Zitat von xMimox:Das klingt für mich eher danach, als hätte die TE selbst am meisten darunter gelitten und der Partner davon kaum was mitbekommen.
Weil ein depressiver Mensch seine Umwelt und seine Realität perfekt wahrnehmen kann. Der Partner eines depressiven Menschen wird IMMER und MASSIV davon betroffen sein. Wir reden hier nicht von einem Schnupfen. Das und all das was von dir noch folgt (und ich kommentiere) zeigt mir, dass du nicht die geringste Ahnung davon hast, wovon du sprichst. Also weiter:
Zitat von xMimox:Sie soll ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es jeden treffen kann und dass man aufgrund dessen nicht gleich die Beziehung hinschmeißen muss.
"Deine" Statistik spricht von BIRNEN, hier geht es um Äpfel. Das ist, als vergleichst du einen Schnupfen mit einer Grippe. Nochmals: Depressive Episoden sind KEINE - ich wiederhole: KEINE Depression!
Btw: Dein "Gleich" bedeutet in diesem Falle JAHRELANG. Du definierst dieses Wort offenbar sehr weit.
Zitat von xMimox:Man spricht in der Fachwelt von depressiven Episoden, wie ich es geschrieben habe.
In der Fachwelt spricht man auch von einer Fraktur des Armes, wenn er gebrochen ist, aber nicht, wenn er verstaucht ist! ÄPFEL und BIRNEN. Nochmals: Du hast keine Ahnung, über was du hier sprichst.
Zitat von xMimox:Das tut mir leid für dich. Umso mehr verwundert es, wie deine Einstellung zum Verhalten des Ex-Partners ist.
Dadurch, dass ich selbst mit einer Frau zusammen war, die eine PTBS und dazu eine mittelschwere Depression hatte, kann ich dir sagen: Ich habe viel falsch gemacht, vor allem so lange helfen zu wollen, bis ich selbst unter einer Angsterkrankung und einer mittelschweren Depression litt. Ich kenne also beide Seiten und würde dir deswegen mit deinem Halbwissen hier im Thread den Mund verbieten, wenn ich könnte. Es gibt Menschen, die lesen das und nehmen das für voll, was du hier von dir gibst.
Zitat von xMimox:So ein unsinniger Vergleich. Eine Depression ist grundsätzlich erstmal nicht ansteckend - nur dann, wenn der Partner auch "gefährdet" ist bzw. schon solche Tendenzen zeigt. Davon war hier aber nicht die Rede.
Wow, Professor, Dr., Dr. Sülz hat gesprochen. Woher willst du das wissen? Durch meine Erfahrungen und meine Therapien (Plural) habe ich viele Menschen mit dem Krankheitsbild kennengelernt. Die meisten hat es kaputt gemacht, als sie anderen Menschen dabei helfen wollten, wieder aus dem Sog rauszukommen. Welche Erfahrungen sprechen für deine Kompetenz auf diesem Gebiet?
Zitat von xMimox:Es geht darum, dass er sich über das Krankheitsbild und die Behandlungsmöglichkeiten informiert, ggf. Anlaufstellen heraussucht und seinen Partner bittet, sich dort mal beraten zu lassen.
Und wieder - keine Ahnung wovon du sprichst. Ein depressiver Mensch ist nicht wirklich in der Lage in gewissen Phasen überhaupt aus dem Bett zu kommen geschweige denn zu entscheiden, ob er lieber Wurst oder Marmelade zum Frühstück will. Die Unsicherheit kommt nämlich noch dazu, abgrundtief schwarze Gedanken, usw. Man fühlt sich einfach gelähmt, unfähig etwas zu entscheiden, etwas zu wollen oder zu tun. Gesunde Menschen können das fast nie nachvollziehen.
Zitat von xMimox:Das sagt der Richtige.
Ja, ich bin der Richtige durch meine Erfahrungen. Woher kommen deine Kompetenzen auf dem Gebiet? Spiegel? Stern? Hören-Sagen?
Zitat von xMimox:Ich habe nicht geschrieben, dass die Akzeptanz kleiner wird - wo steht das? Ich habe geschrieben, dass die Akzeptanz bei weitem noch nicht da ist, wo sie sein müsste, damit diese Erkrankungen gesellschaftlich in den Fokus gerückt werden.
Habe ich auch nicht gesagt. Ich habe geschrieben, dass sie in meinem Empfinden grösser wird. Mit dem Rest hast du - das erste Mal - Recht! Chapeau!
Zitat von xMimox:Das passiert hin und wieder mal, z.B. wenn ein Promi wie Robin Williams Suizid begeht - DANN gibt es ein paar wenige Wochen wieder einen öffentlichen Diskurs (auch in den Medien) und ein paar Bekenntnisse und Zugeständnisse von Leuten, die in der Öffentlichkeit stehen und auch schon betroffen waren.
Stimmt - aber da du dich nicht mit dem Thema befasst, hast du offensichtlich keine Ahnung, was unter der Oberfläche, die du offensichtlich nur aus den Medien mitbekommst passiert. Gesundheitsmanagement in den Firmen, Krankenkassen gehen vermehrt und mit prophylaktischen Angeboten auf psychische Erkrankungen ein. Es gibt immer mehr Selbsthilfegruppen, die Therapeuten-Wartelisten sind voll oder geschlossen. Also - wenn man keine Ahnung hat. Du weisst, wie es weiter geht.
Zitat von xMimox:Schade, dass du dich als ehemaliger Betroffener so angegriffen fühlst, das war nicht meine Absicht. Allerdings nehme ich mir das Recht heraus, meine Meinung hier zu äußern.
Grade WEIL ich betroffen bin, kann ich deinen Unsinn und dein gefährliches Halbwissen nicht so unkommentiert stehenlassen! Du hast eine Meinung - toll für dich, sie ist aber Quark, denn für eine wirkliche Meinungsbildung hast du offensichtlich nicht genügend Informationen/Erfahrungen. Also halte dich doch dann einfach zurück.
Zitat von xMimox:Wie gesagt, das kommt darauf an, wie gefestigt der Partner ist. Es gibt genügend Studien zu der Thematik, die klar zeigen, dass in Peer Groups von mehreren Leuten, in denen auch eine einzelne depressive Person zu finden ist, diese Depression nicht auf andere übergreift.
Quellen bitte. Es ist immer einfach sowas in den Raum zu stellen. Zum anderen gibt es kaum Studien zum Thema Depression und Partnerschaft. Hauptsache mal wieder versucht die eigene Kompetenz auf dem Gebiet mit Erwähnung von "genügend Studien" zu untermauern? So argumentieren Menschen ohne Argumente. Nur mal so nebenbei.
Zitat von xMimox:Unglaublich, wie du hier reagierst.
Ich wünsche dir auch alles Gute.
Nein, ich finde es eigentlich richtig jemanden der so viel Halbwissen/Nicht-Wissen von sich gibt, in seine Schranke zu weisen. Danke für deine Wünsche!