Zitat von Desperate1980: Wenn er seine Neigungen unterdrückt hat, hat er u.U. die Frau jahrelang körperlich weg gestoßen.
Die ebenfalls jung und naiv u.U. massive Minderwertigkeitskomplexe entwickelte in Richtung gehend nicht schön, anziehend, weiblich genug etc.
Zitat von Desperate1980: Und nach 13, 14, 15 Jahren Beziehung kommt raus:
Ja, es lag tatsächlich an ihr dass sie abgelehnt wurde, schließlich ist der Ehemann sch wul.
Aber dann liegt es ja gerade eben
nicht an ihr. Angenommen, dass es so gewesen wäre, dass ich sie Jahre lang "körperlich weggestoßen" hätte (nicht, dass das jemanden was angeht, aber war es nicht), dann wäre das Outing wahrscheinlich eher noch eine Erleichterung für sie, oder nicht?
Weil es ihr eben zeigt, dass sie dafür nicht verantwortlich ist und absolut keinen Einfluss durch irgendetwas darauf hat.
Davon abgesehen, dass es natürlich auch nicht die Schuld meiner Exfrau wäre, wenn ich hetero wäre und sie "nicht weiblich genug" finden würde, sondern ebenfalls meine eigene. So oder so wäre sie nicht die "Schuldige" hier.
Zitat von Desperate1980: Schließlich war das Outing ja was positives, von dem alle profitieren
Auch das hat hier, so weit ich es gelesen habe, niemand (auch nicht ich selbst) behauptet.
Niemand hat davon "profitiert". Weder meine Exfrau, noch meine Kinder, noch ich selbst.
Niemand hat sich das ausgesucht. Es ist lediglich eine Chance für uns beide, den oder die "Richtige" zu finden, die wir füreinander nicht sein konnten. Was hätte ich machen sollen? Nichts sagen und ihr somit die Chance auf den Partner, den sie verdient hat, verweigern?