Lena737
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Ich las die Überschrift und bekam sofort einen Stich in der herzgegend.
Der Ursprung meines komischen, emotionalen daseins liegt, wie bei vielen, liegt in meiner Kindheit.
Vater wie Mutter, eine Katastrophe.
Ich war elf, als meine Mutter mit einem
neuen Mann, den ich zu akzeptieren hatte, ein weiteres Kind bekam. Ein Jahr später kam das nächste. Das war eine richtig schöne Familie. Nur ich, war außen vor. Ich wurde zum Problemkind. Wurde dick, weil ich mit essen stillgelegt wurde. Ich bekam die obere Etage im Haus angepriesen. Für mich damals toll. Ich hatte mein eigenes Reich. Konnte aber nicht einordnen, was da geschah. Ich saß oben und das Familienleben spielte sich unten ab, ohne mich. Aber ich hatte ja essen.
Als ich immer dicker wurde und mit 12 anfing zu rauchen und auch die Schule litt, wurde ich zur Kur geschickt. Zweimal 6 Wochen. Hauptsache ich war weit weg.
Mit 18 flog Ich zu Hause raus und war ab da auf mich alleine gestellt.
Ich war immer geduldet, aber ganz klar außen vor. Bis heute ist das so.
Meine Schwestern sind mein ein und alles. Eifersucht gab es nie. Die beiden sind wie Zwillinge. Ich bin geduldet. Letztes Jahr war meine Mutter mit meinen beiden Schwestern im Urlaub. Ich war außen vor.
Das Profilbild meiner Mutter zeigt sie mit meinen Schwestern. Mich verletzt das nach wie vor, trotz meines hohen Alters.
Meine Mutter sagt immer, ich sei so hart und sie könne damit nicht umgehen. Es läge an mir.
Ok. Dann muss das so sein.
Mit meinem Vater ist es ähnlich oder schlimmer. Er hat mich nie gewollt und ist auch nicht müde, mir das immer wieder zu sagen.
Ich habe Probleme mit Liebe und vertrauen und kann schwer Gefühle zeigen.
Tue ich es doch, bekomme ich gesagt ich solle mich nicht so anstellen. Er würde eine Frau wie mich auch noch wollen..
huh. Ich bin gerade getriggert.
