschließender Behandlung, wurde mein Sohn sein Asthma los. Meinst du ich gehöre zu des seltenen Exemplaren, die Positives berichten können?