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Expartner von Narzissten eigener Anteil am Leid f alle
Grundsätzlich ist das aber die Entscheidung eines jeden einzelnen. Ich hab tatsächlich nicht mal unbedingt das Gefühl, dass ich irgendwie viel verzeihen muss.
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x 1#256
S
Sincerite Mitglied
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@PapaEmeritus Ich muss nicht vergeben. Ich entscheide, ob ich vergeben will. So sehe ich das für mich und auch für jeden anderen. Ich habe mir die links angesehen und da ist auch was dran. Mir ist nur wichtig, dass ich irgendwann Frieden finde.
Das habe ich noch gefunden: Ich entscheide, was in meinem Herzen bleibt. Vergebung ist mein Geschenk an mich selbst.
Ja es ist die Entscheidung jedes einzelnen, wie er damit umgeht und dazu steht. Ich wollte dich nicht auf meinen Weg ziehen. Aber ich verstehe dich jetzt etwas besser.
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x 1#257
A
Expartner von Narzissten eigener Anteil am Leid f alle
x 3
PapaEmeritus Mitglied
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@Sincerite
Ich seh das Problem auch dahingehend, dass man Persönlichkeit nicht verzeihen kann, man kann nur akzeptieren. Aber jeder muss für sich den richtigen Weg finden.
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x 1#258
Scheol Mentor
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@Sincerite
Zitat:
Ganz genau, Mit 4 Jahren wurde er entthront und die Begleitung war vermutlich nicht ausreichend und die Mutter war vermutlich zu streng.
Trigger
Du möchtest es genau wissen. Was Du als entthronen bezeichnest, nennt man das er als kleines hilfloses kind eine Überlebensstrategie entwickeln Muste um weiter existieren zu können.
Zitat:
Aber wie muss sich so ein Kind gefühlt haben, wenn es solche massiven Schutzmechanismen aufbaut,
Trigger
Es hat Todesangst und ist massiv in seiner Existenz, im Dasein bedroht. Durch den Stress entwickeln sich Bereiche im Gehirn nicht,
Zitat:
bis es selbst ganz verschwindet.
Trigger
Das Leid war so groß das ein abspalten statt gefunden hat um weiter existieren zu können. Kinder um die drei Jahre hören oft auf zu sprechen weil die Eindrücke zu massiv sind um verarbeitet werden zu können.
Zitat:
Ich kann trotzdem nicht zurück gehen,siehe antwort an PapaEmeritus. So viel Abwertung zerstört mich.
Trigger
Durch dein Vater ist vermutlich bei dir ein Traumabonding entstanden, der nicht verfügbarer Vater. Hier willst du gesehen werden. Du machst eine Reinzinierung im Erwachsenenalter um deinen Vater sozusagen in der Vergangenheit zu retten. Man geht im hier und jetzt Ähnliche Beziehungen ein , um im hier und jetzt ein besseres Ende zu finden wie damals in der Kindheit, nur ist es hier durch die Störung gar nicht möglich das hier ein anderes positives Ende statt finden wird. Das Problem ist zu lernen , das du dir nicht alles gefallen lassen musst , und nicht alles erdulden und ertragen brauchst. Als Kind hattest du nicht die Möglichkeiten zu flüchten weil du auf die Eltern angewiesen warst. Hier bist du nicht auf die Person angewiesen auch ist es nicht wichtig , was du leistest sondern eine Person sich mag weil du bist wie du bist.
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x 3#259
S
Sincerite Mitglied
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@Scheol Diese Antwort von dir habe ich leider nicht verstanden. Trigger kenne ich. Aber ich habe nicht verstanden, was du mir sagen möchtest. Würdest du es noch einmal versuchen?
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#260
S
Sincerite Mitglied
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@PapaEmeritus Das ist auch eine gute Sichtweise. Ich werde darüber nachdenken.
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x 1#261
S
Sincerite Mitglied
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@Scheol Ja, ich erkenne in seiner Geschichte viel von meiner Geschichte wieder. Bei uns sind die inneren Kinder auf einander geknallt und unsere Schutzmechanismen haben die Schutzmechanismen des anderen ausgelöst.
