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Expartner von Narzissten eigener Anteil am Leid f alle

PapaEmeritus
@Sincerite

Tatsächlich hab ich da auch schon drüber nachgedacht, ob da noch ne Verbindung da ist, und die Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Zu dem liebenswerten Menschen, vielleicht ja, zu dem anderen Anteil definitiv nicht. Aber beides ist ja ein und derselbe Mensch.
Ich kämpfe tatsächlich noch mit der kognitiven Dissonanz. Dass ein Mensch so sein kann, und dass man nix erreicht. Dass jegliche Empathie etc. in diesem schwarzen Loch unter der Oberfläche verschwunden ist. Ich kämpfe quasi noch mit der Realität.

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S
@PapaEmeritus
Das kann ich verstehen und es rührt meine Traurigkeit an. In der Rückschau und durch lesen, habe ich tatsächlich in seinem Verhalten erkannt, dass er nicht mitfühlen kann. Er hat kognitiv erkannt, dass ich verletzt war, aber das hätte auch für ihn bedeutet, dass er etwas falsch gemacht hat. Aber das durfte auf keinen Fall sein. Außerdem hätte er seins ja dann zurücknehmen müssen, aber das hat das absolute Machtbedürfnis verhindert. Wenn er beides nicht gemacht hätte, hätte er sein kaum vorhandenes Selbstwertgefühl gar nicht mehr spüren können, es wäre ein Gefühl von Wertlosigkeit dann da gewesen, was früher mal eine existentielle Angst als kleines abhängiges Kind gewesen ist. Das,, was du als dunkles Loch, in dem alles verschwunden ist, beschrieben hast, habe ich gestern zu Borderline gelesen.

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A


Expartner von Narzissten eigener Anteil am Leid f alle

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PapaEmeritus
@Sincerite

Genau, das sehe ich ähnlich. Nur dass ich da eben kein abhängiges oder ängstliches Kind sehe, sondern eher nix. Bei mir hat sich nämlich nie Ängstlichkeit, Unsicherheit o.ä. gezeigt. Und wenn sich etwas nie zeigt, sondern nur absolut kontrollierendes Dominanzverhalten, dann ist es für mich auch nicht da. Ich verstehe bis heute nicht, warum man das gezeigte Verhalten immer genau als Gegenteil von dem deutet, als was es nach außen hin aussieht. Also warum man diesen Umweg geht, und nicht das Verhalten als das benennt, was es ist.

#333


S
Zitat von PapaEmeritus:
ch verstehe bis heute nicht, warum man das gezeigte Verhalten immer genau als Gegenteil von dem deutet, als was es nach außen hin aussieht. Also warum man diesen Umweg geht, und nicht das Verhalten als das benennt, was es ist.

Ich verstehe leider nicht, was du hiermit sagen willst.

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PapaEmeritus
@Sincerite

Wir haben ja beide dieses Verhalten erlebt, Abwertung, Schuldumkehr etc, also ein klar dominanzbasiertes verhalten. Aber aus irgendeinem Grund wird das immer in genau das Gegenteil umgedeutet. Ängstlichkeit, Unsicherheit, verletztes Inneres oder was auch immer. Das habe ich nie verstanden. Also Dominanzstreben ist eigentlich Unsicherheit, Kontrolle ist eigentlich Ängstlichkeit etc. Ich hab nie verstanden, warum man sich das so deutet. Machen wir bei anderen Menschen ja auch nicht.

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S
@PapaEmeritus
Er hat kein Mitgefühl. Er verweigerte es mir nicht, er hat es nicht.

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PapaEmeritus
@Sincerite

Der wird das schon gehabt haben, aber eben nur für sich.

#337


S
@PapaEmeritus
Ich habe noch nie einen Menschen erlebt, der kein Mitgefühl hat. Das war das erste Mal. Mein Gehirn konnte das nicht begreifen. Durch diese Erklärungen kann ich verstehen, dass es Menschen gibt, die kein Mitgefühl haben. Es ist doch normal, dass jeder Mensch die selben Rechte hat, wie ich. Wieso brauche ich dann Kontrolle. Liebe kann nur freiwillig kommen, wieso versuche ich sie mittels Kontrolle zu behalten. Durch die Kontrolle, kann ich gar nicht erleben, dass sie mir freiwillig gegeben wird. usw. Diesen Unsinn zu verstehen, gibt mir etwas Sicherheit zurück.

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PapaEmeritus
@Sincerite

Ging mir ähnlich. Das meine ich mit kognitiver Dissonanz. Dass es Menschen gibt, die für sich Sonderrechte beanspruchen, das anderen aber nicht zugestehen. Ich dachte immer, dass man sich wenigstens auf grundlegende Dinge wie Respekt und Gleichwertigkeit einigen kann. Das ist für mich auch der Grund, warum man teilweise so lange in solchen Dynamiken bleibt, man denkt, da muss doch irgendwo was sein.

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S
@PapaEmeritus
Mir hat mal jemand eine Geschichte erzählt: Am Ufer stand mal ein Mann, der wollte übersetzen. Da kam ein Boot, das von einen Skorpion gesteuert wurde und er bot sich an, den Mann rüber zu bringen. Der Mann sagte, aber es ist gefährlich, mich zu dir in das Boot zu setzen. Du wirst mich stechen. Der Skorpion versprach das nicht zu tun und der Mann stieg ein. Am anderen Ufer, als der Mann aussteigen wollte, stach der Skorpion zu. Warum hast du das gemacht, du hast versprochen das nicht zu tun? Da antwortete der Skorpion: weil ich ein Skorpion bin. Skorpione stechen immer.

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PapaEmeritus
@Sincerite

Ich weiß, worauf du hinaus möchtest. Diese Menschen sind so, weil sie so sind. Man nennt das auch Raubtierlogik. Für mich spielt das aber nicht mehr wirklich so ne Rolle. Fakt ist, diese Menschen sind wie sie sind.

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S
@PapaEmeritus
Raubtiere versprechen aber nicht, dass sie mich nicht fressen werden....
Ich gehe jetzt noch was raus. Bis dann.

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PapaEmeritus
@Sincerite

Das ist ja der Haken an der Sache. Hätte dir der Mann von Anfang an gesagt, was Phase ist, hättest du sicher nicht gesagt: Ja, machen wir so.
Du hättest laut gelacht und wärst weggegangen.

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S
@PapaEmeritus
lach, ja genau Zwinkerndes Gesicht
Jetzt bin ich aber mal weg...

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S

A


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