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#262
PapaEmeritus Mitglied
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@Sincerite
Wie gesagt, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Und wenn deiner für dich der richtige ist, dann freu ich mich. Ich seh das ganze Thema eben etwas düsterer, als andere. Allerdings hat es mir eben viel gebracht, mich nicht mehr mit irgendwelchen negativen Erlebnissen des Menschen zu befassen, die dann vielleicht garnicht der Realität entsprechen, sondern nur vorgeschoben werden, um Verhalten zu entschuldigen. Wichtig ist, dass man da raus kommt, weil wir wollen ja alle, dass es uns gut wieder gut geht.
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x 1#263
S
Sincerite Mitglied
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Was ist für dich düster an dem Thema? @PapaEmeritus
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x 1#264
PapaEmeritus Mitglied
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@Sincerite
Für mich persönlich? Dass es solche Menschen gibt. Ich bin hier mit meinem eher humanistischen Menschenbild etwas an meine Grenzen gestoßen. Vielleicht war ich auch etwas zu naiv, und habe zu lange den benefit of the doubt gegeben (mein Anteil). Für mich sind es eben keine Schutzmechanismen, die diese Menschen antreiben, sondern Grandiosität, Anspruchshaltung und die absolute Überzeugung, besser als andere und überlegen zu sein. Die haben Rechte, die andere nicht haben, und für andere gelten Regeln, die für sie nicht gelten. Für mich sind das keine „armen, traumatisierten Kinder“, die unsicher sind, und Angst vor Verletzung haben, sondern es geht ausschließlich um Macht und Kontrolle. Und wenn die bei der kleinsten Kritik den dritten Weltkrieg auslösen, Schuldumkehr betreiben, sich als Opfer inszenieren, und einen solange mit Schweigen bestrafen, bis man nachgibt, und manchmal selbst danach nicht aufhören, sind das eben keine verletzten oder abgespaltenen Kindergefühle, sondern dann ist das das Verhalten eines Diktators, der verzweifelt darum kämpft Macht zu behalten und die Revolte niederzuschlagen. Denen geht es um Unterordnung, man könnte es fast als eine Art „Versklavung“ beschreiben. Man muss immer mehr seiner Autonomie aufgeben, um ein Fünkchen Nettigkeit zu bekommen. Das ist meine Meinung. Und ich habe lange versucht und gekämpft, den verletzten, inneren Kern des Menschens zu finden. Und je mehr ich gegeben habe, umso mehr wurde es gegen mich verwendet. Bis ich aufgehört habe zu suchen.
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x 2#265
M
Mada Mitglied
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Zitat von Sincerite:
Das habe ich gefunden: Ein fragmentiertes Ich bedeutet, dass sich eine Person nicht als eine zusammenhängende Einheit erlebt, sondern eher wie verschiedene, voneinander getrennte Teile oder "Persönlichkeitsanteile". Stell dir vor, dein Ich wäre normalerweise wie ein zusammenhängendes Ganzes – eine ...
genau so hat mir ein Fachmann seine Art erklärt dissoziierend
Zitat von Sincerite:
Tief gehende oder interessante Gespräche hatten wir nicht.
die hatten wir und es kam auch gutes bei raus aus ihm, aber da ich ein sensibler mensch bin, war er böse und wusste ja wie er mich verletzten kann. aber ich glaube, das entsetzliche, was er über sich selbst sagte, stimmte auch. damit hatte er kein problem. auch damit konnte er mich abwerten, als sei ich die bessere, perfekte und so sprüche.
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x 1#266
Scheol Mentor
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Zitat von Sincerite:
@Scheol Diese Antwort von dir habe ich leider nicht verstanden. Trigger kenne ich. Aber ich habe nicht verstanden, was du mir sagen möchtest. Würdest du es noch einmal versuchen?
Hast du auf das Trigger Zeichen geklickt ? Dahinter stehen die Antworten.
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x 1#267
S
Sincerite Mitglied
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@PapaEmeritus Man sollte nicht für Liebe kämpfen müssen. Liebe beinhaltet für mich, den anderen liebevoll anzunehmen, so wie er ist, respektvollen Umgang, Achtung der Autonomie des anderen, frei lassen, die Würde des anderen ist unantastbar. Du hast Unterdrückung erlebt mit dem Anspruch, deine Identität aufzugeben., ein Machtkampf. Das ist für mich keine Liebe. Ich denke, wenn du das alles durch hast und wieder innerlich frei bist, wirst du Liebe finden. Wenn Liebe da ist, muss man sich die Nettigkeiten nicht verdienen.